Kuchen

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeZum Wochenende darf man sich doch ruhig mal ein Stückchen Kuchen gönnen, oder nicht? Wie wäre es zum Beispiel mit der Donauwelle? Ein absoluter Klassiker, der auch auf meinem kleinen Food-Blog nicht fehlen darf. Ich kenne kaum jemanden der die Donauwelle nicht mag. Das ist ja auch wirklich verständlich. Auch ich bekenne mich zu den Donauwellen-Fans. Dieser Kuchen vereint ja auch mehrere Träumchen in einem. Locker-leichter Rührteig aus Vanille und Schoko, fruchtige Kirschen, eine supercremige Buttercreme und zu guter Letzt ein Guss aus Schokolade. Wer kann dazu schon nein sagen? Dieser Kuchen ist alles andere als trocken! Er ist wunderbar saftig und cremig. So muss (meiner Meinung nach) ein Klassiker schmecken.

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeIch habe meine Donauwelle in einer Blechkuchen-Springform gebacken. Diese ist schön hoch und nicht ganz so groß wie eine Fettpfanne. Ich nehme diese Springform immer sehr gern für Blechkuchen jeglicher Art, da kein typischer Rand entsteht, sondern alle Stückchen gleich hoch und relativ gleichermaßen geschichtet werden können. Wenn ihr jedoch ein ganz normales Backblech/Fettpfanne nehmen möchtet, dann wird der Kuchen dementsprechend niedriger. Ihr könnt die Zutaten aber auch gern auf 500 g Mehl hochrechnen.

Die Buttercreme habe ich dieses Mal mit Vanillepuddingpulver gemacht. Ihr könnt sie aber natürlich auch wie in meinem Grundrezept für Buttercreme angegeben nachmachen. 🙂

Kennt ihr auch schon meinen Klassiker in Kleinformat? Die Donauwellen-Cupcakes sind auch eine super süße Sache und vielleicht interessant für euch?

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme
Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *):

Für den Teig:
250 g Butter, zimmerwarm
220 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (L) oder 5 Eier (M), zimmerwarm
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
15 g Kakaopulver
evtl. 3 EL Milch, zimmerwarm
1 Glas Sauerkirschen

Für die Buttercreme:
500 ml Milch
40 g Zucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Prise gemahlene Vanille
250 g Butter, zimmerwarm!

Für die Glasur:
200 g Zartbitterkuvertüre
20 g Palmin

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Schneebesen
Teigkarte oder Winkelpalette

Zubereitung:
Da der Pudding für die Buttercreme nach dem Kochen auf Zimmertemperatur kommen muss, bereiten wir ihn als erstes zu. Dafür das Vanillepuddingpulver mit Zucker und ein paar EL Milch in einer Schüssel klümpchenfrei verrühren. Die restliche Milch mit der gemahlenen Vanille in einem Topf aufkochen lassen. Sobald sie kocht, den Topf vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und mit einem Holzlöffel oder Schneebesen schnell verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Anschließend erneut auf die Herdplatte stellen und den Pudding einmal kurz aufkochen lassen. Den fertigen Pudding in eine Schale füllen, mit etwas Frischhaltefolie direkt den Pudding bedecken – damit keine Haut entsteht – und so den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Butter nun aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die Backform mit Butter einpinseln und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Sauerkirschen über einem Sieb abtropfen lassen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz schaumig schlagen bis es weißcremig ist. Einzeln die Eier hinzugeben und jedes Ei sorgfältig unterrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest sieben. Mit 2 EL Milch nur kurz glattrühren bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Zum restlichen Teig wird nun noch Kakaopulver gesiebt und mit 1 EL Milch glatt gerührt. Den Schoko-Teig nun auf dem Vanilleteig verstreichen. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. So wandert der Kuchen nun für 25 bis 30 min bei mittlerer Schiene in den Ofen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen!

Anschließend den Kuchen vollständig erkalten lassen.

Die Butter in einer Rührschüssel mindestens 3 min schaumig aufschlagen. Den Pudding kurz mit einem Löffel verrühren und esslöffelweise zur Butter geben. So weiter verfahren bis der komplette Pudding in die Butter eingearbeitet wurde. Die Buttercreme auf den abgekühlten Kuchen geben und mit einer Teigkarte oder einer Winkelpalette glatt streichen.

Für die Glasur die Zartbitterschokolade klein hacken und zusammen mit dem Palmin über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Mit einem Pinsel/Teigkarte oder Winkelpalette die Glasur auf der Buttercreme verteilen. Wer mag, kann noch mit einer gezackten Teigkarte Wellen in die Glasur ziehen.

Den Kuchen nun bis zum Verzehr kühl stellen, mindestens jedoch zwei Stunden.

Zum Anschneiden das Kuchenmesser am besten immer wieder in warmes Wasser eintauchen, damit die Schokolade beim Schneiden nicht bricht.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Karottenkuchen mit Frischkäsecreme

Karottenkuchen mit FrischkäsecremeWer hat alles Lust auf einen unglaublich saftigen Kuchen? Dieser Karottenkuchen mit Frischkäsecreme ist wirklich der Wahnsinn. Saftig. Cremig. Geschmacksintensiv. Lecker! Ich muss ja gestehen, früher hätte ich mir den Geschmack aus Gemüse im Kuchen nicht vorstellen können. Heute finde ich es einfach genial. Die Karotten spenden dem Kuchen eine unglaubliche Feuchtigkeit! So hält sich der Kuchen gut verpackt und im Kühlschrank gelagert über 3 bis 4 Tage lang und schmeckt immer noch super. Oben drauf ein cremiges Frischkäsefrosting – was muss ich dazu noch sagen. Es schreit förmlich nach „Back und ess mich!“. 😀

Karottenkuchen mit FrischkäsecremeIch finde, dieser Kuchen passt perfekt zur Frühlingszeit oder natürlich auch ganz klassisch zur Osterzeit. A propos Ostern…habt ihr Lust auf mehr Osterrezepte? Habt ihr eventuell sogar spezielle Rezeptwünsche? Ich versuche immer gern für euch Rezepte zu kreieren.

Karottenkuchen mit Frischkäsecreme
Karottenkuchen mit Frischkäsecreme


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Zubereitung: 20 min
Backzeit: 35 bis 40 min
Zeit insgesamt: 1 Std.

Zutaten für einen Kuchen mit 20 cm Durchmesser:

Für den Teig:
125 g Butter, zimmerwarm
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Vanille
2 Eier
250 g Karotten
½ TL Zimt
100 g Mandeln, gemahlen
125 g Mehl
2 TL Backpulver

Für die Creme:
200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
80 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft
etwas gemahlene Vanille

Ansonsten:
12 Marzipan-Karotten
Mandelblättchen

Besonderes Werkzeug:
Springform mit 20 cm Durchmesser *
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen
Reibe

Zubereitung:
Die Springform mit Butter oder Öl einpinseln. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Teig die Karotten schälen und fein reiben.

Die weiche Butter mit dem Zucker, Salz und der Vanille in einer Rührschüssel 3 min weißcremig aufschlagen. Anschließend einzeln die Eier unterrühren. Die Karotten dazugeben und kurz verrühren.

Anschließend Zimt, Mehl und Backpulver dazu sieben. Die Mandeln ebenfalls mit hinzugeben. Alles ganz kurz verrühren.

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, etwas glatt streichen und bei mittlerer Schiene 35 bis 40 min backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen! Danach herausnehmen und auf einem Kuchengitter 10 min abkühlen lassen bevor die Springform gelöst wird. Anschließend vollständig abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen erkaltet ist, kann die Frischkäsecreme zusammengerührt werden. Hierfür alle Zutaten kurz mit dem Schneebesen eines Handrührgeräts glatt rühren. Die Creme mit einem Teigschaber, Löffel oder einer Winkelpalette auf den Kuchen streichen. Mit den Marzipankarotten und Mandelblättchen verzieren.

Den Kuchen anschließend bis zum Verzehr kalt stellen.

Der Karottenkuchen bleibt gut verpackt und gekühlt 3 bis 4 Tage saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Karottenkuchen mit Frischkäsecreme

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Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom BlechDarf es mal wieder ein Kuchen vom Blech sein? Solche Blechkuchen finde ich immer super, wenn irgendwelche Feiern anstehen. Man erhält mit fast derselben Menge an Arbeit wie für einen normalen Kuchen einfach mehr Kuchenstücke. Dieses Mal habe ich einen Apfelkuchen mit Apfelmus und Streuseln für euch. Herrlich saftig durch die Äpfel und zugleich knusprig durch die Streusel.

Ich finde Apfelkuchen ist so ein Klassiker, der einfach immer geht. Egal in welcher Form, ob mit Streusel oder versunken in einem Rührteig, oder auch als Muffin…das ist doch einfach immer wieder lecker. Und eine gute Resteverwertung kann es auch mal sein, falls man daheim zu viele „unschöne“ Äpfel liegen hat.

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom BlechIhr habt Lust auf einen Blechkuchen, aber nicht unbedingt auf Äpfel? Wie wäre es dann zum Beispiel mit meinen Schwarzwälder Schnitten oder mit dem Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln?

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech
Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech


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Zubereitung: 35 min
Backzeit: 50 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 25 min

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *)

Für den Mürbteig:
500 g Mehl
250 g Butter/Margarine
90 g Zucker
2 Eier (Kl. M)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise gemahlene Vanille

Für die Füllung:
6 Äpfel, ca. 700 g geschält und entkernt
400 g Apfelmus
½ ausgepresste Zitrone
1 TL Zimt
10 g Zucker

Für die Streusel:
100 g Butter/Margarine
200 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Zimt
1 kleine Prise Salz

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform * oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Zimt und Zucker vermischen. Zunächst beiseite stellen.

Ein Backblech/Blechkuchenspringform mit Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Mürbteig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken zu einem festen aber dennoch geschmeidigen Teig kneten, dies kann durchaus 5 min dauern.

Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verteilen und dabei einen 1,5 cm hohen Rand ziehen. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Boden des Teiges einstechen.

Das Apfelmus auf dem Teig verteilen. Die Apfelstückchen darüber geben.

Die Butter für die Streusel etwas schmelzen lassen. Anschließend die Butter zusammen mit den restlichen Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen. Den Streuselteig mit den Händen zu großen und kleinen Streuseln formen und auf den Äpfeln verteilen.

Den Kuchen nun auf der mittleren Schiene für etwa 45 bis 50 min backen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit Sahne serviert wie ein Gedicht. Aber auch kalt schmeckt er natürlich wunderbar.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten

Baileys-Schnitten / Kaffee-SchnittenFreunde, ich schwebe gerade im absoluten Kuchenhimmel! Dieser traumhafte Baileyskuchen zergeht auf der Zunge. Der Teig ist butterweich und super fluffig. Oben drauf eine Baileysglasur! Oh dear! So ein einfacher Kuchen und SO verdammt gut! Befolgt einfach nur der Anleitung und ihr habt in weniger als einer Stunde einen fix und fertigen Kuchentraum auf der Kaffeetafel!

Ihr bekommt kurzfristig noch Besuch? Oder habt ihr gerade allgemein nicht so viel Zeit um lange in der Küche zu stehen? Hier seid ihr genau richtig! Ihr habt das perfekte Rezept gefunden. 🙂 Diesen Kuchen bekommt jeder hin, auch Backanfänger (behaupte ich nun mal).

Falls ihr den Kuchen mit nicht ganz so viel Schuss möchtet, dann gebt Kaffee statt Baileys in den Kuchenteig und macht den Baileys nur in die Glasur hinein. So habe auch ich es gemacht. 🙂 Ich trinke mittlerweile so wenig Alkohol, dass ich ansonsten direkt nach einem Stück Kuchen unterm Tisch liegen würde. 😀 Aber die Hartgesottenen unter euch dürfen natürlich auch Baileys in den Teig geben! Jeder wie er mag…

Baileys-Schnitten / Kaffee-SchnittenDiesen Kuchen kann man so abwandeln wie man gerade möchte. Ich könnte hier eine Menge aufzählen, z. B. einen Teil Mehl durch gemahlene Nüsse austauschen, Orangenschale und –saft in den Teig und die Glasur geben, den Teig mit Zimt auf winterlich trimmen…Hachja, ihr könnt hier tun und lassen was ihr wollt und was euer Vorratsschrank und Obstteller gerade so hergibt. Ihr könntet auch noch Sauerkirschen oder Bananenstücke unter den Teig jubeln…oder ihr verwendet Rum statt Baileys…alles ist möglich. Da ich den Kuchen aber Baileys-Schnitten getauft habe, bleibe ich nun auch bei der Baileysvariante. 😀 Meine Backfreunde, ich kann mich nur wiederholen, diese Schnitten sind göttlich!

Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten
Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten


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Zubereitung: 15 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 35 min

Zutaten für eine Brownie-Form (ca. 23 x 23 cm, etwa 9 große Stücke):
3 Eier, zimmerwarm
1 Prise Salz
40 g Zucker
15 g Vanillezucker
100 g Butter, zimmerwarm
40 g Puderzucker
170 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zartbitterschokolade
20 ml Baileys oder Kaffee, abgekühlt

Für die Glasur:
100 g Puderzucker
30 ml Baileys
1 Handvoll Mocca-Schokoladenbohnen (zartbitter)

Besonderes Werkzeug:
kleines Backblech oder Brownie-Form (ca. 23 cm x 20 cm)
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen

Zubereitung:
Eine Brownie-Form oder ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen. Ein kleines Stück Butter von der Gesamtmenge abnehmen und zur Schokolade geben. Dies nun zusammen in einem Wasserbad oder ganz einfach in der Mikrowelle langsam schmelzen lassen und dabei immer wieder umrühren.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Den Zucker und Vanillezucker dazurieseln lassen und nochmals 1 min rühren bis die Masse glänzt.

Die restliche Butter mit dem Puderzucker 3 min schaumig schlagen. Die Eigelbe hinzugeben und unterrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die leicht warme Schokolade dazugießen und kurz verrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und zur Butter-Eier-Mischung geben. Den Baileys oder den Kaffee an dieser Stelle mit hinzugeben und alles ganz kurz glattrühren. Anschließend den Eischnee dazugeben und mit einem Schneebesen oder Teigschaber langsam und sorgfältig unterheben.

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und bei mittlerer Schiene etwa 20 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Währenddessen die Glasur aus Puderzucker und Baileys in einer Schüssel glattrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Glasur anschließend auf den noch warmen Kuchen streichen. Sofort mit Mocca-Schokobohnen verzieren und vollständig abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten

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Hefezopf – mein Lieblingsrezept

Hefezopf - mein LieblingsrezeptHeute habe ich wieder einen absoluten Klassiker für euch: der Hefezopf. Wer kann bei einem fluffig-weichen Hefezopf schon nein sagen? Er passt einfach immer: zum Frühstück, Brunch oder zur Kaffeezeit. Ein Tässchen Kaffee oder Tee dazu und schon geht es uns (an schlechten Tagen) wieder ein kleines bisschen besser. 😉

Ich muss zugeben…ich habe schon sehr oft Hefezopf gebacken und nie war ich so richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Entweder zu flach zusammengeflochten und dadurch viel zu niedrig, oder zu trocken durch zu lange Backzeiten oder durch falsches Zusammenspiel von den Zutaten. Ich hatte sehr oft etwas zu bemängeln und habe jedes Mal wieder etwas am Rezept abgeändert, herumgefeilt, Zutaten ausgetauscht, die Butter mal zerlassen und dann das nächste Mal nur zimmerwarm verarbeitet usw. Nun kann ich guten Gewissens behaupten, dass ich mein persönliches Lieblingsrezept für einen Hefezopf gefunden habe, bei dem ich rundum zufrieden bin. Er ist keinesfalls trocken, nicht zu flach und einfach himmlisch lecker. Meiner Meinung nach schmeckt Hefezopf am ersten Tag immer am allerbesten und am frischsten. Es ist nicht wie bei so manchen Torten, die am zweiten und dritten Tag besser als am ersten schmecken. Natürlich kann man den Zopf auch noch sehr gut am zweiten Tag essen. Aber am ersten Tag ist er einfach unglaublich weich, luftig und absolut perfekt in meinen Augen.

Hefezopf - mein LieblingsrezeptWir essen Hefezopf natürlich oft mit einem süßen Aufstrich, sei es Marmelade, Honig oder ganz klassisch mit Nutella. Aber ich muss sagen, wenn er ganz frisch ist, schmeckt er mir „ohne alles“ tatsächlich am besten. So nun aber genug gequatscht, jetzt geht es ans Eingemachte. Viel Spaß mit dem Rezept! 🙂

Hefezopf - mein Lieblingsrezept
Hefezopf - mein Lieblingsrezept


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Zubereitung: 25 min
Ruhezeit: 1,5 Std.
Backzeit: 30 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 25 min

Zutaten:
500 g Mehl, 405er
250 ml Milch, lauwarm
50 g Zucker
21 g Hefe, frisch (1/2 Würfel)
75 g Butter, sehr weich
1 TL Salz
1 Ei
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone oder Bio-Limette
80 bis 90 g Rosinen
1 Ei zum Bestreichen
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 EL Hagelzucker
1 EL Mandelblättchen

Besonderes Werkzeug:
Sieb
Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Schneebesen

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem separaten Gefäß lauwarm erhitzen und darin den Zucker und die Hefe auflösen lassen. Die geriebene Zitrusschale, Vanille und das Ei unterrühren. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, die zerlassene Butter und das Salz hinzugeben. Alles etwa 7 bis 8 min mit den Knethaken durchkneten lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst. In der Zwischenzeit die Rosinen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. Anschließend die abgetropften Rosinen zum Teig geben und mitkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In einem 50 °C erwärmten Ofen um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann etwa 45 bis 60 min dauern. Im Sommer könnt ihr den Ofen an dieser Stelle auslassen und den Teig bei den warmen Temperaturen im Zimmer oder z. B. auf dem Balkon aufgehen lassen. Dies kann dann je nach Temperatur 1,5 bis 2 Stunden dauern.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig nochmals kurz durchkneten. Nun kommen wir zum Flechten: Ich habe einen 5-Strang Zopf geflochten. Ihr könnt es jedoch ganz nach eurem Belieben flechten. Hier die Vorgehensweise von einem 5-Strang Zopf: Den Teig in 5 gleichgroße Stücke teilen. Jeweils zu langen Strängen rollen. Alle 5 Stränge nebeneinander legen und an einem Ende so zusammendrücken, dass es nicht mehr auf geht. Anschließend immer den äußersten Strang einer Seite über die zwei daneben liegenden Stränge legen. Dann das gleiche mit der anderen Seite durchführen. Solange flechten bis die Stränge fast aufgebraucht sind. Alle 5 Enden nun zusammendrücken und ein wenig unter den Zopf legen, sodass man später ein schöneres Ergebnis hat. Den Zopf diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Ein Ei mit etwas Salz und Zucker verquirlen. Salz und Zucker hindert das Ei daran, beim Backen schwarz zu werden. Das Ei mit einem Pinsel auf den Zopf streichen. Nun den Zopf für weitere 30 min im noch leicht warmen Backofen (oder im Sommer bei Zimmertemperatur) gehen lassen. Der Zopf wird sich nun nochmal um einiges vergrößern.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach der Gehzeit den Zopf nochmals mit Ei bepinseln etwas Hagelzucker und nach Belieben Mandelblättchen darauf streuen.

Dies wandert nun bei mittlerer Schiene für circa 30 min in den Ofen. Sobald der Zopf goldgelb gebacken ist, ist er fertig. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Hefezopf - mein Lieblingsrezept

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