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Apfel-Mandel Crumble mit Zimtnote

Apfel Mandel Crumble mit ZimtnoteDas hier ist etwas für echte Streuselliebhaber. Unten süß-zimtige Apfelstückchen, oben drauf ganz viel Crumble. Es ist schnell zubereitet und bietet höchsten Genuss für Crumble-Fans. Die Streusel sind knusprig, die Apfel-Füllung ist fruchtig-süß und weich. Durch die Zimtnote wird das Crumble richtig schön herbstlich/winterlich und wird sehr gern verzehrt, wenn es draußen nass und kalt ist.

Apfel Mandel Crumble mit ZimtnoteDieses Dessert kann man sogar gut vorbereiten, falls man Besuch erwartet. Wenn er dann da ist (oder kurz davor) einfach in den Ofen schieben und es anschließend mit Puderzucker (und z. B. Vanillesoße oder einer Kugel Vanilleeis) warm oder kalt servieren. Der Nachtisch erinnert an einen Apfel-Streuselkuchen. Es ist jedoch erheblich weniger Arbeit damit verbunden und trotzdem unglaublich lecker. Ich verwende für das Crumble sehr gern meine Soufflé-Förmchen. Wer so etwas jedoch nicht zuhause hat, kann auch eine ganz normale Auflaufform benutzen, wie man sie beispielsweise für Überbackenes verwendet. 🙂

Apfel Mandel Crumble mit Zimtnote
Apfel Mandel Crumble mit Zimtnote


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Zubereitung: 25 min
Backzeit: 35 min
Zeit insgesamt: 1 Std

Zutaten für 4 Personen (4 Soufflé-Förmchen mit 9 cm Durchmesser):

Für die Füllung:
350 g Äpfel, säuerliche
½ ausgepresste Zitrone
1 EL Zucker
½ TL Zimt

Für die Streusel:
110 g Mehl
25 g gemahlene Mandeln
15 g Mandelblättchen
40 g Zucker
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
60 g Butter, geschmolzen

Ansonsten:
etwas Butter für die Form
Puderzucker

Besonderes Werkzeug:
Soufflé-Förmchen mit 9 cm Durchmesser (ich habe diese hier)

Zubereitung:
Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zitronensaft, Zucker und Zimt darüber geben und gut vermischen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Crumble-Teig das Mehl, die gemahlenen Mandeln, Mandelblättchen, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Butter schmelzen und über die trockenen Zutaten geben. Mit einem Löffel oder Teigschaber alles gut verrühren.

Die Soufflé-Förmchen mit Butter einpinseln. Die Äpfel auf alle Formen aufteilen und glatt drücken. Den Teig mit den Händen zu Streuseln formen und auf den Äpfeln verteilen. Achtung: Die Förmchen werden sehr voll! Als Tipp hierzu: Backpapier unter die Förmchen legen, dann ist die „Sauerei“ nicht ganz so groß. 😀 Da die Äpfel jedoch beim Backen ein wenig zusammenfallen werden, wird es später genau in die Formen passen.

Die gefüllten Förmchen werden nun bei mittlerer Schiene circa 35 min gebacken. Anschließend herausholen und etwas abkühlen lassen. Das Apfel-Crumble schmeckt sowohl warm als auch kalt hervorragend. Es kann auch am nächsten Tag noch super verzehrt werden. Vor dem Verzehr noch etwas Puderzucker darüber sieben.

Dazu schmeckt Vanillesoße, eine Kugel Vanilleeis, Schlagsahne oder ihr esst es einfach pur. Ein Genuss. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Apfel Mandel Crumble mit Zimtnote

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Versunkener Apfelkuchen

Versunkener Apfelkuchen

Versunkener ApfelkuchenEs gibt ja unzählige Varianten von Apfelkuchen. Der versunkene Apfelkuchen ist eine davon. Wie so oft habe ich auch hier versucht mit etwas weniger Zucker klarzukommen. Und siehe da: es schmeckt trotzdem wunderbar! Der Apfelkuchen hat eine angenehme leichte Süße und ist schön saftig durch die Apfelstückchen. Durch die Extraarbeit des Eischnees ist ein sehr lockerer und leichter Rührteig mit einer feinen Vanillenote entstanden. Die kleine Mühe des Eischnees lohnt sich auf jeden Fall. Ich mache gern einen Apfelkuchen, wenn man noch unbedingt ein paar daheim rumliegende Äpfel verwerten muss. 😉

Versunkener Apfelkuchen
Versunkener Apfelkuchen


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Zubereitung: 25 min
Backzeit: 45 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

125 g Butter oder Margarine, weich
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
3 Eigelbe
3 Eiweiße
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
200 g Mehl
3 EL Milch
600 – 700 g Äpfel (4 Stück)
½ ausgepresste Zitrone
Butter/Margarine und Mehl für die Form
etwas Puderzucker

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in „Fächer“ schneiden, jedoch die Scheiben nicht komplett durchschneiden. Zitrone über die Äpfel verteilen, damit sie nicht braun werden.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter/Margarine einfetten und etwas Mehl darüber verteilen.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Dafür ist es ganz wichtig, dass Rührbesen und Schüssel einwandfrei sauber sind, ansonsten gelingt euch das nicht.

In einer anderen Schüssel die Butter/Margarine weißcremig rühren. Dies geht am besten mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine. Den Zucker und die Vanille unterrühren. Die Eigelbe einzeln dazu geben und gründlich verrühren. Mehl und Backpulver zur Eier-Butter-Mischung sieben und zusammen mit der Milch zunächst auf niedriger und anschließend auf hoher Stufe ganz kurz verrühren. Den Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Die Teigmasse zügig in die Springform füllen. Die Äpfel auf dem Teig leicht andrücken (bitte nicht zu stark nach unten drücken! 😉 ).

Den Kuchen nun auf der mittleren Schiene ca. 45 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, kann man ihn nun mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

PS: Habt ihr einen Apfelkuchen-Liebling?

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Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Dieses Rezept ist für uns das perfekte Kaiserschmarrn-Rezept. Lockerleichte Konsistenz und nicht all zu süß. Die leckere österreichische Süßspeise erinnert mich an meine Flitterwochen in Tirol. Es gab abends im Hotel öfter mal ein Dessertbuffet mit allerlei süßen Sachen. Mein Mann und ich holten uns aber jedes Mal Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Total lecker! Seitdem essen wir auch gern mal zuhause selbstgemachten Kaiserschmarrn.

Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Kaiserschmarrn mit Apfelmus


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Zeit Vorbereitung: 15 min
Zeit Zubereitung: 25 min
Zeit insgesamt: 40 min

Zutaten für 3 Portionen:

für den Eischnee:
4 Eiweiße
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker

für den Teig:
4 Eigelbe
1 EL Vanillezucker
180 g Mehl
320 ml Milch
40 g zerlassene, abgekühlte Butter

für das Apfelmus:
2 große säuerliche Äpfel
1 – 2 EL Zucker
1/2 ausgepresste Zitrone
je nach Belieben 1 Prise Zimt

wer mag: 80 g in Rum oder Wasser eingelegte Rosinen (mind. 30 min einlegen)
etwas Butter für die Pfanne zum Ausbacken
Puderzucker zum Servieren

Zubereitung:

Das Eiweiß zusammen mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen. Das geht am besten mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine.

Sobald der Eischnee steif ist, den Vanillezucker dazugeben und nochmals 1 min rühren.

In einer anderen Schüssel die Eigelbe zusammen mit dem Vanillezucker weißcremig rühren. Anschließend die zerlassene Butter hinzufügen und nochmals kräftig aufschlagen. (Für Kalorienbewusste: diese Butter kann man auch weglassen 😉 )

Abwechselnd immer Mehl und etwas Milch mit der Eimischung verrühren, bis alles aufgebraucht ist und ein glatter Teig entstanden ist.

Nun kommen wir zum wichtigsten Teig eines Kaiserschmarrn. Der Eischnee vorsichtig aber trotzdem sorgfältig mit einem Teigschaber oder Löffel unter die Teigmasse heben. Es darf nicht zu kräftig untergehoben werden, da sonst die aufgeschlagene Luft im Eischnee wieder entweicht.

In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen. Den Teig ca. 1,5 cm hoch in die Pfanne einfüllen und bei mittlerer Stufe ausbacken lassen. Wer es traditionell mag, streut nun ein paar Rosinen auf den Teig. (Ich stehe nicht so auf Rosinen, darum habe ich sie weg gelassen.)

Immer mal wieder unter den Teig schauen, damit er nicht verbrennt. (Und nimm dir lieber etwas mehr Zeit zum Ausbacken bei mittlerer Hitze, ich spreche da aus Erfahrung 😉 )

Sobald der Teig goldgelb ist, mit einem Pfannenwender vierteln und wenden. Ebenfalls goldgelb ausbacken lassen. Jetzt geht’s ans Zerrupfen. Einfach mit zwei Pfannenwendern oder zwei Gabeln (Achtung bei beschichteten Pfannen!) den Teig in mundgerechte Stücke reißen.

Mit 1 EL Zucker (ich bevorzuge Zimtzucker) bestreuen und ca. 1 min lang karamellisieren lassen. In eine Auflaufform geben und bei 50 °C im Backofen warm halten.

Diese Menge ergibt ca. 2 bis 3 Pfannen und reicht für 3 bis 4 Personen aus.

In der Zwischenzeit schon einmal das Apfelmus herstellen. Dazu die Äpfel waschen, schälen und vom Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zucker, Wasser und Zitronensaft in einem Topf ca. 10 min köcheln lassen bis sie weich sind. Danach vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Je nach Geschmack etwas mehr Zucker und Zitronensaft unterrühren und nach Bedarf mit einer Prise Zimt mischen.

Ich serviere den Schmarrn gern mit Puderzucker bestäubt und etwas Apfelmus. Traditionell wäre ein Pflaumenkompott die richtige Wahl. Es schmeckt aber auch sehr lecker mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet als Dessert.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Sarah ♥

 

 

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