Vanille

Marmorkuchen mit Sauerkirschen / Guglhupf

Marmorkuchen mit Sauerkirschen

Marmorkuchen mit Sauerkirschen

Heute habe ich mal wieder einen absoluten Rezeptklassiker für euch. Er ist allen bekannt, schmeckt (fast) allen und ist aus der Backgeschichte nicht mehr wegzudenken. Der Marmorkuchen, Marmor-Gugl, Guglhupf. Vielleicht haben ihn viele von euch noch als eine trockene Angelegenheit in Erinnerung. Dieser hier ist absolut nicht trocken. Die Sauerkirschen peppen ihn noch etwas auf. Diese geben zusätzlich noch Feuchtigkeit ab und verleihen dem Klassiker eine fruchtig-frische Note. Oben drauf wird der Kuchen außerdem natürlich noch mit viel Puderzucker und einer Puderzucker-Kirsch-Glasur verfeinert. Schmeckt wunderbar und sieht nebenbei auch noch richtig hübsch aus, wie ich finde. Ich bin der Meinung, Klassiker gehören genauso mit in die Backküche wie neue Backkreationen.

Es gibt so viele Guglhupf-Rezepte in Büchern und im Internet. Warum zeige ich euch also auch noch meine Variante? Vielleicht mag es da draußen auch noch bessere Marmorkuchen geben, wir finden aber diesen Marmorkuchen perfekt. Er ist lecker, fluffig, wirklich nicht zu trocken und vor allem schnell zubereitet. Er schmeckt lauwarm und kalt. Überzeugt euch selbst davon und sagt mir wie ihr ihn findet. Ich bin auch immer offen für Verbesserungsvorschläge, falls ihr welche findet. 😉 Wie sieht es bei euch aus? Gibt es bei euch auch manchmal Marmorkuchen oder ist euch das zu „langweilig“? Welche Klassiker mögt ihr denn gern? Gerne dürft ihr euch auch andere Backklassiker von mir wünschen. 🙂

Marmorkuchen mit SauerkirschenDas Rezept ist für einen kleinen Marmorkuchen gedacht. Die angegebenen Mengen entsprechen also eines normalen halben Rezepts. Ich habe dafür eine kleine Gugl-Form mit circa 16 cm Durchmesser verwendet. Perfekt für nicht ganz so viele Gäste. 🙂 Falls ihr den Marmorkuchen in einer gewöhnlich großen Form backen wollt, dann verdoppelt bitte einfach alle Zutaten. Die Backzeit könnte sich dementsprechend eventuell auch etwas verlängern. Macht hier bitte einfach unbedingt eine Stäbchenprobe nach 50 min.

Marmorkuchen mit Sauerkirschen
Marmorkuchen mit Sauerkirschen


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Zubereitung: 10 min
Backzeit: 40 bis 50 min
Zeit insgesamt: 50 bis 60 min

Zutaten für eine kleine Guglhupf-Form (1/2 Menge):
125 g Butter, zimmerwarm
125 g Zucker
2 Eier (Kl. L) (bei doppelter Menge entweder 4 L Eier oder 5 M Eier)
½ TL Vanilleextrakt oder ½ Pck. Vanillezucker
1 kleine Prise Salz
200 g Mehl
½ Pck. Backpulver
2 EL Milch
13 g Backkakao (kein „Kaba“)
2 EL Milch
½ Glas Sauerkirschen bzw. 1 kleines Glas Sauerkirschen (ca. 200 g Abtropfgewicht)

Für die Form:
1 EL Butter
etwas Mehl

Ansonsten:
Puderzucker
Kirschsaft

Besonderes Werkzeug:
Schneebesen einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Sieb
Guglhupf-Form mit etwa 16 cm Durchmesser

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form mit etwas Butter einpinseln und mit Mehl auskleiden, sodass eine ganz dünne Schicht Mehl an der Butter haften bleibt.

Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft auffangen (einen kleinen Teil des Saftes benötigen wir später für die Glasur).

Die Butter mit dem Zucker 3 min weißcremig aufschlagen. Die Eier einzeln hinzugeben und jedes Ei sorgfältig unterschlagen. Salz und Vanille dazugeben und verrühren.

Mehl und Backpulver zur restlichen Masse sieben (!) und zusammen mit 2 EL Milch kurz und zügig unterrühren. Bitte nicht zu lange rühren, da das Backpulver sonst an Wirkung verliert. 2/3 des Teigs nun in die vorbereitete Guglhupf-Form füllen. Die abgetropften Kirschen darauf verteilen.

In den restlichen Teig den Kakao und die restliche Milch geben. Erneut kurz unterrühren. Den Schokoteig nun auf den Kirschen verteilen. Mit einer Gabel den hellen Teig mit dem Schokoteig leicht vermischen und so die typische Marmorierung herstellen.

Bei mittlerer Schiene wird der Kuchen nun für circa 40 bis 50 min gebacken (große Kuchen brauchen eine längere Backzeit). Stäbchenprobe bitte nicht vergessen! Anschließend den Kuchen aus dem Ofen holen, 5 min in der Form ruhen lassen und danach stürzen und den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sobald der Kuchen erkaltet ist, etwas Puderzucker über den Kuchen sieben. Anschließend die Glasur herstellen. Dafür 3 EL Puderzucker mit 1 EL Kirschsaft glatt rühren. Falls die Masse noch zu dick sein sollte, dann noch etwas Kirschsaft hinzufügen. Die Glasur mit einem Löffel über dem Kuchen verteilen.

Der Kuchen kann sofort verzehrt werden. Er schmeckt luftdicht verschlossen auch am zweiten Tag noch sehr gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Marmorkuchen mit Sauerkirschen

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Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger VanillecremeWer etwas Futter für die Seele braucht (ja manchmal braucht man das! 😉 ) fährt mit diesen Cupcakes genau richtig. Lockerer, schokoladiger Muffinteig, getoppt mit samtiger Vanillebuttercreme. Die Buttercreme ist übrigens von meinem Grundrezept deutsche Buttercreme. Zugegeben, nichts weltbewegendes, dafür aber unheimlich lecker. Ich habe diese Cupcakes vor ein paar Wochen zum Geburtstag meiner kleinen Prinzessin gebacken, so wie auch den Beerenkuchen oder diese Tiramisu-Torte.

Wir haben langsam herbstliches Wetter draußen…und da braucht Frau manchmal etwas für die Seele. Was würde ich nun nur für so einen Cupcake geben! Hach ja…Aber diese kleinen süßen Dinger werden definitiv öfter auf den Tisch kommen. Ich hoffe bei euch auch. 🙂

Falls jemand an der Minnie Mouse Deko interessiert ist, für denjenigen gibt es eine separate Anleitung als PDF.

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme
Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme


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Zubereitung: 25 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 45 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
80 g Butter, weich
120 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (Kl. L)
130 g Mehl
3 g Backpulver
½ TL Natron
35 g Backkakao
125 ml Buttermilch, zimmerwarm

Für das Topping:
340 ml Milch
30 g Stärke
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
35 g Zucker
2 Eigelbe (ca. 35 g)
1 Prise Salz

180 g Butter, zimmerwarm

Besondere Werkzeuge:
Schneebesen einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:
In einem kleinen Topf die Milch, Eigelbe, Vanille, Speisestärke, den Zucker und das Salz mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer kräftig rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen, damit der Geschmack der Speisestärke etwas verkocht wird. Aufpassen, dass der Pudding nicht anbrennt!
Nun die Herdplatte ausschalten und den Pudding in eine Schüssel umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann. So bleibt der Pudding nun für mindestens 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen oder dünn mit etwas Butter einpinseln.

Für den Teig nun die weiche Butter mit Zucker und Vanille 3 min weißcremig rühren. Anschließend das Ei hinzugeben und weiterschlagen bis sich das Ei gut verteilt hat. Nun werden die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao zur restlichen Masse gesiebt (!). Die zimmerwarme Buttermilch dazugießen und alles erst bei langsamer Stufe und anschließend bei schneller Stufe miteinander verrühren. Die Zutaten müssen sich gut miteinander verbunden haben, jedoch bitte nicht zu lange rühren, da sonst das Backtriebmittel an Wirkung verliert. Und das wollen wir ja nicht. 😉 Wir wollen ja einen fluffigen Schokoteig.

Den Teig nun in die Muffinförmchen füllen und im Backofen bei mittlerer Schiene circa 20 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Sobald sie fertig sind, ein paar Minuten in der Form ruhen lassen. Danach die Muffins herausholen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Um die Buttercreme fertig zu stellen, die Butter mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine 5 min weißcremig aufschlagen. Anschließend esslöffelweise den Pudding zur Butter hinzufügen. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Butter und Pudding dieselbe Raumtemperatur angenommen haben! Ansonsten kann die Creme gerinnen und sieht unschön aus.

Die fertige Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kreisförmig auf die Cupcakes spritzen. Bei Bedarf die Cupcakes nun kaltstellen. Vor dem Verzehr jedoch daran denken, dass die Creme der Cupcakes nicht zu kalt/hart sein sollte. Darum am besten 15 bis 30 min vorher aus dem Kühlschrank holen.

 

Minnie Mouse Deko

Zutaten:
weiße Blütenpaste (ich kann diesen * empfehlen)
rote und schwarze Farbpaste zum einfärben (sehr gut sind z. B. diese Farben *)
Zuckerkleber (ich verwende immer diesen *)
Puderzucker oder Speisestärke

Besonderes Werkzeug:
bei Bedarf Silikonunterlage *
Fondant-Messer oder normales Messer
mittelgroßer runder Ausstecher
ganz kleine Lochtülle Durchmesser

Herstellung:
Meine Empfehlung: Stellt diese Deko ruhig ein paar Tage vor der Erstellung der Cupcakes her, damit ihr die Arbeit etwas aufteilen könnt und damit die Deko gut aushärten kann.

Für jeden Cupcake werden 1 rote Schleife mit weißen Punkten und zwei schwarze Ohren benötigt.

Etwas Blütenpaste am besten auf einer Silikonunterlage und etwas Puderzucker oder Speisestärke weich kneten. Für die roten Schleifen nun etwas rote Farbpaste auf die Blütenpaste geben, dies kann man super mit einem Zahnstocher dosieren, da von der Paste nicht so viel Farbe benötigt wird. Die Farbpasten sind meistens sehr farbintensiv. Die Farbe nun in die Zuckerpaste einarbeiten, indem es geknetet wird. Sobald euch der Farbton gefällt, die Blütenpaste mit einem Teigroller circa 3 mm dick ausrollen. Je dicker ihr es ausrollt, desto leichter habt ihr es für den Anfang. Wer jedoch geübt ist, kann es auch dünner ausrollen. Mit einem Fondant-Messer oder einem normalen Messer circa 5 mm breite und circa 7 cm lange Streifen abtrennen. So viele Streifen herstellen, wie ihr auch Minnie Mouse Dekorationen haben wollt. Diese Streifen nun sofort (Zuckerpaste härtet schnell aus) zu einer Schleife formen. Dafür beide Streifenenden bis zur Mitte hinlegen und andrücken. Nun aus der übrigen roten Zuckerpaste kleine Streifen von circa 5 mm x 15 mm herstellen. Diese kleinen Streifen werden nun senkrecht auf die zwei Streifenenden der Schleife gelegt, damit die Enden überdeckt werden. Das kleine Streifenstück gut andrücken und nach Belieben nochmals kürzen. Die roten Schleifen nun auf eine glatte Unterlage legen, am besten mit etwas Krepppapier, damit nichts anklebt. Diese müssen nun für mehrere Stunden trocknen und aushärten.

Nun kommen wir zu den Ohren. Denselben Vorgang wie bei den roten Schleifen wiederholen, außer dass hier natürlich schwarze Farbe verwendet wird. 😉 Die schwarze Blütenpaste 3 mm dick ausrollen und mit einem mittelgroßen runden Ausstecher (z. B. eines das ihr auch für normales Weihnachtsgebäck verwendet) pro Cupcake zwei Ohren ausstechen. Diese Ohren sind nun fertig und müssen nun ebenfalls noch aushärten.

Nachdem die roten Schleifen ausgehärtet sind, wird nochmal weiße Blütenpaste weich geknetet und 2 mm dick ausgerollt. Beispielsweise mit dem Loch einer kleinen Lochtülle mehrere kleine Punkte ausstechen und mit etwas Zuckerkleber auf die roten Schleifen kleben. Ebenfalls gut antrocknen lassen.

Sobald alles gut getrocknet ist, jeweils zwei Ohren und eine Schleife auf das Cupcaketopping geben. Ich würde dies jedoch erst kurz vor dem Verzehr auf die Cupcakes legen, da es je nach Topping dazu kommen kann, dass sich die Blütenpaste ein wenig auflöst. Dies ist nicht gefährlich, es sieht nur unschön aus. Wenn ihr wollt, dass die Blütenpaste absolut gar nicht „verläuft“, dann müsst ihr ein anderes Topping verwenden, z. B. amerikanische Buttercreme oder Swiss Meringue Buttercream. Die deutsche Buttercreme und auch andere Sahne-/Frischkäsecremes enthalten dafür zu viel Feuchtigkeit. Und Zucker löst sich ja gern in Wasser auf, also verträgt sich das nicht ganz so toll. Da mir aber zum Beispiel die amerikanische Buttercreme nicht schmeckt, da sie im Grunde nur aus Butter und Puderzucker besteht, nehme ich das kleine Manko in Kauf. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

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Beerenkuchen mit Vanillecreme und Streuseln

Beerenkuchen mit Vanillecreme und Streuseln

Beerenkuchen mit Vanillecreme und StreuselnZum 1. Geburtstag unserer kleinen Tochter haben wir verschiedene Kuchen und Cupcakes gebacken. Ein Kuchen davon war dieser hier: ein Beerenkuchen mit vanilligem Biskuitteig, lockere Vanillecreme, frischen Heidelbeeren, Himbeeren und knusprige Vanillestreusel. Die Gäste fanden ihn alle lecker und am zweiten Tag hat er auch noch wunderbar geschmeckt. Außerdem war er auch noch hübsch anzusehen. 😉

Beerenkuchen mit Vanillecreme und Streuseln
Beerenkuchen mit Vanillecreme und Streuseln


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Zubereitung: 30 min
Backzeit: 15 bis 20 min
Warte- bzw. Kühlzeit: 2 Std.
Zeit insgesamt: 2 Std. 50 min

Zutaten für einen Kuchen mit 24 cm Durchmesser:

Für den Biskuitteig:
3 Eiweiße
1 Prise Salz
45 g Zucker

3 Eigelbe
20 g Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
½ TL Vanilleextrakt oder ½ Pck. Vanillezucker
60 g Mehl
15 g Speisestärke
½ TL Backpulver

Für die Streusel:
80 g Mehl
40 g Zucker
40 g Butter, zerlassen
1 Pck. Vanillezucker

Für die Vanillecreme:
1 Eiweiß
1 Prise Salz
30 g Puderzucker

125 ml Milch
1 Eigelb
15 g Speisestärke
½ TL Vanilleextrakt oder ½ Pck. Vanillezucker oder das Mark einer ½ Vanilleschote
10 g Zucker

Ansonsten:
125 g Himbeeren, frisch
250 g Heidelbeeren, frisch

Besonderes Werkzeug:
Tortenring mit 24 cm Durchmesser
Handrührgerät oder Küchenmaschine

Zubereitung:
Als erstes werden die Streusel vorbereitet. Dafür das Mehl, den Zucker und den Vanillezucker vermischen. Die zerlassene Butter hinzufügen und mit einem Löffel oder den Händen durchrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Streuselteig mit den Händen zu kleinen Streuseln formen und auf das Backblech legen.

Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Einen Tortenring auf 24 cm Durchmesser einstellen und mit Backpapier auskleiden, sodass kein Teig auslaufen kann.

Für den Biskuitteig wird zuerst der Eischnee hergestellt. Dafür die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Wenn der Eischnee fast fertig gerührt ist, den Zucker hinzurieseln lassen und nochmal 2 min weiterschlagen.

In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit Zucker, Vanille und Zitronenabrieb 3 min cremig rühren. Anschließend die Hälfte des Eischnees locker unterheben. Danach das Mehl, Backpulver und die Speisestärke zur Eier-Zucker-Mischung sieben (!) und zusammen mit dem restlichen Eischnee locker unterheben. Auf keinen Fall zu stark rühren, da sonst die mühsam aufgeschlagene Luft wieder entweicht! Den Teig in den vorbereiteten Tortenring füllen und bei mittlerer Schiene circa 10 min backen.

Das Backblech mit den Streuseln gleichzeitig in den Backofen schieben. Diese benötigen jedoch 5 bis 10 min länger als der Biskuitteig. Nach 15 min unbedingt regelmäßig in den Ofen schauen, die Streusel können schnell verbrennen.

Nach der Backzeit des Biskuitteigs die Stäbchenprobe durchführen. Wenn der Kuchen fertig ist, herausholen und abkühlen lassen. Nach 10 min kann der Kuchen aus dem Tortenring herausgelöst werden. Vollständig abkühlen lassen.

Die Streusel aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann die Vanillecreme hergestellt werden. Dafür aus dem Eiweiß und einer Prise Salz Eischnee herstellen. Sobald der Schnee fast fest ist, den Puderzucker hinzugeben und mindestens 3 min lang weiterschlagen. Der Eischnee sollte fest und glänzend sein.

Die restlichen Zutaten für die Vanillecreme in einen Topf geben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Herdplatte auf die höchste Stufe einstellen und die Flüssigkeit aufkochen lassen bis ein fester Pudding entstanden ist. Dabei immer gut rühren, sodass der Pudding nicht anbrennen kann. Sobald der Pudding fest ist, den Topf von der Herdplatte nehmen und den Eischnee sofort unter den heißen Pudding heben.

Den Biskuitboden auf eine Etagere setzen und mit einem Tortenring fest umschließen. Die heiße Vanillecreme darauf verteilen und glatt streichen.

Die Beeren waschen und trocken tupfen. Direkt auf der noch weichen Vanillecreme verteilen. Die Streusel darüber geben und den Kuchen mindestens 1 Stunde bis zum Verzehr kühl stellen.

Vor dem Verzehr den Tortenring lösen – Kuchen anschneiden und genießen. 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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Wunderkuchen – Grundrezept

Wunderkuchen - Grundrezept

Wunderkuchen - GrundrezeptIch liebe einfach dieses Rezept. 🙂 Ein Wunderkuchen ist in der Konsistenz ein Mix aus einem fluffig-lockeren Biskuitteig und einem saftig-stabilen Rührteig. Meiner Meinung nach perfekt für Torten und daher auch sehr beliebt bei Motivtortenbäckern. Man kann ihn super in mehrere Tortenböden schneiden und zu 3D-Torten schnitzen. Was auch total klasse an diesem Rezept ist: er ist super wandelbar! Man kann anhand diesem Rezept klassische Vanille- oder Schokoböden zaubern, jedoch auch Fruchtböden, Likörböden, Kaffeeböden, Nussböden etc. Die Varianten erläutere ich euch natürlich im Rezept.

An sich ist es ein einfacher Vorgang, jedoch muss man ein paar Dinge beachten. Ganz wichtig ist wie in vielen anderen Rezepten natürlich auch, dass die Kühlschrank-Produkte etwa eine halbe Stunde vor Verwendung bei Zimmertemperatur gelagert werden müssen. Nehmt euch Zeit, die Eier aufzuschlagen und hebt die trockenen Zutaten sorgfältig (!!), aber dennoch nicht zu langsam unter, da ansonsten das Backpulver an Wirkung verliert! So kann nichts mehr schief gehen. 🙂

Der Kuchen/Tortenboden wird recht hoch, also bestimmt 7 bis 8 cm. Falls ihr das Rezept für einen normalen Kuchen verwenden möchtet, halbiert das Rezept. Wenn ihr einen anderen Durchmesser benötigt, findet ihr eine Umrechnungstabelle unter „Tipps & Tricks“, „Umrechnungstabelle“.

Ein Rezept mit diesem Wunderkuchen als Grundlage ist beispielsweise die Erdbeer-Raffaelo-Torte.

Wunderkuchen - Grundrezept
Wunderkuchen - Grundrezept


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Zubereitung: 15 min
Backzeit: 50 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 5 min

Zutaten für einen Tortenboden mit 20 cm Durchmesser:
4 Eier (zimmerwarm)
200 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
200 ml Flüssigkeit (z. B. Milch, Wasser, Saft, Likör, Kaffee,…)
200 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
25 g Speisestärke
1 Pck. Backpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen Tortenring mit Backpapier auskleiden, sodass kein Teig auslaufen kann.

Die Eier mit dem Salz, Zucker und Vanille weißcremig aufschlagen. Das Volumen sollte sich verdreifachen und die Eiermasse sollte ein wenig standfest sein. Dies kann durchaus 5 bis 7 min mit einer Küchenmaschine dauern. Je länger, desto besser!

Anschließend auf langsamer Stufe weiter rühren und die Flüssigkeit mit dem Öl zur Eiermasse gießen. Etwas unterrühren. Nun alle trockenen Zutaten vermischen und zur bereits aufgeschlagenen Masse sieben (!). Nun mit einem Schneebesen von Hand sorgfältig unterheben. Es sollten keine Klümpchen der trockenen Zutaten mehr zu sehen sein. Falls dieser Vorgang nicht wie beschrieben sorgfältig ausgeführt wird, kann es euch passieren, dass euer Teig an manchen Stellen zu flüssig ist und euch aus dem Tortenring ausläuft (ich spreche da aus Erfahrung :-D).

Den Teig in den Tortenring füllen und bei mittlerer Schiene circa 50 bis 55 min backen. Vergesst bitte die Stäbchenprobe nicht. Hierfür ein Holzspieß in die Mitte des Kuchens stechen. Falls noch Teig am Holz kleben bleibt, ist der Kuchen noch nicht ganz fertig. Einfach so lange backen lassen bis kein Teig mehr haften bleibt.

Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nach 10 min den Tortenring lösen und das Backpapier entfernen.

So kann der Kuchen komplett abkühlen und weiter verwendet werden.

Variationen des Wunderkuchens:
Schokoteig: statt Speisestärke selbe Menge Backkakao verwenden
Fruchtteig: Obstsaft als Flüssigkeit verwenden, beispielsweise Orangensaft
Zitronenteig: zur Vanillevariante Zitronenschale einer Bio-Zitrone geben
Nussteig: statt 300 g Mehl, 200 g Mehl plus 100 g gemahlene Nüsse verwenden
Kaffeeteig: zimmerwarmen Kaffee als Flüssigkeit verwenden
Likörteig: einen Teil der Flüssigkeit durch entsprechenden Likör (z. B. Eierlikör, Baileys) ersetzen

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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Frühstücksmuffins mit Heidelbeeren

Frühstücksmuffins mit Heidelbeeren

Frühstücksmuffins mit HeidelbeerenBei uns gibt es ab sofort auch mal ein süßes Gebäck zum Frühstück. Nein, keine Torte und auch kein großer Kuchen. Sondern leckere Frühstücksmuffins mit Müsli und Heidelbeeren. Getoppt werden die kleinen Leckereien noch mit Dinkelflocken (oder entsprechend anderen Flocken, die man gern isst). Mal etwas anderes zum Frühstück. Dazu einen Kaffee oder Cappuccino….mhhmmm 🙂 Die Muffins können am Vorabend zubereitet und morgens vernascht werden. Somit hat man ein superschnelles Frühstück.

Frühstücksmuffins mit Heidelbeeren
Frühstücksmuffins mit Heidelbeeren


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Zubereitung: 10 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 40 min

Zutaten für 12 Muffins:

160 g Heidelbeeren
2 Eier (zimmerwarm)
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
6 EL Öl
180 ml Buttermilch (zimmerwarm)
Saft einer ausgepressten Zitrone
200 g Mehl
50 g Müsli oder Haferflocken
1 TL Backpulver
10 g Speisestärke

Ansonsten:
eine Handvoll Dinkelflocken oder andere Flocken

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen oder dünn mit etwas Butter einpinseln.

Die Heidelbeeren waschen und auf einem Krepppapier etwas abtropfen lassen.

Die Eier mit Salz, Zucker und Vanille mit einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät etwa 3 min weißcremig aufschlagen. Öl, Buttermilch und den Zitronensaft hinzugeben und bei langsamer Stufe verrühren. Mehl und Backpulver hineinsieben. Müsli oder Flocken dazugeben und alles ganz kurz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

Den Teig nun in die vorbereiteten Förmchen füllen. Die Dinkelflocken (bzw. beliebig andere Flocken) oben auf den Teig streuen. Und ab damit in den Backofen für ca. 25 bis 30 min. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nach dem Backen die Muffins noch etwa 5 min in der Form abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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