Vanille

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeZum Wochenende darf man sich doch ruhig mal ein Stückchen Kuchen gönnen, oder nicht? Wie wäre es zum Beispiel mit der Donauwelle? Ein absoluter Klassiker, der auch auf meinem kleinen Food-Blog nicht fehlen darf. Ich kenne kaum jemanden der die Donauwelle nicht mag. Das ist ja auch wirklich verständlich. Auch ich bekenne mich zu den Donauwellen-Fans. Dieser Kuchen vereint ja auch mehrere Träumchen in einem. Locker-leichter Rührteig aus Vanille und Schoko, fruchtige Kirschen, eine supercremige Buttercreme und zu guter Letzt ein Guss aus Schokolade. Wer kann dazu schon nein sagen? Dieser Kuchen ist alles andere als trocken! Er ist wunderbar saftig und cremig. So muss (meiner Meinung nach) ein Klassiker schmecken.

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeIch habe meine Donauwelle in einer Blechkuchen-Springform gebacken. Diese ist schön hoch und nicht ganz so groß wie eine Fettpfanne. Ich nehme diese Springform immer sehr gern für Blechkuchen jeglicher Art, da kein typischer Rand entsteht, sondern alle Stückchen gleich hoch und relativ gleichermaßen geschichtet werden können. Wenn ihr jedoch ein ganz normales Backblech/Fettpfanne nehmen möchtet, dann wird der Kuchen dementsprechend niedriger. Ihr könnt die Zutaten aber auch gern auf 500 g Mehl hochrechnen.

Die Buttercreme habe ich dieses Mal mit Vanillepuddingpulver gemacht. Ihr könnt sie aber natürlich auch wie in meinem Grundrezept für Buttercreme angegeben nachmachen. 🙂

Kennt ihr auch schon meinen Klassiker in Kleinformat? Die Donauwellen-Cupcakes sind auch eine super süße Sache und vielleicht interessant für euch?

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme
Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *):

Für den Teig:
250 g Butter, zimmerwarm
220 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (L) oder 5 Eier (M), zimmerwarm
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
15 g Kakaopulver
evtl. 3 EL Milch, zimmerwarm
1 Glas Sauerkirschen

Für die Buttercreme:
500 ml Milch
40 g Zucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Prise gemahlene Vanille
250 g Butter, zimmerwarm!

Für die Glasur:
200 g Zartbitterkuvertüre
20 g Palmin

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Schneebesen
Teigkarte oder Winkelpalette

Zubereitung:
Da der Pudding für die Buttercreme nach dem Kochen auf Zimmertemperatur kommen muss, bereiten wir ihn als erstes zu. Dafür das Vanillepuddingpulver mit Zucker und ein paar EL Milch in einer Schüssel klümpchenfrei verrühren. Die restliche Milch mit der gemahlenen Vanille in einem Topf aufkochen lassen. Sobald sie kocht, den Topf vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und mit einem Holzlöffel oder Schneebesen schnell verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Anschließend erneut auf die Herdplatte stellen und den Pudding einmal kurz aufkochen lassen. Den fertigen Pudding in eine Schale füllen, mit etwas Frischhaltefolie direkt den Pudding bedecken – damit keine Haut entsteht – und so den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Butter nun aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die Backform mit Butter einpinseln und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Sauerkirschen über einem Sieb abtropfen lassen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz schaumig schlagen bis es weißcremig ist. Einzeln die Eier hinzugeben und jedes Ei sorgfältig unterrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest sieben. Mit 2 EL Milch nur kurz glattrühren bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Zum restlichen Teig wird nun noch Kakaopulver gesiebt und mit 1 EL Milch glatt gerührt. Den Schoko-Teig nun auf dem Vanilleteig verstreichen. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. So wandert der Kuchen nun für 25 bis 30 min bei mittlerer Schiene in den Ofen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen!

Anschließend den Kuchen vollständig erkalten lassen.

Die Butter in einer Rührschüssel mindestens 3 min schaumig aufschlagen. Den Pudding kurz mit einem Löffel verrühren und esslöffelweise zur Butter geben. So weiter verfahren bis der komplette Pudding in die Butter eingearbeitet wurde. Die Buttercreme auf den abgekühlten Kuchen geben und mit einer Teigkarte oder einer Winkelpalette glatt streichen.

Für die Glasur die Zartbitterschokolade klein hacken und zusammen mit dem Palmin über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Mit einem Pinsel/Teigkarte oder Winkelpalette die Glasur auf der Buttercreme verteilen. Wer mag, kann noch mit einer gezackten Teigkarte Wellen in die Glasur ziehen.

Den Kuchen nun bis zum Verzehr kühl stellen, mindestens jedoch zwei Stunden.

Zum Anschneiden das Kuchenmesser am besten immer wieder in warmes Wasser eintauchen, damit die Schokolade beim Schneiden nicht bricht.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Berliner, Kreppel oder Krapfen…einfach verdammt gut!

Berliner, Kreppel oder Krapfen...einfach verdammt gut!Also Berliner, Kreppel oder Krapfen selbst zu machen ist ja schon was Geniales. Gerade so abgekühlt, frisch mit Marmelade gefüllt und schon wandern diese leckeren Teilchen direkt in den Mund. Himmlisch! So genial frisch und so genial lecker! Ich muss ja tatsächlich gestehen, dass ich die Berliner (so werden sie bei uns genannt) dieses Jahr zum ersten Mal selbst gemacht habe. Ab jetzt wird es sie jedes Jahr geben! Selbstgemacht nach diesem Rezept! Nichts gegen die leckeren Berliner vom Bäcker…aber mit Liebe selbstgemacht schmeckt es halt schon extrem gut! ♥

Berliner, Kreppel oder Krapfen...einfach verdammt gut!Berliner herzustellen ist eigentlich kein großes Hexenwerk. Es sollten jedoch ein paar Dinge beachtet werden. Und zwar möchten wir ja schöne runde Berliner mit weißem Rand – wie vom Bäcker. Dazu müssen die Berliner wirklich schön rund geformt sein, sodass sie eine glatte Oberfläche bekommen. Sind sie zu arg unförmig, schwimmen sie später nicht gerade im Fett und bekommen so keine tolle weiße Linie.
Zu dunkel sollten die Berliner auch nicht werden. Dazu darf das Fett nicht zu heiß sein, um die 170 °C wäre perfekt. Außerdem dürfen sie nicht Unmengen an Zucker enthalten, da ja der Zucker karamellisiert und so eine braune Farbe zaubert. Ist zu viel Zucker drin, werden sie also zu dunkel.
Ansonsten ist es eigentlich ein relativ normaler Hefeteig, der viel Gehzeit und Liebe benötigt. 🙂

Ich finde, zur Faschingszeit gehören einfach gute Berliner dazu! Wünscht ihr euch noch andere Faschingsrezepte? Zum Beispiel Berliner gefüllt mit einer besonderen Creme? Oder etwas ganz anderes? Lasst es mich wissen, ich kreiere immer gern neue Rezepte für euch. 🙂

Berliner, Kreppel oder Krapfen...einfach verdammt gut!
Berliner, Kreppel oder Krapfen...einfach verdammt gut!


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Zubereitung: 30 min
Wartezeit: 1 Std. 5 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 35 min

Zutaten für 12 Stück:
1 Würfel Hefe 42 g
500 g Mehl
140 ml Milch, lauwarm
70 g Butter, geschmolzen
1 EL + 30 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier
2 Eigelb
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Vanille oder Mark einer Vanilleschote

Ansonsten:
Frittierfett 1 bis 2 l
Marmelade zum Füllen, zum Beispiel Himbeere
Puderzucker oder normaler Zucker zum Wälzen

Besonderes Werkzeug:
Sieb
Küchenmaschine mit Knethaken
Spritzbeutel mit langer dünner Lochtülle oder Kuchenspritze

Zubereitung:
Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und zusammen mit 1 EL Zucker verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine Mulde formen. Die Hefemilch in die Mulde gießen, ein bisschen Mehl vom Rand darüber streuen und 15 min (mit feuchtem Küchentuch abgedeckt) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Restliche Zutaten dazugeben und alles mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts so lange rühren bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Zugedeckt nochmals etwa 30 bis 45 min an einem warmen Ort gehen lassen (z. B. Backofen auf 50 °C vorheizen und anschließend wieder ausschalten).

Inzwischen zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Das Backpapier gut bemehlen, dass die Teigkugeln später nicht dran haften bleiben. Aus dem Teig etwa 12 gleich große Kugeln formen und auf das Backblech setzen – genügend Abstand bitte dazwischen lassen. Im warmen Ofen nochmal so lange gehen lassen bis sich das Volumen der Kugeln verdoppelt hat – bei mir hat das 15 bis 20 min gedauert.

Das Frittierfett in einen sehr großen Topf geben und auf etwa 170 °C erhitzen. Temperatur mit Hilfe eines Thermometers im Auge behalten. Wer kein Thermometer hat, kann mit einem Holzlöffel den Boden des Topfes berühren. Wenn kleine Bläschen nach oben steigen, ist die Temperatur perfekt. Die Kugeln hineingeben und pro Seite etwa 3 min bei geschlossenem Deckel bis sie goldbraun sind ausbacken lassen, anschließend wenden und erneut goldbraun backen lassen. Die Berliner mit einer Schöpfkelle herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Wenn sie noch warm sind, in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestäuben. Die Marmelade durch ein Sieb streichen, Gelee glattrühren oder Marmeladenmus durchrühren. Eine Kuchenspritze oder ein Spritzbeutel mit langer dünner Lochtülle mit der Marmelade füllen, durch den hellen Rand des Berliners stechen und die Marmelade einfüllen. Die Marmeladenmenge ist natürlich Geschmackssache. Wir mögen gern viel Marmelade im Berliner. J

Und nun frisch genießen. So schmecken sie einfach am besten. Luftdicht verpackt schmecken sie jedoch am zweiten Tag auch noch gut – falls sie bis dahin überleben. 😉

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Berliner, Kreppel oder Krapfen...einfach verdammt gut!

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Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream – Be my valentine!

Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue ButtercreamNoch 6 Tage bis zum Valentinstag! Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen. Falls ihr also eurem Liebsten/eurer Liebsten gern etwas zu diesem besonderen Tag backen möchtet, so hätte ich eine fruchtige Idee für euch. Wie wäre es mit einem Himbeermuffin, getoppt mit einer richtig fruchtigen Himbeerbuttercreme? Als Buttercreme entschied ich mich dieses Mal für die Swiss Meringue Buttercream, da diese so wunderschön glänzt. 🙂 Sie wird auf Basis von Eiweißen (Meringue) hergestellt und ist wirklich lecker. Im Gegensatz zur deutschen Buttercreme benötigt man für diese Version vergleichsweise weniger Butter, jedoch etwas mehr Zucker. Aber sie ist lang nicht so süß wie die amerikanische Buttercreme – die bekannterweise ja fast nur aus Butter und Puderzucker besteht.

Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue ButtercreamDiese „Schweizer“ Buttercreme ist wirklich super lecker. Ich finde sie beispielsweise auch perfekt, um damit Hochzeitstorten einzustreichen. Durch das Eiweiß und (in diesem Fall) Palmin wird die Creme richtig schön weiß. Damit habe ich zum Beispiel die Hochzeitstorte meines Bruders eingestrichen. Sie kam auch sehr gut bei den Gästen an, weil sie – wie gesagt – nicht so buttrig ist. Vielmehr war sie locker-leicht. Eigentlich hatte ich gehofft, euch mal die Hochzeitstorte meines Bruders zeigen zu können, aber die Bilder sind einfach total mies geworden. Leider… 🙁 Aber das ist nun eine andere Geschichte.

Zurück zu den superfruchtigen Himbeercupcakes. Ich finde sie eignen sich wirklich schön als Liebesbotschaft. 🙂 Allein schon durch die rosane Farbe sehen sie süß aus, oder nicht? Aber auch zu normalen Anlässen passen die Cupcakes natürlich super. 😉

Ihr möchtet lieber etwas richtig schokoladiges? Wie wäre es dann mit diesem schnell gezauberten Schokopudding mit Himbeersahne?

Tipp: Die Buttercreme wird im Kühlschrank richtig fest. Darum am besten die Cupcakes 1 Stunde vor dem Verzehr auf Raumtemperatur kommen lassen, damit die Creme wieder etwas weicher wird. So entfaltet sie ihr volles Aroma.

Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream
Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 60 min

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
80 g Butter, weich
120 g Zucker
1 TL Vanillezucker oder 1 Prise gemahlene Vanille
1 kl. Prise Salz
2 Eier (Kl. M), zimmerwarm
170 g Mehl
½ TL Backpulver
½ TL Natron
125 ml Buttermilch, zimmerwarm
200 g Himbeeren, tiefgefroren

Für die Buttercreme:
3 Eiweiße
170 g Zucker
1 Prise Salz
220 g Butter oder Palmin, zimmerwarm!
170 g Himbeeren, tiefgefroren

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen
Sieb
Küchenthermometer
Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:
Ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Himbeeren aus dem Tiefkühlfach nehmen und kurz antauen lassen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz weißcremig rühren. Anschließend einzeln die Eier dazugeben und glatt rühren. Das Mehl, Backpulver und Natron mischen und zur Buttermischung sieben. Nun sofort die Buttermilch dazugeben und alles ganz kurz verrühren bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Anschließend mit einem Löffel die halbe Menge des Teiges in die Muffinförmchen füllen. Danach die Himbeeren in den Teig setzen und leicht andrücken. Den restlichen Teig darauf geben.

Das Muffinblech wandert nun für etwa 20 bis 25 min (variiert je nach Ofen) bei mittlerer Schiene in den Backofen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Anschließend die Muffins auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

Während die Muffins abkühlen, können wir uns der Swiss Meringue Buttercream widmen. Dafür die Himbeeren auftauen lassen (ggf. kurz in die Mikrowelle geben) und durch ein Sieb streichen, sodass die Himbeerkerne herausgefiltert werden.

Für die „Meringue“ benötigen wir nun ein Wasserbad. Hierfür die Eiweiße zusammen mit dem Zucker und dem Salz in eine große Schüssel geben, die wiederrum auf das heiße Wasserbad gesetzt wird. Die Schüssel soll nicht das Wasser berühren, es soll lediglich der heiße Wasserdampf an die Schüssel gelangen und so das Eiweiß erwärmen.

Nun die Eiweißmischung solange von Hand mit einem Schneebesen rühren bis eine Temperatur von ca. 65 °C erreicht wurde und sich alle Zuckerkörner gelöst haben. Wer kein Thermometer dafür zur Hand hat, einfach die Eiweißmasse zwischen den Fingern reiben. Wenn keine Zuckerkörner mehr zu fühlen sind, dann ist die Masse warm genug.

Die warme Eiweißmasse nun in eine Rührschüssel umfüllen. In der Küchenmaschine wird dies nun solange bei hoher Geschwindigkeit geschlagen bis weiße Spitzen entstehen und sich die Masse komplett abgekühlt hat. Dies kann 5 bis 10 min dauern. Anschließend nach und nach die Butter/das Palmin hinzugeben. Hier kann es passieren, dass die Creme gerinnt! Keine Panik! Einfach weiterrühren bis sich die Creme wieder schön verbindet. Wenn die Buttercreme eine geschmeidige Konsistenz hat, die Himbeeren löffelweise dazu geben. Auch hier passiert es oft, dass die Creme ausflockt. Wie vorher einfach weiterschlagen, bis die Creme schön glänzt. 🙂

Anschließend die Buttercreme in einem Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kreisförmig auf die abgekühlten Cupcakes spritzen.

Bis 1 Stunde vor dem Verzehr die Cupcakes kalt stellen.

 

NOTIZ

Die Swiss Meringue Buttercream kann man auch schon bis zu 3 Tage vorher herstellen und anschließend im Kühlschrank lagern. Bevor sie letztendlich verarbeitet wird, muss sie noch auf Zimmertemperatur gebracht und nochmals solange aufgeschlagen werden bis sie wieder schön glänzt. Anschließend ist sie wieder geschmeidig genug, um weiterverwendet zu werden.

Wer die Buttercreme etwas leichter haben möchte, kann die Buttermenge etwas reduzieren. Es sollte jedoch mindestens so viel Butter wie Zucker in die Creme kommen.

 

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Himbeer-Cupcakes mit Swiss Meringue Buttercream

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Wiener Biskuit – Grundrezept

Wiener Biskuit - GrundrezeptEndlich darf ich euch mein allerliebstes Lieblingsrezept vom Wiener Biskuit vorstellen. Der Tortenboden ist so wunderbar locker-fluffig und dennoch stabil. Die Menge für den Tortenboden ist für eine 26 cm Torte gedacht, die je nach Füllung um die 10 cm hoch wird.
Früher habe ich nie Biskuitteige gebacken, da ich mir das nie zugetraut habe. Aber heute verstehe ich mein damaliges Problem nicht mehr. Der Biskuitteig ist super einfach in der Herstellung. Man muss lediglich ein paar Grundregeln beachten, wie z. B. dass die Eier unbedingt Zimmertemperatur angenommen haben müssen und dass man die trockenen Zutaten siebt und sorgfältig unter die Eiermasse hebt. Nichts Tragisches also!

Ich mag ja mein Wunderkuchen-Rezept auch sehr! Dieses ist aber für stabile Torten gedacht, die eine „schwere“ Füllung haben, wie z. B. Buttercreme, oder die für Motivtorten noch zurecht geschnitzt werden müssen. Für eine mehrstöckige Torte würde ich auch ganz klar eher den Wunderkuchen bevorzugen, da er einfach die gewisse Stabilität mit sich bringt, die man bei solchen Torten benötigt. Falls ihr jedoch eine leichte Füllung wie beispielsweise Sahne (wie bei meiner Schwarzwälder Kirschtorte) oder eine Quarkcreme für eure Torte verwenden möchtet, so kann ich euch das Rezept für den Wiener Biskuit nur wärmstens empfehlen!

Wiener Biskuit - GrundrezeptDen Wiener Biskuit kann man auf zwei Weisen herstellen. Entweder ihr trennt die Eier und hebt Eischnee unter die ganze Teigmasse oder ihr schlagt die kompletten Eier in einer Rührschüssel so lange auf bis sich das Volumen verdreifacht hat und die Eiermasse stabil ist. Die zweite Variante dauert etwas länger in der Herstellung als die erste. Es bleibt jedoch jedem selbst überlassen, welche Variante bevorzugt wird. Ich muss sagen, dass ich beide Varianten mag und je nach Zeit und Lust die eine oder andere Variante durchführe.

Als kleiner Tipp am Rande: wenn ich Torten backe, stelle ich den Tortenboden immer am Vortag her und lasse ihn dann über Nacht – in Frischhaltefolie gewickelt – komplett abkühlen und ruhen. So lässt er sich am Folgetag super waagrecht durchschneiden und füllen.

Wiener Biskuit - Grundrezept
Wiener Biskuit - Grundrezept


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Zubereitung: 15 bis 25 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 40 bis 60 min

Zutaten für einen hohen Tortenboden mit 26 cm Durchmesser:
7 Eier (zimmerwarm!)
1 Prise Salz
230 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
160 g Mehl
40 g Kakao (oder Speisestärke bei Vanillevariante)
50 g Speisestärke
½ TL Backpulver
60 g zerlassene Butter

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen
Sieb
26 cm Tortenring mit einer Höhe von 8 bis 10 cm

Zubereitung:
Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen Tortenring mit Backpapier einkleiden, sodass später kein Teig auslaufen kann.

Wie bereits erwähnt gibt es für die Herstellung eines Biskuitteigs zwei verschiedene Varianten:

  1. Variante: Eier trennen

Die Butter zerlassen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Rührschüssel die Eigelbe mit dem Zucker und der Vanille mindestens 5 min weißcremig rühren. Anschließend die trockenen Zutaten wie Mehl, Kakao, Speisestärke und Backpulver vermischen und in die Eiermischung hineinsieben. Alles ganz kurz miteinander verrühren bis keine Teignester mehr zu sehen sind. Danach den Eischnee auf zwei Mal dazugeben und sorgfältig mit einem Schneebesen oder Teigschaber unterheben. Zum Schluss die zerlassene Butter dazu gießen und ebenfalls kurz unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei mittlerer Schiene etwa 25 bis 30 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

  1. Variante: Eier nicht trennen

Die Butter zerlassen. Bei dieser Variante die Eier in eine Rührschüssel geben und mit Salz, Zucker und Vanille mindestens 20 min weißcremig aufschlagen lassen. Die Eiermasse wird sehr voluminös, es empfiehlt sich also eine große Rührschüssel zu nehmen! Die Masse ist fertig gerührt, sobald nichts mehr vom Schneebesen rutscht, wenn dieser aus der Masse gezogen wird. Anschließend die trockenen Zutaten wie Mehl, Kakao, Speisestärke und Backpulver vermischen und in die Eiermischung hineinsieben. Alles ganz kurz miteinander verrühren bis keine Teignester mehr zu sehen sind. Zum Schluss die zerlassene Butter dazu gießen und ebenfalls kurz unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei mittlerer Schiene etwa 25 bis 30 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Nach dem Backen den Tortenboden auf einem Kuchengitter 15 min lang abkühlen lassen. Anschließend den Tortenring mit einem Messer lösen und das Backpapier entfernen. Den Tortenboden so nun vollständig erkalten lassen.
Falls der Boden erst am Folgetag weiter verarbeitet wird, noch in etwas Frischhaltefolie wickeln und bis zur Verarbeitung ruhen lassen. So lässt er sich super waagrecht durchschneiden.

 

Variationen des Wiener Biskuits:
Zitronenteig: zur Vanillevariante Abrieb einer Bio-Zitrone geben
Nussteig: die Hälfte des Mehls durch gemahlene Nüsse austauschen

 

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Wiener Biskuit - Grundrezept

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Spitzbuben ohne Nüsse

Spitzbuben ohne NuesseDieses Plätzchen-Rezept ist der Weihnachtsklassiker in meiner Familie. Jedes Jahr werden sie gebacken und jedes Jahr werden sie innerhalb von „null komma nix“ aufgegessen. Früher, als ich noch zuhause wohnte und zusammen diese Plätzchen mit meiner Mutter backte, mussten wir uns manchmal welche beiseite stellen bzw. nur für uns beide verstecken, da sie wirklich im Nu von meinem Vater und meinen zwei Brüdern aufgegessen wurden. Wir backten, die Herren naschten. 😀 So ging es tatsächlich jedes Jahr. Darum kann man sie ruhig als Plätzchenklassiker meiner Familie betiteln. Eigentlich backt man ja die Plätzchen schon etwas im Voraus, damit man sie immer mal wieder BIS Weihnachten essen kann. In meiner Familie waren sie innerhalb von 2 bis 3 Tagen alle leer. Man könnte nun meinen – wenn man das hier liest – wir hätten einfach zu wenig Plätzchen gebacken. Aber nein, ich kann euch versichern, es gab reichlich und wirklich genug. 😀 Die Plätzchen sind aber auch sowas von lecker…leckere Mürbteigdoppeldecker mit Gelee gefüllt. Mürbe, aber dennoch saftig. Klar, dass so etwas nicht lange „überlebt“.

Spitzbuben ohne NuesseAuch in diesem Jahr war es wieder soweit. Die Plätzchensaison hat gestartet und ich traf mich mit meiner Mutter um welche zu backen. Eigentlich hatte ich vor dieses Jahr mal selbstkreierte Plätzchen zu backen. Als mein Vater jedoch Wind davon bekam, dass wir backen möchten, stand für ihn fest, dass wir seine geliebten „Doppeldecker“ backen würden. Also wurde kurzerhand um entschieden und wir backten den Klassiker. Neben den Spitzbuben gab es dieses Jahr bei uns aber auch noch gesunde Vanillekipferl. Kennt ihr das Rezept (Klick) bereits? Vielleicht ist das ja etwas für euch.

Wie sieht es bei euch aus? Gibt es bei euch auch solche Weihnachtsklassiker, die jedes Jahr gebacken werden und dann wie im Nu aufgegessen sind? Oder backt ihr z. B. die Plätzchen und sie werden definitiv erst kurz vor Weihnachten serviert? Wie handhabt ihr das in der Familie? Ich bin auf eure Kommentare gespannt! 🙂

Spitzbuben ohne Nuesse
Spitzbuben ohne Nuesse


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Zubereitung: 25 min
Wartezeit: 1 Std.
Backzeit: 2 x 12 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 50 min

Zutaten für etwa 40 Spitzbuben:
500 g Mehl
140 g Zucker
10 g Vanillezucker
250 g Butter, kalt
3 Eigelbe (Kl. M)
1 Ei, ganz
1 kleine Prise Salz

Ansonsten:
150 g Gelee, z. B. Johannisbeer oder Himbeer
Puderzucker zum Bestäuben

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken
Wellholz/Nudelholz
Ausstechformen

Zubereitung:
In einer Rührschüssel alle Zutaten für den Teig (also von Mehl bis Salz) mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine solange verkneten bis eine glatte homogene Masse entsteht. Das kann schon mal 8 bis 10 min dauern. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig je nach Größe der Arbeitsfläche beispielsweise halbieren und mit einem Wellholz/Nudelholz 0,5 cm hoch gleichmäßig auswellen. Die Ausstechform etwas bemehlen und den kompletten Teig ausstechen. Die ausgestochenen Werke vorsichtig mit etwas Abstand auf das Blech legen. So nun ebenfalls mit dem restlichen Teig verfahren. Den übrig gebliebenen Teig vom Ausstechen immer wieder zusammenkneten, erneut auswellen und ausstechen. Bitte daran denken, dass in die Hälfte der Plätzchen ein Loch eingestochen werden muss. So sieht man später das Gelee durch und die Plätzchen sehen einfach hübscher aus. Insgesamt werden etwa 80 einzelne Plätzchen herauskommen, somit 40 Spitzbuben.

Die Backbleche nacheinander für etwa 12 min in den heißen Ofen schieben. Ab der 10. Minute bitte mehrmals danach sehen. Sie können schnell braun werden. Sie sind perfekt, wenn sie eine goldgelbe Farbe haben.

Die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Anschließend auf jedem Plätzchen ohne Loch etwa ½ TL bis 1 TL Gelee darauf verteilen. Jeweils ein Plätzchen mit Loch daraufsetzen und etwas andrücken.

Vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben und fertig sind sie, die leckeren Weihnachtsklassiker. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Spitzbuben ohne Nuesse

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