Mürbteig

Nussecken – weich und kernig

Nussecken - weich und kernigWeiche, softe und kernige Nussecken, ummantelt mit Zartbitterschokolade…einfach zu machen und ganz groß im Geschmack! 🙂 Wer kann dazu schon nein sagen? Ich habe für die Nussecken gemahlene und gehackte Haselnüsse verwendet, dadurch werden sie weich, aber auch schön knackig. Auf den soften Mürbteig kommt noch ganz klassisch eine Aprikosenkonfitüre, was das ganze richtig schön fruchtig abrundet.

Nussecken - weich und kernigEin ganzes Blech voller Nussecken…mhhmmm. Wir lieben einfach Nussecken und konnten auch dieses Jahr tatsächlich nicht genug davon bekommen. Sie kommen immer gut an, vor allem aber in der kälteren Jahreszeit machen sie sich wunderbar auf dem Kaffeetisch.

Nussecken - weich und kernigUnd das Beste: Auch nach mehreren Tagen schmecken die Nussecken noch wie frisch gebacken. Dafür die Nussecken einfach in einer Dose aufbewahren, immer mal wieder eins naschen und genießen. 🙂

Nussecken - weich und kernig
Nussecken - weich und kernig


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Zubereitung: 50 min
Backzeit: 25 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 15 min

Zutaten für ein Blech:

Für den Mürbteig:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier (Kl. M)
150 g Butter, kalte
1 Prise Salz

Für die Nussmasse:
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
120 g Butter
4 EL Wasser
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g ganze Haselnüsse

Außerdem:
5 EL Aprikosenkonfitüre
200 g Zartbitterkuvertüre

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät mit Knethaken
Wellholz

Zubereitung:
Für die Nussecken muss zuerst der Mürbteig hergestellt werden. Dafür aus den oben genannten Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts einen glatten Teig kneten. Dabei ist wichtig, dass ihr in Stücke geschnittene kalte Butter verwendet. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 min in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit kann alles Weitere vorbereitet werden. Für die Nussmasse die ganzen Haselnüsse mit einem scharfen Messer grob zerkleinern. Den Zucker, Vanillezucker, die Butter und das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen und die gemahlenen und gehackten Nüsse dazugeben. Alles sorgfältig umrühren und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den kalten Mürbteig nun auf dem Backblech gleichmäßig auswellen. Wer kein Wellholz besitzt, kann den Teig auch einfach mit den Händen in die Form drücken. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Teig stechen. Die Aprikosenkonfitüre darauf streichen. Die Nussmasse darauf geben und glatt streichen. Bei mittlerer Schiene werden die Nussecken nun etwa 25 bis 30 min lang gebacken.

Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Wenn sie noch leicht warm sind in gleich große Quadrate schneiden und danach die Quadrate in Dreiecke schneiden.

Zartbitterkuvertüre über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Die Ecken der Dreiecken hinein tauchen oder mit einem Pinsel einstreichen.

Die Schokolade trocknen lassen und schon sind sie bereit um vernascht zu werden. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Nussecken - weich und kernig

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Glücksschweinchen mit Marzipan

gluecksschweinchen-mit-marzipan-1Meine lieben Backfreunde, ich weiß ich bin sehr spät dran mit einem Neujahrsrezept. Die letzten Tage war ich leider etwas lahmgelegt durch meine Grippe, darum kommt erst jetzt ein Rezept für süße Glückbringer. Aber wie sagt man so schön? „Besser spät als nie…“ Ich habe rosa Glücksschweinchen für euch kreiert. Aus zwei Lagen Mürbteig, verfeinert mit rosa Marzipan und Zuckeraugen. Ich hoffe sie gefallen euch! 🙂 Bei so einer Kleinarbeit – oder auch „Futzelarbeit“ 😀 – ist Geduld gefragt. Aber dabei kommen echt süße Schweinchen heraus die sich super verschenken lassen. Einfach in ein Geschenktütchen einpacken und ab damit zu den Liebsten, um viel Glück und Erfolg für das nächste Jahr zu wünschen.

Dadurch dass es Mürbteigkekse sind, halten sie sich natürlich auch mehrere Tage. 🙂

gluecksschweinchen-mit-marzipan-5Meine Lieben, das ist nun auch das letzte Rezept in diesem Jahr für euch. Ich möchte mich bei euch allen herzlich für das fleißige Lesen, Kommentieren und Nachkochen/Nachbacken bedanken. Dieses Jahr im Mai begann diese Reise ins Bloggerleben und ich denke, dass sich einiges am Blog getan hat. Natürlich wird man mit der Zeit besser im Umgang mit der Kamera und mit den Rezeptideen. Für das Jahr 2017 wünsche ich mir, dass ihr weiterhin fleißig meine Beiträge lest und kommentiert. Ich freue mich immer über jeden einzelnen und es macht mir große Freude die Rezepte mit euch teilen zu dürfen! Vielen Dank für alles! ♥

Nun wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2017, feiert schön und habt Spaß!

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Zeit Mürbteigkekse:

Zubereitung: 10 min
Kühlzeit: 30 min
Backzeit: 13 min
Zeit insgesamt: ca. 55 min

+ Zeit zum Marzipan färben, auswellen, dekorieren, usw. Dafür könnt ihr auf jeden Fall nochmal 2 Stunden dazu zählen. Je nachdem wie eurer handwerkliches Geschick ist. 🙂

Zutaten für ca. 12 Kekse:

Für den Mürbteig:
250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei (Kl. L)
1 Prise Salz

Für die Schweinchendeko:
rosa Lebensmittelfarbe *
300 g Marzipanrohmasse
Zuckerkleber
Zuckeraugen

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken
Pinsel
Wellholz
Ausstechformen rund (4 cm und 8 cm Durchmesser)
Frischhaltefolie
Mini Lochtülle oder Zahnstocher

Zubereitung:
Zuerst einen Mürbteig herstellen. Dafür die oben genannten Mürbteig-Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Dies kann man natürlich auch mit den Händen erledigen. Anschließend in Frischhaltefolie einwickeln und 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auskleiden.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick auswellen. 12 große Kreise und 12 kleine Kreise ausstechen, auf das Backpapier legen und für etwa 12 bis 15 min auf der mittleren Schiene backen.

Sobald die Kekse am Rand leicht goldgelb sind, können sie aus dem Ofen herausgenommen werden. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Das Marzipan mit einer Messerspitze rosa Lebensmittelfarbe einfärben. Dabei am besten Plastikhandschuhe anziehen, damit die Hände danach nicht rosa sind. 😉 Das eingefärbte Marzipan zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie circa 2 bis 3 mm dick auswellen. Mit denselben Ausstechern 12 große und 12 kleine Kreise aus dem Marzipan ausstechen. Falls nötig, noch etwas mit einem Messer zuschneiden.

Die großen Kekse nun mit etwas Zuckerkleber bepinseln und die großen Marzipankreise darauf kleben. Die kleinen Marzipankreise erhalten nun in der Mitte noch zwei Nasenlöcher mit Hilfe von einer kleinen Lochtülle oder eines Holzspießes. Dieser Marzipankreis wird ebenfalls mit Zuckerkleber auf den kleinen Keks geklebt. Anschließend die „Nase“ mit etwas Zuckerkleber auf den „Kopf“ kleben. Pro Schweinchen nun zwei Ohren formen. Dazu einfach kleine Dreiecke aus dem Marzipan schneiden und die breite Seite an dem Oberkopf andrücken, sodass die Dreiecksspitze in das Gesicht ragt. Pro Kopf nun ebenfalls zwei Zuckeraugen mit Zuckerkleber befestigen.

Wer die Schweinchen an die Liebsten verschenken mag, gibt sie nun noch in eine kleine Geschenktüte hinein. 🙂 Fertig sind eure Glücksbringer!

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

gluecksschweinchen-mit-marzipan-2* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Einfache Zimt-Dinkelplätzchen

Einfache Zimt-DinkelplaetzchenUnd die Weihnachtsbäckerei geht weiter… 🙂 Na habt ihr noch Platz in eurem Bäuchlein für leckere Plätzchen? Heute habe ich ein Rezept für leckere Zimtplätzchen mit eiweißreichem Dinkelmehl für euch. Der Teig lässt sich super leicht ausstechen. Man kann bei diesem Plätzchen-Rezept also auch sehr gut zusammen mit Kindern backen, da der Teig während dem Ausstechen nicht auseinanderfällt. Das erinnert mich ja schon wieder an früher… 🙂 Meine Mama hat immer den Teig geknetet und ausgewellt. Und wir Kids durften die Ausstechformen zücken und wild drauf los den Teig ausstechen. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Das mag doch einfach jedes Kind, oder?

Das Grundrezept stammt aus meinem liebsten Koch- und Backbuch „Kochen und Backen nach Grundrezepten“ von Luise Haarer*. Ganz ehrlich…ich habe echt nicht viele Kochbücher. Aber dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Koch- und Backbegeisterte. Darin sind tatsächlich sooo viele Grundrezepte angegeben. Ihr kennt das Buch noch nicht? Dann schaut es euch doch mal an, falls ihr Lust habt.
Ich habe das Grundrezept für Ausstech-Plätzchen jedoch auf etwas gesünder getrimpt, keinen industriell hergestellten Zucker verwendet, Dinkel- statt Weizenmehl benutzt und noch etwas Zimt hinzugefügt. Eine super leckere Angelegenheit sag ich euch. Klar, es ist jetzt nichts weltbewegendes, das gebe ich zu, aber wer hat etwas gegen ganz normale leckere mürbe Plätzchen mit feinem Zimtaroma? Also ich nicht und ich hoffe ihr auch nicht. 😉 Ihr dürft sie natürlich auch noch mit allen möglichen Dingen dekorieren, wenn ihr möchtet. Sie schmecken jedoch auch ohne alles einfach sehr gut.

Einfache Zimt-DinkelplaetzchenZimt geht doch eigentlich fast immer, oder? Ich finde, dass Zimt zu so vielen Sachen passt. Sei es süß oder pikant. Und zu Weihnachtskeksen passt es doch sowieso. Hab ich Recht? 🙂

Also wer mal Lust auf einfache Zimtplätzchen hat oder gern mit Kindern zusammen backen möchte, der sollte diese gesunden Teilchen mal probieren. Ich verspreche euch, die Plätzchen sind sooo leicht und schnell zu machen! Ich habe diese Plätzchen einfach mal kurz zwischendurch gemacht, damit meine süße Maus etwas Kleines zum Naschen hat. Übrigens: Luftdicht aufbewahrt sind die Zimtkekse auch wirklich sehr lang genießbar.

Einfache Zimt-Dinkelplaetzchen
Einfache Zimt-Dinkelplaetzchen


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Zubereitung: 10 min
Wartezeit: 30 min
Backzeit: 12 bis 14 min
Zeit insgesamt: ca. 45 min

Zutaten für circa 40 mittelgroße Plätzchen:
125 g Butter, zerlassen
70 g Honig
30 g Ahornsirup (oder Honig)
250 g Dinkelmehl (z. B. 125 g Type 630 und 125 g Type 1050)
1 Ei (Kl. L)
½ TL Zimt

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken
Wellholz/Nudelholz
Ausstechformen

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in einer Rührschüssel mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts zu einem geschmeidigen, glatten Teig kneten. Sobald sich alles vom Schüsselrand löst, den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für etwa 30 min in den Kühlschrank legen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Wellholz etwa 0,5 cm dick auswellen. Mit den Ausstechformen schöne Plätzchen ausstechen und auf das Backblech legen. Bei mittlerer Schiene benötigen die Plätzchen nun ungefähr 12 bis 14 min. Schaut jedoch bitte immer wieder nach den Plätzchen, jeder Ofen heizt anders. Sobald sie goldgelb sind, sind sie fertig.

Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Luftdicht verschlossen schmecken diese Plätzchen auch noch nach zwei Wochen super.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Einfache Zimt-Dinkelplaetzchen

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Quittenkuchen mit Baiserhaube

Quittenkuchen mit BaiserhaubeIch habe bei meinem letzten Besuch von meinen Eltern eine ganze Tüte voll Quitten mitbekommen. Was tun mit diesen Quitten? Roh essen kann man sie ja nicht. Quittengelee habe ich schon zuhause. Da es sowieso mal wieder an der Zeit war einen Kuchen zu backen, habe ich mich also an einem Quittenkuchen versucht. Noch nie zuvor habe ich selbst solch einen Kuchen gebacken, noch nie so einen Kuchen gegessen. Also war ich am tüfteln wie ich einen leckeren Quittenkuchen wohl backen könnte. Das große Los eines Food-Bloggers ist ja, dass man sich oft an irgendwelchen Naschereien versucht und herumexperimentiert bis alles stimmig ist. Manchmal ist man dann enttäuscht, weil es nicht so geklappt hat wie man es sich erhofft hatte. Und manchmal ist man stolz auf seine eigenen Kreationen. Vieles gelingt auf Anhieb, aber genau so vieles gelingt auch überhaupt nicht. So manches ist schon im Müll gelandet. Ups… Aber umso glücklicher ist man dann, wenn es ein Erfolg war. So wie dieser Quitten-Kuchen!

Zugegeben, früher kannte ich nur das gute alte Quittengelee, was uns meine Mutter kochte. Aber als Blogger erweitert man durchaus seinen Horizont. Und das ist gut so!

Quittenkuchen mit BaiserhaubeIch habe also gegrübelt, gegrübelt und nochmals gegrübelt. Was könnte zu Quitten passen? Was passt nicht? Es war schnell klar, dass ich eine Baiserhaube als Topping haben möchte. Aber der Rest? Mürbteig? Oder doch alles in einen Rührteig vermischen? Keine Ahnung. Also ließ ich es einfach auf mich zukommen. Ich nahm meine Tüte voll Quitten und ging in die Küche. Alles was ich machte, dokumentierte ich mir auf einen Block. Ich folgte meinem Gefühl, machte hier etwas Zucker hinein, dort etwas Zitronensaft, hier etwas mehr Mehl. Und so weiter. In der Hoffnung dass alles gut wird. Okay also die Quitten waren am kochen. Ich hatte mich für Mürbteig entschieden. Dieser lag fertig geknetet im Kühlschrank. Was tun mit den gekochten Quitten? Ich entschloss mich kurzerhand einfach eine Art Pudding mit Quittenstückchen zu kochen. Und ich möchte behaupten, es war eine gute Idee. Das Baiser wurde cremig aufgeschlagen. Ab in den Ofen und heraus kam ein wundervoller Quittenkuchen. Lecker, süß, „quittig“! Im Nachhinein genau so wie ich es mir erhofft hatte. Schnell den Kuchen abkühlen lassen, dann die Fotos in Kasten setzen und das erste Stück selbst gemachten Quittenkuchen genießen. Mhhmmm…

Seid ihr Quittenfans? Habt ihr einen Quittenbaum im Garten und ihr wisst nicht was ihr mit all diesen Früchten anstellen sollt? Dann versucht doch mal diesen leckeren Sonntagskuchen. Ein Traum! Guten Appetit!

Ist euch der Kuchen mit 20 cm Durchmesser zu klein? Na dann rechnet die Zutaten ganz einfach mit Hilfe von meiner Umrechnungstabelle um.

Quittenkuchen mit Baiserhaube
Quittenkuchen mit Baiserhaube


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Zubereitung: 47 min
Backzeit: 48 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 35 min

Zutaten für einen Kuchen mit 20 cm Durchmesser (z. B. diese Springform *):

Für den Mürbteig:
100 g Mehl
30 g Zucker
1 Prise Salz
60 g Butter, kalt
1 Eigelb (Kl. M)

Für die Quittenfüllung:
3 Quitten, mittelgroß (geschält und entkernt ca. 300 g)
½ Zitrone, ausgepresst
150 ml Wasser
1 EL Vanillezucker

1 Eigelb (Kl. M)
20 g Stärke
150 ml Milch

Für die Baiserhaube:
2 Eiweiße (Kl. M)
1 Prise Salz
100 g Puderzucker (bitte nicht weniger!)

Besonderes Werkzeug:
Knethaken und Schneebesen einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Springform mit 20 cm Durchmesser

Zubereitung:
Für die Quittenfüllung muss als erstes der Flaum der Quitten mit einem Küchentuch abgerieben werden. Anschließend die Quitten schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in dünne Spalten schneiden und in einen Topf geben. Die Quittenspalten direkt mit frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln, da sie schnell braun werden. Mit Vanillezucker und dem Wasser aufkochen lassen. Bei geschlossenem Deckel nun 30 min bei mittlerer Stufe köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Mürbteig zubereiten. Dazu alle hierfür genannten Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten. Falls die Masse zu trocken ist, einfach mit den Händen weiterkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 min im Kühlschrank kühlen.

Eine Springform mit Butter einpinseln und etwas bemehlen. So löst sich nach dem Backen der Kuchen leicht aus der Form. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Mürbteig mit den Händen in die Springform drücken und einen Rand von circa 3 cm ziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun den Mürbteig bei mittlerer Schiene 10 min vorbacken.

In der Zwischenzeit kann die Quittenfüllung weiter bearbeitet werden. Nach der Kochzeit die Quitten abschütten, den Saft dabei auffangen. Den Saft zurück in den Topf schütten. Die Milch, das Eigelb und die Speisestärke hinzugeben. Alles mit einem Schneebesen glatt rühren. Nun bei höchster Stufe aufkochen lassen und dabei immer rühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Es entsteht ein dicklicher Pudding. Nun den Topf von der Herdplatte nehmen, die Quittenspalten hineingeben und umrühren. Den Pudding nun ein wenig abkühlen lassen und dabei gelegentlich umrühren, damit keine Haut entsteht.

Den Mürbteig aus dem Ofen nehmen, die Puddingmasse darauf geben und glatt streichen. Nun nochmals 20 min backen.

Während dieser Backzeit kann die Baisermasse zusammengerührt werden. Dafür bitte darauf achten, dass die Rührschüssel und der Schneebesen der Küchenmaschine komplett sauber sind. Nur mit richtig sauberen Gegenständen kann ein schöner Eischnee entstehen. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Erst wenn es wirklich steif ist, den Puderzucker hineinsieben und weiterschlagen lassen. Nun wird so lange gerührt bis die Baisermasse schön glänzt und sich der Zucker aufgelöst hat. Dies kann schon mal 10 min dauern.

Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Baisermasse mit einem Teigschaber oder Löffel darauf streichen. Mit einem Löffel Spitzen ziehen.

Den Kuchen nun ein letztes Mal in den Ofen geben und 15 min bei gleicher Temperatur backen. Falls der Baiser noch keine braune Spitzen bekommen hat, nun noch 3 bis 5 min bei Umluft oder Grillfunktion backen.

Den fertigen Kuchen herausnehmen und 30 min in der Form abkühlen lassen. Anschließend die Form lösen und den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen bevor man ihn anschneidet. Das Warten lohnt sich! 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Quittenkuchen mit Baiserhaube

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Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom Blech

Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom Blech

Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom BlechHeute gibt es einen klassischen, aber sehr leckeren Kuchen von mir. Den Zwetschgenkuchen. Zusammen mit den Zimt-Streuseln schmeckt er besonders gut. Ich habe ihn auf einem Blech gebacken, da er für viele Leute ausreichen sollte. Wir waren nämlich letzten Sonntag mit Freunden und Bekannten zum Wasserski-Fahren (bzw. mein Mann ist gefahren, aber ich nicht, da ich auf unsere Tochter aufgepasst habe :-D). Da ich aber wie immer nicht anders konnte und es mich förmlich in die Küche gezogen hat…und nur wenig Zeit am Tag vorher hatte, musste ein schneller Kuchen her. Da gerade sowieso Zwetschgenzeit ist, ist es also ein Zwetschgenkuchen vom Blech geworden. Aber ganz wichtig und nicht zu vergessen sind hierbei natürlich die leckeren Zimt-Streusel. Ich finde ja so oder so, dass sich Zwetschgen und Zimt sehr gut vertragen. 🙂 Außerdem gibt es bei uns Zimt nicht nur an Weihnachten und in den Wintermonaten…sondern auch gern das ganze Jahr über.

Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom Blech
Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom Blech


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 45 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 25 min

Zutaten für 1 Blech (z. B. Blechkuchen-Springform * 42 x 29 cm):

Für den Teig:
400 g Mehl
200 g Butter, zimmerwarm
100 g Zucker
1 Ei (Kl. L)
1 TL Vanillezucker

Für den Belag:
1 kg Zwetschgen (entsteint)

Für die Zimt-Streusel:
100 g Butter, geschmolzen
200 g Mehl
90 g Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken
Blechkuchen-Springform oder normales Backblech mit höherem Rand

Zubereitung:
Aus den oben genannten Teig-Zutaten einen Mürbteig herstellen. Dafür alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts einen festen Teig herstellen. Das Backblech mit etwas Butter einpinseln (auch den Rand). Den Mürbteig direkt mit den Händen auf dem Blech verteilen und einen Rand von 1,5 bis 2 cm hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals in den Boden des Mürbteiges einstechen.

Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Mit der Innenseite nach oben auf dem Mürbteig verteilen. Ich mache dies immer Reihe für Reihe, damit so wenig wie möglich freie Stellen entstehen.

Den Backofen nun auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Zimt-Streusel die dafür genannten Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Den Teig in die Hände nehmen, leicht zusammendrücken, sodass große und kleine Streusel entstehen. So wie es einem lieb ist. 😉 Die Streusel auf dem gesamten Kuchen verteilen.

Den Kuchen nun auf mittlerer Schiene circa 40-45 min backen. Ab der 35. Minute würde ich nicht mehr so weit vom Backofen weggehen und den Kuchen immer im Blick behalten. Die Streusel können schnell zu dunkel werden. Die Streusel sollten eine goldbraune Farbe haben. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Zwetschgenkuchen mit Zimt-Streuseln vom Blech

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