Hefe

Dinkel-Gemüsepizza – gesund genießen!

Dinkel-Gemüsepizza - gesund genießen!Meine Lieben, diese Gemüsepizza besteht aus lauter guten und gesunden Zutaten: Dinkel-Vollkornmehl und reichlich verschiedenes Gemüse. Beim Gemüse könnt ihr gern nach den saisonalen Sorten Ausschau halten und gegebenenfalls welche von der Zutatenliste austauschen. Ich habe diese Pizza nun unter anderem mit grünem und weißem Spargel belegt. Der Boden ist nicht zu dick, aber auch nicht viel zu dünn. Ich kann euch diese leckere Pizza wirklich nur empfehlen. Und wie man heraushören kann, geht es auch mal vegetarisch sehr lecker zu.

Dinkel-Gemüsepizza - gesund genießen!Falls ihr Spargel nehmt, empfehle ich euch dringend dünne Spargel zu verarbeiten, da sonst nicht garantiert wird, dass der Spargel letzten Endes auch wirklich gar ist.

Dinkel-Gemüsepizza - gesund genießen!
Dinkel-Gemüsepizza - gesund genießen!


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 30 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min

Zutaten für 3 runde Pizzen (mit 28 cm Durchmesser):

Für den Teig:
140 g Dinkelmehl, Vollkorn
200 g Dinkelmehl, Type 630
1 Pck. Trockenhefe
1 gestr. TL Zucker
200 ml Wasser, lauwarm
1 gestr. TL Salz
3 EL Olivenöl

Für die Tomatensoße:
250 g passierte Tomaten (oder Tomatenstücke)
½ Knoblauchzehe
2 TL Oregano
2 TL Basilikum
½ TL Salz
etwas Pfeffer

Für den Belag:
½ gelbe Paprika, etwa 200 g
50 g braune Champignons
100 g Cherrytomaten
125 g Mozzarella-Ball
100 g weißer Spargel, ungeschält gewogen
100 g grüner Spargel, ungeschält gewogen
100 g Emmentaler

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken
Reibe
Spargelschäler/Sparschäler
Wellholz/Nudelholz

Zubereitung:
Als erstes wird der Hefeteig zubereitet. Dafür alle trockenen Zutaten wie Mehl, Hefe, Salz und Zucker in einer Rührschüssel vermischen. Anschließend das lauwarme Wasser und Öl hinzugeben und mit den Knethaken zu einem glatten und geschmeidigen Teig verarbeiteten. Sobald sich der Teig von der Schüssel löst, zu einer Kugel formen, mit etwas Olivenöl bestreichen und die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. So kann der Teig nun bei einem 50 °C warmen Ofen für 30 min gehen, bis er doppelt so groß ist.

In der Zwischenzeit kann alles Weitere vorbereitet werden. Für die Soße alle oben genannten Zutaten einfach miteinander vermischen.

Die Paprika waschen, putzen und in feine längliche Streifen schneiden. Die Pilze säubern und in dünne Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten waschen und halbieren. Den Mozzarella-Ball in Scheiben schneiden. Den weißen und grünen Spargel mit einem Spargelschäler oder Sparschäler gründlich schälen, die Enden abschneiden und in etwa 3 bis 4 cm lange Stücke schneiden. Zuletzt noch den Emmentaler fein reiben.

Sobald der Hefeteig fertig gegangen ist, aus dem Ofen nehmen. Den Backofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backbleche oder beispielsweise einen Springformboden (ohne Rand) mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, dritteln und jedes Drittel zu einem etwa 28 cm großen, dünnen Kreis auswellen. Den Kreis auf das vorbereitete Blech legen, mit einer Gabel mehrere Löcher in den Teig pieksen und mit einem Drittel der Tomatensoße bestreichen. Den Emmentaler und Mozzarella darauf verteilen. Zuletzt noch reichlich mit dem vorbereiteten Gemüse belegen.

Anschließend bei mittlerer Schiene etwa 18 bis 20 min backen bis der Rand goldbraun wird. Aus dem Ofen nehmen und direkt los schlemmen. 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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Herzhaft gefüllter Dinkel-Hefekranz – perfekt für den Osterbrunch oder zum Grillen

Herzhaft gefüllter Dinkel-HefekranzBald steht Ostern vor der Tür! Da sehr viele Familien an Ostern gern mal brunchen, habe ich heute einen leckeren Osterkranz bzw. einen herzhaft gefüllten Hefekranz für euch. Er eignet sich einfach perfekt für einen Brunch – ob noch warm serviert oder kalt – beides ist ein Genuss. Falls ihr nicht unbedingt etwas für Ostern sucht…dieser Hefekranz schmeckt auch super zum Grillen dazu. Ob mit Steak, Salat oder Grillkäse…einfach lecker!

Herzhaft gefüllter Dinkel-HefekranzIch habe den Kranz mit Dinkelmehl und Honig gebacken. Ihr könnt aber auch ganz normales Weizenmehl und Zucker dafür verwenden. Der Kranz ist total weich und fluffig. Man könnte den Kranz auch mit beliebig anderen Zutaten füllen, zum Beispiel eine Art Pizzafüllung.

Ihr möchtet lieber etwas Süßes für euren Osterbrunch backen? Wie wäre es dann mit den unglaublich weichen Rhabarber-Zimtschnecken oder mit meinem Hefezopf?

Herzhaft gefüllter Dinkel-Hefekranz
Herzhaft gefüllter Dinkel-Hefekranz



Zubereitung: 20 min
Warte-, Gehzeit: 1 Std. 30 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 20 min

Zutaten für 2 Hefekränze:

Für den Hefeteig:
500 g Dinkelmehl, 630er
250 ml Milch, lauwarm
20 g Honig
21 g Hefe, frisch (1/2 Würfel)
1 Ei (Kl. M)
75 g Butter, zerlassen
10 g Salz
1 Prise Pfeffer

Zum Bestreichen:
1 Ei (Kl. M)
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

Für die Füllung:
400g Hüttenkäse
350 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
6 EL Schnittlauch, fein geschnitten
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken
Schneebesen
Wellholz/Nudelholz

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem separaten Gefäß lauwarm erhitzen und darin den Honig und die Hefe auflösen lassen. Das Ei kräftig mit einem Schneebesen unterrühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, die zerlassene Butter, das Salz und den Pfeffer hinzugeben. Alles etwa 7 bis 8 min mit den Knethaken durchkneten lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In einem 50 °C erwärmten Ofen um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann etwa 60 min dauern. Im Sommer könnt ihr den Ofen an dieser Stelle auslassen und den Teig bei den warmen Temperaturen im Zimmer oder z. B. auf dem Balkon aufgehen lassen. Dies kann dann je nach Temperatur 1,5 bis 2 Stunden dauern.

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Dafür alle Zutaten bis auf den Knoblauch in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken oder sehr fein häckseln. Alles gut vermischen.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben und kurz durchkneten. Anschließend den Teig in zwei Teile trennen. Den ersten Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche ganz dünn ausrollen, mit der Hälfte der Füllung bestreichen und von der langen Seite her einrollen. Nun die Rolle einmal der Länge nach durchschneiden. Die zwei entstandenen Stränge miteinander verdrehen und anschließend in einen Kreis legen. Die Enden etwas zusammendrücken, damit der Kranz beim Backen die Form behält. Mit dem zweiten Teil des Teiges genauso verfahren. Die Kränze bei einem 50 °C erwärmten Ofen etwa 20 bis 25 min gehen lassen. Anschließend herausnehmen und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze einheizen.

Das Ei mit Salz und Zucker verquirlen. Die Kränze damit bestreichen und nacheinander bei mittlerer Schiene etwa 25 bis 30 min lang backen.

Anschließend heiß, lauwarm oder kalt servieren.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Herzhaft gefüllter Dinkel-Hefekranz

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Rhabarber-Zimtschnecken – wunderbar weich und saftig

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftigSucht ihr eventuell noch nach einer Osterbrunch-Idee? Ich hätte das etwas für euch: unglaublich weiche Hefeschnecken gefüllt mit Rhabarber und Zimtzucker. Der Rhabarber macht die Schnecken schön saftig und frühlingshaft! Eigentlich finde ich meistens, dass man ein Hefegebäck, z. B. einen Hefezopf, am selben Tag noch verzehren sollte an dem er gebacken wurde. Ansonsten kann es manchmal etwas trocken werden. Aber diese Rhabarber-Zimtschnecken sind auch am zweiten Tag noch super schön luftig-locker und saftig. Hört sich das nicht toll an?

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftigOb für Ostern oder einfach für eine schöne Wochenendverwöhnung: diese Schnecken solltet ihr unbedingt ausprobieren. Dass ich auf Hefegebäck jeglicher Art stehe, wissen meine treuen Leser bereits. 🙂 Und das nun in Kombination mit frischem Rhabarber und Zimt. Mehr braucht mein „süßes“ Herz nicht um glücklich zu sein.

Ich habe die Schnecken alle in eine Backform gepackt und darin gebacken. So wachsen sie ein wenig zusammen, lassen sich jedoch trotzdem gut aus der Form holen. Ihr könnt sie aber auch ganz normal als einzelne Schnecken auf einem Backblech backen, wenn euch das lieber ist. Hier müsst ihr dann eventuell drauf achten, dass ihr die Schnecken ein paar Minuten früher aus dem Backofen nehmt.

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig
Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig


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Zubereitung: 20 min
Warte-, Gehzeit: 1 Std. 30 min
Backzeit: 20 bis 25 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 10 min

Zutaten für 1 kleines Blech (etwa 20 x 23 cm) oder 12 Schnecken:

Für den Hefeteig:
300 g Mehl, 405er
125 ml Milch, lauwarm
25 g Zucker
11 g Hefe, frisch (1/4 Würfel)
40 g Butter, zimmerwarm
1/2 TL Salz
1 Ei
1 Prise Zimt

Für die Rhabarberfüllung:
250 g Rhabarber, geschält
20 ml Wasser
1 TL Zitronensaft
10 g Vanillezucker, etwa  1 EL

Für die Zimtzucker-Mischung:
50 g brauner Zucker
1 EL Zimt
1 Prise gem. Vanille
30 g Butter, geschmolzen

Für den Guss:
30 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
60 g Puderzucker
1 Prise gemahlene Vanille
1 EL Milch
1 TL Zitronensaft

Besonderes Werkzeug:
Kleine Backform (etwa 20 x 23 cm)oder Backblech
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken
Schneebesen
Wellholz/Nudelholz

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem separaten Gefäß lauwarm erhitzen und darin den Zucker und die Hefe auflösen lassen. Die gemahlene Vanille und das Ei unterrühren. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, die zerlassene Butter und das Salz hinzugeben. Alles etwa 7 bis 8 min mit den Knethaken durchkneten lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In einem 50 °C erwärmten Ofen um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann etwa 60 min dauern. Im Sommer könnt ihr den Ofen an dieser Stelle auslassen und den Teig bei den warmen Temperaturen im Zimmer oder z. B. auf dem Balkon aufgehen lassen. Dies kann dann je nach Temperatur 1,5 bis 2 Stunden dauern.

In der Zwischenzeit kann der Rhabarber verarbeitet werden. Hierfür den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser, Zitronensaft und Vanillezucker in einen Topf geben und etwa 10 min lang weich köcheln lassen. Es sollte eine leicht dickflüssige Masse entstehen. Falls es noch zu flüssig ist, einfach bei offenem Deckel weiterköcheln lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

In einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit Zimt und Vanille verrühren. Die Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf zerlassen. Anschließend abkühlen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben und kurz durchkneten. Mit einem bemehlten Wellholz ein Rechteck (etwa 30 cm x 35 cm) auswellen. Hierauf die geschmolzene und abgekühlte Butter pinseln. Das Zimtzucker-Gemisch großzügig darauf streuen und das Rhabarber-Kompott mit einem Löffel darauf glatt streichen. Aus diesem Rechteck werden nun 12 gleich breite Streifen geschnitten, die anschließend zu Schnecken aufgerollt werden. Die Schnecken dann auf ein vorbereitetes Backblech oder in eine mit Backpapier ausgelegte Backform legen.

Die Schnecken nun nochmals in den 50 °C warmen Ofen stellen und etwa 20-25 min gehen lassen. Anschließend herausnehmen, den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, die Schnecken bei mittlerer Schiene etwa 20 bis 25 min lang backen lassen bis sie goldbraun werden. Achtet bitte darauf, dass ihr die Schnecken nicht zu lang im Backofen lasst, denn Hefeteig kann schnell austrocknen. Also lieber ein paar Minuten früher herausholen als zu spät. 😉

Den Guss aus den oben genannten Zutaten herstellen und komplett glatt rühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Mit einem Löffel auf den abgekühlten/lauwarmen Schnecken verteilen.

Lauwarm schmecken diese Schnecken natürlich wie ein Gedicht! ♥

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig

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Hefezopf – mein Lieblingsrezept

Hefezopf - mein LieblingsrezeptHeute habe ich wieder einen absoluten Klassiker für euch: der Hefezopf. Wer kann bei einem fluffig-weichen Hefezopf schon nein sagen? Er passt einfach immer: zum Frühstück, Brunch oder zur Kaffeezeit. Ein Tässchen Kaffee oder Tee dazu und schon geht es uns (an schlechten Tagen) wieder ein kleines bisschen besser. 😉

Ich muss zugeben…ich habe schon sehr oft Hefezopf gebacken und nie war ich so richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Entweder zu flach zusammengeflochten und dadurch viel zu niedrig, oder zu trocken durch zu lange Backzeiten oder durch falsches Zusammenspiel von den Zutaten. Ich hatte sehr oft etwas zu bemängeln und habe jedes Mal wieder etwas am Rezept abgeändert, herumgefeilt, Zutaten ausgetauscht, die Butter mal zerlassen und dann das nächste Mal nur zimmerwarm verarbeitet usw. Nun kann ich guten Gewissens behaupten, dass ich mein persönliches Lieblingsrezept für einen Hefezopf gefunden habe, bei dem ich rundum zufrieden bin. Er ist keinesfalls trocken, nicht zu flach und einfach himmlisch lecker. Meiner Meinung nach schmeckt Hefezopf am ersten Tag immer am allerbesten und am frischsten. Es ist nicht wie bei so manchen Torten, die am zweiten und dritten Tag besser als am ersten schmecken. Natürlich kann man den Zopf auch noch sehr gut am zweiten Tag essen. Aber am ersten Tag ist er einfach unglaublich weich, luftig und absolut perfekt in meinen Augen.

Hefezopf - mein LieblingsrezeptWir essen Hefezopf natürlich oft mit einem süßen Aufstrich, sei es Marmelade, Honig oder ganz klassisch mit Nutella. Aber ich muss sagen, wenn er ganz frisch ist, schmeckt er mir „ohne alles“ tatsächlich am besten. So nun aber genug gequatscht, jetzt geht es ans Eingemachte. Viel Spaß mit dem Rezept! 🙂

Hefezopf - mein Lieblingsrezept
Hefezopf - mein Lieblingsrezept


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Zubereitung: 25 min
Ruhezeit: 1,5 Std.
Backzeit: 30 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 25 min

Zutaten:
500 g Mehl, 405er
250 ml Milch, lauwarm
50 g Zucker
21 g Hefe, frisch (1/2 Würfel)
75 g Butter, sehr weich
1 TL Salz
1 Ei
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone oder Bio-Limette
80 bis 90 g Rosinen
1 Ei zum Bestreichen
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 EL Hagelzucker
1 EL Mandelblättchen

Besonderes Werkzeug:
Sieb
Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Schneebesen

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem separaten Gefäß lauwarm erhitzen und darin den Zucker und die Hefe auflösen lassen. Die geriebene Zitrusschale, Vanille und das Ei unterrühren. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, die zerlassene Butter und das Salz hinzugeben. Alles etwa 7 bis 8 min mit den Knethaken durchkneten lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst. In der Zwischenzeit die Rosinen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. Anschließend die abgetropften Rosinen zum Teig geben und mitkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In einem 50 °C erwärmten Ofen um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann etwa 45 bis 60 min dauern. Im Sommer könnt ihr den Ofen an dieser Stelle auslassen und den Teig bei den warmen Temperaturen im Zimmer oder z. B. auf dem Balkon aufgehen lassen. Dies kann dann je nach Temperatur 1,5 bis 2 Stunden dauern.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig nochmals kurz durchkneten. Nun kommen wir zum Flechten: Ich habe einen 5-Strang Zopf geflochten. Ihr könnt es jedoch ganz nach eurem Belieben flechten. Hier die Vorgehensweise von einem 5-Strang Zopf: Den Teig in 5 gleichgroße Stücke teilen. Jeweils zu langen Strängen rollen. Alle 5 Stränge nebeneinander legen und an einem Ende so zusammendrücken, dass es nicht mehr auf geht. Anschließend immer den äußersten Strang einer Seite über die zwei daneben liegenden Stränge legen. Dann das gleiche mit der anderen Seite durchführen. Solange flechten bis die Stränge fast aufgebraucht sind. Alle 5 Enden nun zusammendrücken und ein wenig unter den Zopf legen, sodass man später ein schöneres Ergebnis hat. Den Zopf diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Ein Ei mit etwas Salz und Zucker verquirlen. Salz und Zucker hindert das Ei daran, beim Backen schwarz zu werden. Das Ei mit einem Pinsel auf den Zopf streichen. Nun den Zopf für weitere 30 min im noch leicht warmen Backofen (oder im Sommer bei Zimmertemperatur) gehen lassen. Der Zopf wird sich nun nochmal um einiges vergrößern.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nach der Gehzeit den Zopf nochmals mit Ei bepinseln etwas Hagelzucker und nach Belieben Mandelblättchen darauf streuen.

Dies wandert nun bei mittlerer Schiene für circa 30 min in den Ofen. Sobald der Zopf goldgelb gebacken ist, ist er fertig. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Hefezopf - mein Lieblingsrezept

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Riesen Bratapfel-Zimtschnecke

Riesen Rratapfel-ZimtschneckeIhr habt Lust auf etwas total Fluffiges? Dann habe ich hier etwas richtig schön herbstliches/winterliches für euch. Eine Bratapfel-Zimtschnecke in XXL-Format. Dass wir Hefeteig mögen, dürfte bereits denjenigen, die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, bekannt sein. Wir haben beispielsweise in der Vergangenheit diverse herzhafte Hefeteig-Variationen mit euch geteilt: z. B. die Dinkel-Minipizzen oder meine Focaccia. Hefeteig ist so wunderbar weich und vielseitig einsetzbar. Im süßen Bereich gibt es hier auch jede Menge zu backen. Meine To-Do-Liste ist schon ziemlich lang, was ich alles noch aus der guten alten Hefe zaubern will. Aber die Zeit und das Essvermögen lässt das nicht alles auf einmal zu. 😀 Darum kommen immer nach und nach meine Ideen hier auf den Blog.

Riesen Rratapfel-ZimtschneckeDie Kombination aus Äpfeln und Zimt finde ich auch immer sehr passend, vor allem wenn es wieder Richtung kältere Jahreszeit geht. Also wurde es eine Bratapfel-Zimtschnecke. In Großformat. So kann man diese Zimtschnecke wie einen normalen Kuchen anschneiden und servieren. Das macht meiner Meinung nach richtig etwas her und sieht hübsch aus. Oder findet ihr nicht? Aber eine Hefeschnecke soll nicht nur schön aussehen, sondern auch einfach leckerschmecker sein. Und das ist sie! Apfel-Hefeteig und Apfel-Zimt-Füllung. Einfach lecker! Testet sie selbst und lasst mir einen Kommentar da wie es euch geschmeckt hat. Habt ihr Wünsche, was ich noch alles mit Hefe backen soll? Ich setze eure Wünsche gerne in die Tat um und entwickle immer gern neue Rezepte. Also her damit. 😉

Riesen Rratapfel-Zimtschnecke
Riesen Rratapfel-Zimtschnecke


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Zubereitung: 30 min
Wartezeit: circa 2 Std.
Backzeit: 40 min
Zeit insgesamt: 3 Std. 10 min

Zutaten für 1 Schnecke mit 26 cm Durchmesser oder 1 Schnecke mit 24 cm Durchmesser und 4 kleine Schnecken:

Für den Hefeteig:
½ Würfel Hefe (21 g)
125 ml Milch, lauwarm
50 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 EL Vanillezucker
1 Ei (Kl. M)
125 g Apfelmus
500 g Mehl
1 TL Salz
80 g Butter, zerlassen

Für die Füllung:
2 große Äpfel (ca. 260 g)
½ Bio-Zitrone
1 EL Zucker
2 TL Zimt
150 g Apfelmus
1 EL Butter

Für den Zitronenguss:
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
4-5 EL Puderzucker

Besonderes Werkzeug:
optional: Handrührgerät
Wellholz/Nudelholz
Reibe

Zubereitung:
Für den Teig die Milch lauwarm erhitzen und darin den Zucker und die Hefe auflösen lassen. Die Vanille und das Ei mit Hilfe eines Schneebesens mit der Hefe-Flüssigkeit kräftig verrühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, das Apfelmus, die zerlassene Butter und das Salz hinzugeben. Alles etwa 10 min von Hand oder mit den Knethaken eines Handrührgeräts durchkneten bis ein schön glatter Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Anschließend mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In den auf 50 °C vorgeheizten Ofen stellen, den Ofen anschließend ausschalten und nun den Teig um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann 1,5 bis 2 Stunden dauern.

In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden. Hierzu die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke in einen Topf geben. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale mit einer feinen Reibe grob abreiben. Hierbei wirklich nur die gelbe Schale abreiben, das weiße gibt nämlich einen bitteren Geschmack ab (und das wollen wir ja nicht 😉 ). Nun eine halbe Zitrone auspressen. Den Saft und die Schale der Zitrone in den Topf geben. Zucker, Zimt, Apfelmus und Butter ebenfalls in den Topf geben. Nun alles etwa 5 bis 8 min leicht köcheln lassen bis die Apfelstückchen weich sind. Anschließend den Topf von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.

Einen Tortenring auf 24 oder 26 cm Durchmesser einstellen oder eine Springform mit 26 cm Durchmesser nehmen. Diesen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen.

Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig mit den Händen nochmals kurz durchkneten. Hierbei dringt die Luft wieder nach außen, aber das ist in Ordnung so. 😉 Anschließend den Teig mit einem Wellholz/Nudelholz zu einem etwa 0,5 cm hohen Rechteck auswellen.

Die Bratapfel-Füllung sorgfältig auf dem Teig verteilen. Den Teig nun mit einem Messer in 2,5 cm breite Streifen schneiden. Den ersten Streifen zu einer Schnecke aufrollen. Diese Schnecke nun in die Mitte des Tortenrings/der Springform setzen. Anschließend Streifen für Streifen zur Hand nehmen und um die kleine Schnecke auf dem Backblech legen, sodass eine riesen Schnecke entsteht. Hierbei die einzelnen Streifen immer leicht andrücken. Zum Tortenring/Springformrand 0,5 cm Platz lassen, da der Teig nochmals ein wenig aufgehen wird. Falls nun noch Teigstreifen übrig sind, diese einfach zu kleinen Schnecken aufrollen und auf das noch freiliegende Backpapier legen.

Nun für weitere 30 min an einem warmen Ort (z. B. 50 °C warmer Ofen) gehen lassen. Die Schnecke wird sich nun nochmal um einiges vergrößern. Die Schnecke aus dem Backofen nehmen. Den Backofen nun auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Ganze wandert jetzt bei mittlerer Schiene für 35 bis 40 min in den Ofen. Falls auch kleine Schnecken mit gebacken werden, diese bereits nach circa 25 min Backzeit herausnehmen. Sobald die riesen Schnecke goldgelb gebacken ist, ist sie fertig. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Guss die andere Hälfte der Zitrone auspressen und mit Puderzucker verrühren. Den Zitronen-Guss mit einem Löffel über die Schnecke träufeln. Die riesen Bratapfel-Zimtschnecke wie einen normalen Kuchen anschneiden und genießen. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Riesen Rratapfel-Zimtschnecke

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