Gemüse

Gulasch mit handgeschabten Spätzle

Gulasch mit handgeschabten SpätzleHeute gibt es was richtig Deftiges für euch: Gulasch mit viel Paprika und handgeschabten Spätzle. Dieses hammermäßige Rezept ist dieses Mal in Zusammenarbeit mit meinem Mann entstanden. Normalerweise koche und backe ich die meisten Rezepte für den Blog. Mein Mann kocht ab und zu auch gern – aber nur wenn es nicht für den Blog sein soll. Da lässt er lieber mich ran – obwohl er auch wirklich sehr gut kochen kann! Bei diesem Rezept war es jedoch kein Problem für ihn ausnahmsweise mitzuwirken. Er ist bei uns zuhause nämlich fürs Spätzle schaben zuständig. Das heißt: ich habe mich ums Gulasch gekümmert und er sich um die Spätzle. Super Aufteilung würde ich sagen. 🙂

Ich sag euch nur eins: es war ein absoluter Traum. Butterweiches Gulasch, leckere Soße und (für uns) perfekte handgeschabte Spätzle. Die Beschreibung meines Mannes zu diesem Essen war: „Perfekt!“. Mehr musste man dazu auch wirklich nicht mehr sagen. 😀

Gulasch mit handgeschabten SpätzleDieses Essen kommt bei uns ab sofort häufiger auf den Tisch. Es ist so ein richtig schönes Sonntagsessen wie ich finde. Ein bisschen Zeit – so um die zwei Stunden – sollte man hierfür schon einplanen. Aber Freunde, es lohnt sich sowas von! Und an einem gemütlichen Sonntag ist so etwas schon auch mal drin, oder? Falls wir mal sonntags nichts vorhaben, nehmen wir uns gern Zeit für ein leckeres Mittagessen. Ist das bei euch auch so? Oder unterscheidet sich der Sonntag essenstechnisch nicht von all den anderen Tagen?

Gulasch mit handgeschabten Spätzle
Gulasch mit handgeschabten Spätzle


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Zubereitung: 2 Stunden

Zutaten für 3 Portionen:

Für das Gulasch:
400 g gemischtes Gulasch (Rind und Schwein)
2 Gemüsezwiebeln oder 3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl zum Anbraten
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer
1 EL Paprikapulver edelsüß
1 TL scharfes Paprikapulver oder Chiliflocken, nach Geschmack
2 große Paprika, rot
½ TL Honig
evtl. Bratensoße, Bratenfond, nach Geschmack

Für die Spätzle:
200 g Mehl, gesiebt
2 Eier (Kl. M)
1 Eigelbe
5 g Salz
100 ml Wasser, lauwarm
75 ml Mineralwasser, mit Kohlensäure
1 Prise Muskatnuss
25 g Butter
3 l Salzwasser

Besonderes Werkzeug:
Holzlöffel (ggf. mit Loch)
(Holz-)Brett und Teigkarte
Schöpfkelle
Schaumlöffel

Zubereitung:
Für das Gulasch das Fleisch unter fließendem Wasser kurz abwaschen und anschließend trocken tupfen. Gegebenenfalls noch etwas kleiner schneiden. Zwiebeln/Schalotten und Knoblauch schälen und klein würfeln.

Das Fleisch auf mehrere kleine Portionen kräftig in heißem Öl von allen Seiten anbraten. Anschließend wieder herausnehmen. Zwiebeln/Schalotten und den Knoblauch ebenfalls in etwas Öl anbraten. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anschwitzen lassen.

Anschließend das Fleisch wieder mit dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Das Mehl darüber geben, alles kurz durchrühren. Danach das Wasser hinzugießen und alles insgesamt etwa 1,5 Stunden bei geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen.

Die Paprika waschen und grob würfeln. Nach 30 min mit zum Gulasch geben und mit köcheln lassen. Honig und Bratensoße/Bratenfond nach Geschmack hinzugeben. Am Ende nochmal alles abschmecken und notfalls nachwürzen.

In der Zwischenzeit (30 min vor Kochzeitende des Gulaschs) die Spätzle herstellen: Dafür den Teig aus oben stehenden Zutaten von Hand zusammenrühren. Dafür einen Holzlöffel (mit Loch) verwenden und kräftig Luft unter die Masse schlagen. Den Spätzleteig anschließend 15 min ruhen lassen. Falls nötig, noch etwas Mineralwasser nachgießen und nochmals durchrühren. Der Teig sollte zähfließend sein.

Nun geht es an das Spätzle schaben. Hierfür je eine Schöpfkelle Teig auf ein (Holz-)brett geben, die Teigkarte in das kochende Salzwasser kurz tauchen und nun mit schräg ins Wasser haltendem Brett dünne Streifen Teig abschaben, sodass sie danach direkt ins Wasser gleiten. Das ganze Brett voll Teig in das Salzwasser hinein schaben. Die Spätzle solange kochen lassen bis sie nach oben schwimmen. Anschließend mit einem Schaumlöffel die Spätzle herausnehmen und in eine verschließbare Box geben. Die Butter mit zu den heißen Spätzle in die Box geben und gut durchrühren. Den Deckel daraufsetzen, sodass die Spätzle warm bleiben. So nun Schöpfkelle für Schöpfkelle weiterverfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Bei Bedarf muss nochmal Salzwasser aufgegossen und aufgekocht werden.

Das Gulasch wird nun zusammen mit den Spätzle heiß serviert. Wer möchte kann nun noch etwas frischen Schnittlauch darüber streuen.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Gulasch mit handgeschabten Spätzle

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Karottencremesuppe mit Hackfleischbällchen

Karottencremesuppe mit HackfleischbällchenAn kalten Tagen darf es bei uns sehr gern mal Suppe geben. Eine köstliche Karottencremesuppe mit Hackfleischbällchen stand bei uns schon lange auf dem Plan und wurde nun endlich mal umgesetzt. Gegen so eine Cremesuppe hat doch niemand etwas einzuwenden, oder? 😉 Dazu panierte Hackfleischbällchen…mmmhhm! Die tragen noch zum besonderen „Etwas“ bei und sind (für Nicht-Vegetarier) die perfekte Ergänzung. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Karottencremesuppe mit HackfleischbällchenDie Suppe ist einfach perfekt für kalte und nasse Wintertage, an denen man sich am liebsten nur mit einer Decke auf dem Sofa einkuscheln möchte. Das Gefühl kennt ihr doch bestimmt auch, oder? Ihr habt auch mal wieder Lust auf eine leckere Suppe? Na, dann ab in die Küche und kocht euch ein super cremiges Süppchen.

Karottencremesuppe mit Hackfleischbällchen
Karottencremesuppe mit Hackfleischbällchen


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Zubereitung: 45 min

Zutaten für 6 Portionen:

Für die Suppe:
400 g Möhren
300 g Kartoffeln, mehlig kochend
etwas Suppengemüse (ich hatte 15 g Lauch und 50 g Sellerie)
Salz, Pfeffer nach Geschmack
1 l Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (alternativ evtl. Sahne)
1 EL Olivenöl zum anbraten

Für die Hackfleischbällchen:
500 g Hackfleisch
3 EL Mehl
1 Ei M
Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver nach Belieben
½ TL Oregano
etwas Paniermehl
Öl zum Braten

Ansonsten:
Schnittlauch nach Geschmack

Besonderes Werkzeug:
Pürier-, Mixstab

Zubereitung:
Die Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Das Suppengemüse ebenfalls klein schneiden. Das Gemüse etwa 3 min mit 1 EL Olivenöl im Topf anbraten. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe nun so lange köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit die Hackfleischbällchen zubereiten. Dafür das Hackfleisch zusammen mit dem Mehl, Ei und mit den Gewürzen in einer Schüssel vermischen. Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen daraus formen und in Paniermehl wälzen. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen, die Bällchen hineingeben und goldbraun braten. Dabei immer wieder wenden.

Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und die Kokosmilch hinzugeben, nochmals kurz aufkochen lassen. Anschließend die Suppe mit einem Pürier-, Mixstab sehr fein pürieren.

Die Suppe zusammen mit den Hackbällchen (z. B. aufgespießt auf einem Holzspieß) und etwas Schnittlauch servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Karottencremesuppe mit Hackfleischbällchen

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Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit Kräuterdip

Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit KräuterdipWir haben erst vor kurzem diese unglaublich leckeren Süßkartoffel-Zucchini Rösti gemacht und ich könnte sie schon wieder verdrücken. Ich hätte mich echt reinlegen können, so lecker waren sie. Um ehrlich zu sein, hatte ich absolut nicht damit gerechnet, dass sie so lecker schmecken werden. Aber Tatsache…das haben sie. Und wie! Außen schön knusprig und innen weich. Also falls ihr auch mal Lust auf ein gesundes Mittag- oder Abendessen habt, das in Form von Rösti daher kommt, dann probiert doch unbedingt mal dieses Rezept aus. Was ihr jedoch beachten solltet ist, dass ihr die Rösti in viel Öl braten solltet, ansonsten werden sie nicht so schön knusprig. Olivenöl soll ja nicht ganz sooo übel sein für unseren Körper….hab ich mal gehört. 😀 Ich habe zu den Röstis einen Kräuterquark und Salat serviert, was das Ganze noch perfekt abrundete. Jedoch hätte man die Rösti auch wirklich pur vernaschen können.

Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit KräuterdipIch muss ja sagen, ich gerate bei Rösti immer in totalen Stress. Warum? Das weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Tochter zurzeit auch gerne mitkochen möchte und ich somit einhändig kochen darf. Sie sitzt nebenbei auf meinem anderen Arm und hat den besten Platz, um alles genau zu verfolgen. 😀 Auf jeden Fall war ich auch dieses Mal sehr froh darüber, als ich die Rösti nun fertig angerichtet auf meinem Teller hatte und los knipsen konnte. Aber es hat sich gelohnt. Auch meine Tochter fand diese Süßkartoffel-Zucchini Rösti absolut lecker. Na das soll doch was heißen, wenn die Kleine gern freiwillig Gemüse isst. 🙂

Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit Kräuterdip
Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit Kräuterdip


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Zubereitung: 45 min

Zutaten für ca. 10 Röstis:

Für die Röstis:
350 g Süßkartoffel
2 mittelgroße Zucchini + 1 TL Salz
2 Eier (Kl. M)
4 EL Haferflocken, fein
½ TL Muskatnuss, gemahlen
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Für den Kräuterdip:
150 g Quark
150 g Joghurt
Prise Salz, Pfeffer, Muskatnuss
nach Belieben Kräuter (z. B. Schnittlauch, Petersilie, Dill)

Außerdem:
viel Öl zum Ausbacken (z. B. Olivenöl)

Besonderes Werkzeug:
Reibe

Zubereitung:
Als erstes die Zucchini waschen und in eine Schüssel fein hineinreiben. 1 TL Salz hinzugeben und einmal durchrühren. Die Zucchini nun für mindestens 20 min stehen lassen, sie wird in dieser Zeit entwässern. Das Salz hilft bei diesem Vorgang.

In der Zwischenzeit die Süßkartoffel schälen und in eine andere Schüssel ganz fein reiben. Hier nun die Haferflocken und die Gewürze hinzugeben und vermischen. Falls nach ein paar Minuten Wasser entstehen sollte, dieses einfach wegschütten.

Nach der Ziehzeit der Zucchini diese portionsweise in die Hände nehmen und auspressen. Die Masse sollte nicht mehr nass sein. Die ausgedrückte Zucchini anschließend in die Süßkartoffelmischung geben. Die Eier hinzugeben und alles sehr gut vermischen.

Eine (oder zwei) Pfannen mit viel Öl erhitzen. Mit einem Löffel die Gemüsemasse in die Pfanne geben und zu runden Talern formen. Solange braten lassen bis die Unterseite goldgelb geworden ist. Anschließend wenden und ebenfalls goldgelb braten lassen. Die fertigen Röstis können in einem 50 °C warmen Backofen warm gehalten werden.

Nun fehlt nur noch der Kräuterdip: hierzu alle genannten Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen.

Wer mag kann nun die Röstis auf einem Blatt- oder Pflücksalat angerichtet servieren und den Kräuterdip dazu reichen.

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Süßkartoffel-Zucchini Rösti mit Kräuterdip

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Gemüsewaffeln mit Kräuterdip

Gemüsewaffeln mit KräuterdipNach der Weihnachtsschlemmerei und Silvestersause habe ich nun ein etwas gesünderes Rezept für euch. Es gibt Gemüsewaffeln mit Kräuterdip. Es ist so einfach in der Herstellung und doch so lecker. Manchmal sind eben genau nach solchen Festtagen die einfachen Gerichte doch sehr willkommen und beliebt. Die Waffeln lassen sich super variieren. Ich habe als Gemüse zwei Zucchini, eine Paprika und eine Karotte verwendet. Es darf jedoch auch durch andere Gemüsesorten ausgetauscht oder ergänzt werden. Die Hauptsache ist nur, dass die Gemüsemenge dieselbe bleibt. Dann kann nichts schief gehen. Zu den Waffeln wird ein leckerer Kräuterdip serviert. Ja und das wars im Grunde auch schon. Ziemlich einfach und sehr lecker!

Gemüsewaffeln mit KräuterdipNur so als kleiner Tipp am Rande: Wer kleine Kinder hat, die eventuell nicht so sehr auf Gemüse stehen… Hier kann man das Gemüse sehr gut darin verstecken. Ihr könnt das Gemüse nach dem Dünsten sogar noch cremig mixen, sodass eure Kids gar keine Stückchen herausschmecken. Und Waffeln mag doch eigentlich fast jedes Kind oder? Dieses mal eben nicht in süßer Form, sondern in gesunder herzhafter Variante.

Gemüsewaffeln mit Kräuterdip
Gemüsewaffeln mit Kräuterdip


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Zubereitung: 30 min
Wartezeit: 30 min
Zeit insgesamt: 1 Std. (plus Ausbackzeit der einzelnen Waffeln)

Zutaten für circa 8 Herzchen-Waffeln:

Für den Waffelteig:
2 Zucchini (450 g)
60 g Karotte
120 g Paprika, rot
4 Eier
170 g Quark (z. B. 20%igen)
150 Dinkelmehl Type 630
½ TL Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
½ Pck. Backpulver

Für den Kräuterdip:
150 g Joghurt
150 g Quark (z. B. Mix aus 20 % und 40 %)
2 EL gehackte Küchenkräuter, z. B. Schnittlauch und Dill
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Ansonsten:
Öl für das Waffeleisen

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät mit Schneebesen/normaler Schneebesen
Waffeleisen Herzchenform

Zubereitung:
Zucchini und Paprika waschen und in ganz kleine Würfelchen schneiden. Die Karotten schälen und ebenfalls sehr klein schneiden. Das Gemüse in einen Topf geben und halbvoll mit Wasser bedecken. Nun etwa 15 bis 20 min lang dünsten. Anschließend in ein Sieb geben, abtropfen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Eier und den Quark in einer Rührschüssel kurz zu einer cremigen Masse schlagen. Hierfür eignet sich ein Handrührgerät mit Schneebesen, es geht aber natürlich auch mit einem normalen Schneebesen. Anschließend das Mehl, Salz, Pfeffer und den Zucker dazugeben und glattrühren. Den Teig nun 20 bis 30 min lang ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Kräuterdip vorbereiten. Hierfür alle dafür genannten Zutaten in einer Schüssel verrühren.

Nach der Ruhephase des Teiges das Backpulver hineinsieben und unterrühren. Es ist sehr wichtig, das erst jetzt zu tun, da das Backpulver sonst an Wirkung verliert, wenn es zu lange im Teig ist. Nun noch das gedünstete Gemüse dazugeben und mit einem Löffel unterheben.

Das Waffeleisen mit ein wenig Öl einpinseln und aufheizen lassen. Je Waffel eine Schöpfkelle Teig auf das Waffeleisen geben und bis zur gewünschten Bräune ausbacken lassen. Dazu den Kräuterdip servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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Asiatisch – Schweinefleisch süß-sauer

Asiatisch - Schweinefleisch suess-sauerBei diesem Gericht werden bei mir richtige Kindheitserinnerungen wach. Die Grundidee vom süß-saurem Schweinefleisch stammt nämlich von meiner Mutter. Sie hat es früher öfter mal am Wochenende für uns gekocht, weil wir es alle sooo lecker fanden. Ich habe nur etwas mehr Gemüse, Lauchzwiebeln und Sesam verwendet. Der absolute Hammer sag ich euch! Dazu Basmatireis und der Tag kann einfach nur noch gut werden! 😉 Basmatireis allein ist ja schon göttlich. Aber zusammen mit dem süß-saurem Schweinefleisch einfach ein Gedicht. „Süß“ sind in diesem Gericht die Ananas und der Ananassaft. „Sauer“ macht das Ganze ein Schuss Essig. Wer sich nun Essig in so einem Essen nicht vorstellen kann, sollte es einfach mal probieren.

Asiatisch - Schweinefleisch suess-sauerIch persönlich stehe total auf asiatisches Essen. Dazu gebracht hat mich sicherlich schon in jungen Jahren meine liebe Mama, die zum Glück auch einfach mal etwas Neues ausprobierte. Meistens schmeckte es ja sowieso sehr gut. Aber das war immer ein Gericht, das ich mir selbst auch wünschte, wenn dann doch ab und zu die Frage aufkam, was wir denn wieder essen wollen. Ich bin wirklich sehr froh darüber, dass bei uns daheim vielfältig gekocht wurde. Danke mal an dieser Stelle! Ich habe es damals einfach schon toll gefunden, wenn es nicht jede Woche das gleiche Essen gab, sondern auch ab und zu einfach mal etwas ganz anderes. Etwas, was man noch nicht kannte. So wie auch dieses asiatische Gericht. Also wie ihr vielleicht raushören könnt, schwelge ich bei diesem Essen immer ganz besonders in Erinnerungen. 🙂 Falls ihr asiatisches Essen mögt, solltet ihr euch dieses Gericht nicht entgehen lassen.

Tipp: Wer es schön sauer mag sollte einfach noch einen Schuss Essig mehr hinein geben und kurz aufköcheln lassen! Aber das ist Geschmackssache. 😉

Asiatisch - Schweinefleisch suess-sauer
Asiatisch - Schweinefleisch suess-sauer


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Zubereitung: 40 min

Zutaten für etwa 5 Personen:
400 g Basmatireis
600 g Schweineschnitzel
140 g Paprika (z. B. ½ rote und ½ gelbe/orangene Paprika)
1 Dose Ananas, gestückelt (565 g gesamt mit Saft)
1 Glas Bambussprossen (175 g Abtropfgewicht)
100 g Champignons
120 g Zucchini
25 g Sojasoße
20 g Essig
1 TL Chinagewürz
1 TL Curry
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 TL edelsüßes Paprikapulver
10 g Speisestärke
40 ml Wasser, kalt
2 EL Chili-Olivenöl (alternativ: normales Olivenöl)

Für die Marinade:
25 g Sojasoße
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 EL Mehl

Für das Topping:
1 Frühlingszwiebel
Sesam (nach Geschmack)
Chilisoße oder Sambal Oelek (nach Geschmack)

Besonderes Werkzeug:
Wok oder große hohe Pfanne

Zubereitung:
Zuallererst muss das Fleisch mariniert werden. Hierfür das Fleisch kurz unter fließend kaltem Wasser abwaschen, mit einem Krepppapier abtupfen und in mundgerechte Streifen schneiden. Das Fleisch in eine Schale geben, mit den Zutaten für die Marinade (Sojasoße, Salz, Pfeffer, Mehl) gut vermengen. Nun für mindestens 15 min ziehen lassen.

In der Zwischenzeit können die Paprika und Zucchini in feine Streifen geschnitten werden. Die Champignons nach Bedarf säubern und in Scheiben schneiden.

Den Basmatireis nach Packungsanleitung kochen.

Den Wok/die Pfanne mit 1 EL Chili-Olivenöl erhitzen. Das Fleisch mitsamt Marinade etwa 5 min anbraten. Anschließend wieder aus der Pfanne herausnehmen.

Erneut 1 EL Öl in den Wok geben, das kleingeschnittene Gemüse hineingeben und 5 min anbraten lassen. Die Bambussprossen vom Saft abtropfen lassen und mit in den Wok geben. Das Gemüse nun mit Chinagewürz, Curry, Salz, Pfeffer und Paprikagewürz würzen. Den kompletten Inhalt der Ananasdose (Saft und Ananas) zum Gemüse gießen. Sojasoße und Essig mit hineingeben und alles schön aufkochen lassen. Anschließend das Fleisch wieder mit in den Wok geben und gut verteilen.

Für das Topping die Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden.

Kurz bevor der Reis gar ist, muss noch die Soße ein klein wenig angedickt werden. Dafür die Speisestärke mit kaltem Wasser in einer Schüssel glatt rühren. Das Stärkegemisch in die kochende Masse gießen und solange umrühren bis die Soße etwas dicklicher wird.

Wenn der Reis gar ist, kann nun angerichtet werden. Dazu nun – wie es euch lieber ist – beispielsweise den Reis in eine kleine Schale geben und das Wokgemüse in eine andere große Schüssel füllen. Oder ihr gebt Reis und Wokgemüse zusammen in eine Schale. Nun das Ganze mit Frühlingszwiebeln, Sesam und optional mit scharfer Chilisoße oder Sambal Oelek garnieren.

Ein wahrer Asia-Traum!

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Asiatisch - Schweinefleisch suess-sauer

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