deutsche Buttercreme

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeZum Wochenende darf man sich doch ruhig mal ein Stückchen Kuchen gönnen, oder nicht? Wie wäre es zum Beispiel mit der Donauwelle? Ein absoluter Klassiker, der auch auf meinem kleinen Food-Blog nicht fehlen darf. Ich kenne kaum jemanden der die Donauwelle nicht mag. Das ist ja auch wirklich verständlich. Auch ich bekenne mich zu den Donauwellen-Fans. Dieser Kuchen vereint ja auch mehrere Träumchen in einem. Locker-leichter Rührteig aus Vanille und Schoko, fruchtige Kirschen, eine supercremige Buttercreme und zu guter Letzt ein Guss aus Schokolade. Wer kann dazu schon nein sagen? Dieser Kuchen ist alles andere als trocken! Er ist wunderbar saftig und cremig. So muss (meiner Meinung nach) ein Klassiker schmecken.

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeIch habe meine Donauwelle in einer Blechkuchen-Springform gebacken. Diese ist schön hoch und nicht ganz so groß wie eine Fettpfanne. Ich nehme diese Springform immer sehr gern für Blechkuchen jeglicher Art, da kein typischer Rand entsteht, sondern alle Stückchen gleich hoch und relativ gleichermaßen geschichtet werden können. Wenn ihr jedoch ein ganz normales Backblech/Fettpfanne nehmen möchtet, dann wird der Kuchen dementsprechend niedriger. Ihr könnt die Zutaten aber auch gern auf 500 g Mehl hochrechnen.

Die Buttercreme habe ich dieses Mal mit Vanillepuddingpulver gemacht. Ihr könnt sie aber natürlich auch wie in meinem Grundrezept für Buttercreme angegeben nachmachen. 🙂

Kennt ihr auch schon meinen Klassiker in Kleinformat? Die Donauwellen-Cupcakes sind auch eine super süße Sache und vielleicht interessant für euch?

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme
Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *):

Für den Teig:
250 g Butter, zimmerwarm
220 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (L) oder 5 Eier (M), zimmerwarm
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
15 g Kakaopulver
evtl. 3 EL Milch, zimmerwarm
1 Glas Sauerkirschen

Für die Buttercreme:
500 ml Milch
40 g Zucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Prise gemahlene Vanille
250 g Butter, zimmerwarm!

Für die Glasur:
200 g Zartbitterkuvertüre
20 g Palmin

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Schneebesen
Teigkarte oder Winkelpalette

Zubereitung:
Da der Pudding für die Buttercreme nach dem Kochen auf Zimmertemperatur kommen muss, bereiten wir ihn als erstes zu. Dafür das Vanillepuddingpulver mit Zucker und ein paar EL Milch in einer Schüssel klümpchenfrei verrühren. Die restliche Milch mit der gemahlenen Vanille in einem Topf aufkochen lassen. Sobald sie kocht, den Topf vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und mit einem Holzlöffel oder Schneebesen schnell verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Anschließend erneut auf die Herdplatte stellen und den Pudding einmal kurz aufkochen lassen. Den fertigen Pudding in eine Schale füllen, mit etwas Frischhaltefolie direkt den Pudding bedecken – damit keine Haut entsteht – und so den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Butter nun aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die Backform mit Butter einpinseln und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Sauerkirschen über einem Sieb abtropfen lassen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz schaumig schlagen bis es weißcremig ist. Einzeln die Eier hinzugeben und jedes Ei sorgfältig unterrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest sieben. Mit 2 EL Milch nur kurz glattrühren bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Zum restlichen Teig wird nun noch Kakaopulver gesiebt und mit 1 EL Milch glatt gerührt. Den Schoko-Teig nun auf dem Vanilleteig verstreichen. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. So wandert der Kuchen nun für 25 bis 30 min bei mittlerer Schiene in den Ofen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen!

Anschließend den Kuchen vollständig erkalten lassen.

Die Butter in einer Rührschüssel mindestens 3 min schaumig aufschlagen. Den Pudding kurz mit einem Löffel verrühren und esslöffelweise zur Butter geben. So weiter verfahren bis der komplette Pudding in die Butter eingearbeitet wurde. Die Buttercreme auf den abgekühlten Kuchen geben und mit einer Teigkarte oder einer Winkelpalette glatt streichen.

Für die Glasur die Zartbitterschokolade klein hacken und zusammen mit dem Palmin über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Mit einem Pinsel/Teigkarte oder Winkelpalette die Glasur auf der Buttercreme verteilen. Wer mag, kann noch mit einer gezackten Teigkarte Wellen in die Glasur ziehen.

Den Kuchen nun bis zum Verzehr kühl stellen, mindestens jedoch zwei Stunden.

Zum Anschneiden das Kuchenmesser am besten immer wieder in warmes Wasser eintauchen, damit die Schokolade beim Schneiden nicht bricht.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Blutorangen-Schoko Torte / Pinke Ombré Torte

Blutorangen-Schoko TorteSieht sie nicht hübsch aus? Eine pinke Blutorangen Torte im Ombré Style. Meiner Meinung nach eine richtig schöne, fruchtige Wintertorte. Die Blutorangen haben jetzt gerade Saison und da ich die Blutorangen auch nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch toll finde, wurden sie direkt mal in eine Wintertorte verarbeitet. Dunkler Schokoboden, eine richtig fruchtige Schicht aus filetierten Blutorangen, eine Art Blutorangenpudding und darüber eine sehr fruchtige Blutorangenbuttercreme. Die Schokonote harmoniert hervorragend dazu.

Dekoriert habe ich die Torte im Ombré Stil, also unten dunkel und dann wird es stufenweise heller. Die oberste Schicht wurde nicht eingefärbt. Die Farbe stammt allein vom Blutorangensaft. Die anderen zwei dunkleren Schichten wurden ein klein wenig mit roter Lebensmittelfarbpaste * eingefärbt. Wie gefällt sie euch? Ich muss ja zugeben, dass das tatsächlich meine erste Ombré Torte ist. Warum ich das nicht schon früher gemacht hab? Keine Ahnung. Super einfach und auch meiner Meinung nach die kleine Extraarbeit echt wert.

Blutorangen-Schoko TorteHabt ihr schon mal solche Art von Torten gebacken? Und habt ihr überhaupt schon mal mit Blutorangen gebacken? Ich muss ja sagen, ich würde es jederzeit wieder machen.

Also: Falls ihr diese leckeren Früchte auch so sehr mögt und auf sehr fruchtige Torten steht, dann würde ich mich freuen, wenn ihr diese Torte mal nachbacken würdet. Mit einer tollen Kuchendekoration wie „Happy New Year“ eignet sie sich auch hervorragend für Silvester und Neujahr.

Hinweis: Wie immer habe ich die Torte an zwei Tagen hergestellt. Am ersten Tag wird der Tortenboden gebacken und der Pudding für die Buttercreme gekocht. Beides muss nun abkühlen und ruhen. Am nächsten Tag lässt sich so der Tortenboden besser schneiden und die Buttercreme kann fertig gestellt werden.

Blutorangen-Schoko Torte
Blutorangen-Schoko Torte


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Zubereitung: 1 Std. 35 min
Backzeit: 20 min
Kühlzeit: 1 Std.
Zeit insgesamt: 2 Std. 55 min

Zutaten für eine 20 cm Torte:

Für den Biskuitteig:
4 Eier, zimmerwarm
1 Prise Salz
130 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 TL gemahlene Vanilleschote *
95 g Mehl
24 g Kakao
30 g Speisestärke
¼ TL Backpulver
35 g zerlassene Butter

Für die Buttercreme:
40 g Stärke
400 ml Blutorangensaft
1 Prise Salz
40 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille
200 g Butter
15 g Puderzucker gesiebt

Für die Blutorangenfüllung:
5 – 6 Blutorangen (klein-mittelgroß)
30 g Stärke
300 ml Blutorangensaft
30 g Zucker
1 Prise gem. Vanille

Für die Kuchentränke:
50 ml Blutorangen-Saft

Ansonsten:
rote Lebensmittelfarbe *

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen
Schneebesen
Teigschaber
Sieb
Tortenschneidhilfe * oder langes Brotmesser
Winkelpalette oder Messer

Zubereitung:
1. Tag:

Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen Tortenring auf 20 cm Durchmesser einstellen und mit Backpapier so einkleiden, damit später kein Teig herauslaufen kann. Diesen nun auf ein Backblech stellen.

Für den Teig die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Sobald es fast ganz steif ist, die Hälfte der Zuckermenge hineinrieseln lassen und ebenfalls eine Weile unterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht.

In einer anderen Rührschüssel die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und der Vanille mindestens 3 min weißcremig rühren. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Kakao, Speisestärke und Backpulver mischen. Die Hälfte davon zur Eigelbmasse geben. Vom Eischnees ebenfalls eine Hälfte dazugeben und mit einem normalen Schneebesen oder Teigschaber alles langsam unterheben. Die restlichen trockenen Zutaten und den restlichen Eischnee zusammen mit der zerlassenen Butter nun auch dazugeben und nochmals alles ganz behutsam unterheben bis sich keine Mehlnester mehr im Teig befinden.

Den Teig nun zügig in den vorbereiteten Tortenring füllen, etwas glatt streichen und bei mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Nach etwa 20 min Backzeit die Stäbchenprobe durchführen. Sobald kein Teig mehr am Holz kleben bleibt, den Tortenboden aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter etwa 10 min abkühlen lassen. Anschließend den Tortenring lösen, das Backpapier vom Tortenboden entfernen und vollständig abkühlen lassen. Danach den Tortenboden in Frischhaltefolie wickeln und mehrere Stunden oder besser über Nacht ruhen lassen. So lässt er sich später besser schneiden.

Für die Buttercreme muss nun ein Pudding hergestellt werden. Dafür den Saft zusammen mit der Vanille, Speisestärke, Zucker und dem Salz in einem kleinen Topf mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer kräftig rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen, damit der Geschmack der Speisestärke etwas verkocht wird. Aufpassen, dass der Pudding nicht anbrennt!
Nun die Herdplatte ausschalten und den Pudding in eine Schüssel umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann. So bleibt der Pudding nun für mindestens 3 Stunden, besser jedoch über Nacht, bei Zimmertemperatur stehen. Nun am Besten auch schon die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und zimmerwarm werden lassen.

2. Tag:

Den Tortenboden einmal quer durchschneiden, dies funktioniert entweder gut mit einer Tortenschneidhilfe oder mit einem langen Brotmesser. Den unteren Boden auf eine Etagere setzen und einen Tortenring direkt darum spannen.

Die Hälfte der Blutorangen-Tränke mit einem Pinsel oder Löffel auf den Tortenboden auftragen.

Anschließend die Blutorangen so schälen, dass keine weiße Haut mehr zu sehen ist. Die Orangenscheiben mit einem Messer filetieren. Die filetierten Scheiben nun auf den Tortenboden legen, bis dieser komplett damit belegt ist. Danach kann der Pudding gekocht werden.

Dafür nun den Saft zusammen mit der Vanille, Speisestärke und dem Zucker in einem kleinen Topf mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer kräftig rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen. Den heißen Pudding direkt auf die filetierten Orangenscheiben gießen und glatt streichen. Dies sollte nun für etwa 30 min im Kühlschrank fest werden.

In der Zwischenzeit kann die Buttercreme fertig gestellt werden. Dazu die weiche Butter zusammen mit dem gesiebten Puderzucker mit Hilfe vom Schneebesen eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine 3 min weißcremig aufschlagen. Wer möchte kann nun den Pudding noch durch ein feines Sieb streichen, um mögliche Klümpchen zu entfernen. Anschließend esslöffelweise den Pudding zur Butter hinzufügen. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Butter und Pudding die Raumtemperatur angenommen haben! Ansonsten kann die Creme gerinnen und sieht unschön aus. Die Buttercreme ist fertig, sobald sie eine glänzende Masse ist. Falls die Buttercreme noch unschön aussieht, dann einfach noch ein paar Minuten weiterrühren. Das gibt sich meist wieder.

Einen Drittel der Buttercreme nun auf den Tortenboden mit der Puddingschicht streichen. Anschließend den zweiten Tortenboden darauf legen und leicht andrücken. Dieser wird nun mit der restlichen Tränke verfeinert. Darauf kommt ein weiteres Drittel der Buttercreme – schön glatt streichen.

Die Torte nun für weitere 30 min im Kühlschrank kühlen. In der Zwischenzeit die restliche Buttercreme nochmals dritteln. Zwei Drittel davon werden mit roter Lebensmittelfarbpaste eingefärbt. Dazu ein Drittel dunkler einfärben als das andere Drittel, sodass eine sichtbare, jedoch ein nicht viel zu starker Farbunterschied entsteht. Tipp: Die Lebensmittelfarbpaste kann mit einem Zahnstocher super dosiert werden.

Nach der Kühlzeit kann mit Hilfe eines Messers der Tortenring gelöst werden.
Mit einer Winkelpalette oder mit einem Messer nun die dunkelste Buttercreme auf das unterste Drittel der Torte auftragen und etwas glatt streichen. Auf die mittlere Ebene kommt die nächst hellere Buttercreme und auf das oberste Drittel die hellste Creme. Alle drei Schichten ein wenig glätten. Es darf jedoch auch ein kleiner, „unschöner“ Übergang bleiben. Das macht die Torte meiner Meinung nach interessant.

Zu guter Letzt wird die Torte mit einer Blutorange dekoriert. Dazu die Blutorange heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und diese auf die Mitte der Torte legen.

Die Torte nun bis 1 Stunde vor dem Verzehr kühlen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Blutorangen-Schoko Torte* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Schoko-Karamell Cupcakes

Schoko-Karamell CupcakesEs ist mal wieder an der Zeit leckere Cupcakes zu backen. Findet ihr nicht auch? Hier war es nun lange ruhig rund um Cupcakes. Nun habe ich aber einen total fluffigen Schokoladen-Cupcake mit Karamelltopping für euch! So gut! Ich finde, im Winter darf es ruhig auch öfter mal wieder schokoladig zugehen. Das hat man vielleicht schon an meinen letzten Rezepten wie den Schoko-Brownie, den Chocolate Chip Cookies oder am Gewürzkuchen gemerkt.

Diese Cupcakes sind herrlich schokoladig, richtig soft und einfach unschlagbar lecker für Karamell-Fans. Ich muss ja sagen, dass ich früher Karamell absolut nicht leiden konnte. Das hatte bei mir nichts zu suchen. Nicht auf einem Eis, nicht in einem Dessert und erst recht nicht in einem Kuchen. Aber die Bloggerwelt verändert einen. 😀 Seitdem ich mir meine eigene Karamellsoße koche (Rezept hier: KLICK) liebe ich es einfach! Worin sie auch wirklich super schmeckt, ist in meinem Oreo-Karamell-Dessert, welches von meinem Mann als bestes Dessert gekürt wurde. Wenn das mal nicht ein tolles Kompliment ist. 🙂

Schoko-Karamell CupcakesIn den leckeren Schoko-Karamell Cupcakes befindet sich im und auf dem Cupcake Karamell. Karamellbuttercreme und Karamellsoße. Also ihr merkt schon…wer kein Karamell mag, ist hier absolut fehl am Platz. Ihr mögt jedoch Karamell? Dann seid ihr hier genau richtig!

Schoko-Karamell Cupcakes
Schoko-Karamell Cupcakes


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Zubereitung: 25 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 45 min (ohne Wartezeit)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
80 g Butter, weich
120 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (Kl. L), zimmerwarm
130 g Mehl
3 g Backpulver
½ TL Natron
35 g Backkakao
125 ml Buttermilch, zimmerwarm

Für das Topping:
360 ml Milch
35 g Stärke
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
35 g Zucker
2 Eigelbe (ca. 35 g)
1 Prise Salz

180 g Butter, zimmerwarm
etwa 6 EL Karamellsoße (oder mehr je nach Geschmack)

Für die Deko:
12 TL Karamellsoße (1 TL pro Cupcake)

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen
Sieb
Muffinblech
Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:
In einem kleinen Topf die Milch, Eigelbe, Vanille, Speisestärke, den Zucker und das Salz mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer kräftig rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen, damit der Geschmack der Speisestärke etwas verkocht wird. Aufpassen, dass der Pudding nicht anbrennt!
Nun die Herdplatte ausschalten und den Pudding in eine Schüssel umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann. So bleibt der Pudding nun für mindestens 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen oder dünn mit etwas Butter einpinseln.

Für den Teig nun die weiche Butter mit Zucker und Vanille 3 min weißcremig rühren. Anschließend das Ei hinzugeben und weiterschlagen bis sich das Ei gut verteilt hat. Nun werden die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao zur restlichen Masse gesiebt (!). Die zimmerwarme Buttermilch dazugießen und alles erst bei langsamer Stufe und anschließend bei hoher Stufe miteinander verrühren. Die Zutaten müssen sich gut miteinander verbunden haben, jedoch bitte nicht zu lange rühren, da sonst das Backtriebmittel an Wirkung verliert. Und das wollen wir ja nicht. 😉 Wir wollen ja einen fluffigen Schokoteig.

Den Teig nun in die Muffinförmchen füllen und im Backofen bei mittlerer Schiene circa 20 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Sobald sie fertig sind, ein paar Minuten in der Form ruhen lassen. Danach die Muffins herausholen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Sobald die Muffins abgekühlt sind mit einem Messer oder Teelöffel eine 2 bis 3 cm große Mulde formen, die etwa 1 cm tief geht, indem etwas Teig herausgelöst wird. Die Teigstücke einfach neben die Cupcakes legen. Sie dienen später wieder als „Deckel“. Wer keine Buttercreme im Cupcake haben möchte, kann diesen Schritt auch einfach weglassen.

Um die Buttercreme fertig zu stellen, die Butter mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine 5 min weißcremig aufschlagen. Anschließend esslöffelweise den Pudding zur Butter hinzufügen. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Butter und Pudding dieselbe Raumtemperatur angenommen haben! Ansonsten kann die Creme gerinnen und sieht unschön aus. Sobald sich Butter und Pudding gut verbunden haben, die Karamellsoße esslöffelweise hinzufügen. Wer mag, kann gern noch mehr Karamellsoße hinzugeben, je nach Geschmack.

Mit einem Teelöffel etwas Buttercreme in das Muffinloch geben. Wer nun noch einen extra Schuss Karamell will, kann auf die Buttercreme einen kleinen Klecks Karamellsoße geben. Anschließend den „Teigdeckel“ auf die Creme geben und leicht andrücken.

Die restliche Buttercreme nun in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kreisförmig auf die Cupcakes spritzen. Bei Bedarf die Cupcakes nun kaltstellen. Vor dem Verzehr jedoch daran denken, dass die Creme der Cupcakes nicht zu kalt/hart sein sollte. Darum am besten 15 bis 30 min vorher aus dem Kühlschrank holen. Vor dem Verzehr mit noch einem Teelöffel Karamellsoße pro Cupcake verzieren und die Soße an der Buttercreme herunterlaufen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Schoko-Karamell Cupcakes

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Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger VanillecremeWer etwas Futter für die Seele braucht (ja manchmal braucht man das! 😉 ) fährt mit diesen Cupcakes genau richtig. Lockerer, schokoladiger Muffinteig, getoppt mit samtiger Vanillebuttercreme. Die Buttercreme ist übrigens von meinem Grundrezept deutsche Buttercreme. Zugegeben, nichts weltbewegendes, dafür aber unheimlich lecker. Ich habe diese Cupcakes vor ein paar Wochen zum Geburtstag meiner kleinen Prinzessin gebacken, so wie auch den Beerenkuchen oder diese Tiramisu-Torte.

Wir haben langsam herbstliches Wetter draußen…und da braucht Frau manchmal etwas für die Seele. Was würde ich nun nur für so einen Cupcake geben! Hach ja…Aber diese kleinen süßen Dinger werden definitiv öfter auf den Tisch kommen. Ich hoffe bei euch auch. 🙂

Falls jemand an der Minnie Mouse Deko interessiert ist, für denjenigen gibt es eine separate Anleitung als PDF.

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme
Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme


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Zubereitung: 25 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 45 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 12 Cupcakes:

Für den Teig:
80 g Butter, weich
120 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (Kl. L)
130 g Mehl
3 g Backpulver
½ TL Natron
35 g Backkakao
125 ml Buttermilch, zimmerwarm

Für das Topping:
340 ml Milch
30 g Stärke
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
35 g Zucker
2 Eigelbe (ca. 35 g)
1 Prise Salz

180 g Butter, zimmerwarm

Besondere Werkzeuge:
Schneebesen einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts
Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:
In einem kleinen Topf die Milch, Eigelbe, Vanille, Speisestärke, den Zucker und das Salz mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer kräftig rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen, damit der Geschmack der Speisestärke etwas verkocht wird. Aufpassen, dass der Pudding nicht anbrennt!
Nun die Herdplatte ausschalten und den Pudding in eine Schüssel umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann. So bleibt der Pudding nun für mindestens 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen oder dünn mit etwas Butter einpinseln.

Für den Teig nun die weiche Butter mit Zucker und Vanille 3 min weißcremig rühren. Anschließend das Ei hinzugeben und weiterschlagen bis sich das Ei gut verteilt hat. Nun werden die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Natron und Kakao zur restlichen Masse gesiebt (!). Die zimmerwarme Buttermilch dazugießen und alles erst bei langsamer Stufe und anschließend bei schneller Stufe miteinander verrühren. Die Zutaten müssen sich gut miteinander verbunden haben, jedoch bitte nicht zu lange rühren, da sonst das Backtriebmittel an Wirkung verliert. Und das wollen wir ja nicht. 😉 Wir wollen ja einen fluffigen Schokoteig.

Den Teig nun in die Muffinförmchen füllen und im Backofen bei mittlerer Schiene circa 20 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Sobald sie fertig sind, ein paar Minuten in der Form ruhen lassen. Danach die Muffins herausholen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Um die Buttercreme fertig zu stellen, die Butter mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine 5 min weißcremig aufschlagen. Anschließend esslöffelweise den Pudding zur Butter hinzufügen. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Butter und Pudding dieselbe Raumtemperatur angenommen haben! Ansonsten kann die Creme gerinnen und sieht unschön aus.

Die fertige Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kreisförmig auf die Cupcakes spritzen. Bei Bedarf die Cupcakes nun kaltstellen. Vor dem Verzehr jedoch daran denken, dass die Creme der Cupcakes nicht zu kalt/hart sein sollte. Darum am besten 15 bis 30 min vorher aus dem Kühlschrank holen.

 

Minnie Mouse Deko

Zutaten:
weiße Blütenpaste (ich kann diesen * empfehlen)
rote und schwarze Farbpaste zum einfärben (sehr gut sind z. B. diese Farben *)
Zuckerkleber (ich verwende immer diesen *)
Puderzucker oder Speisestärke

Besonderes Werkzeug:
bei Bedarf Silikonunterlage *
Fondant-Messer oder normales Messer
mittelgroßer runder Ausstecher
ganz kleine Lochtülle Durchmesser

Herstellung:
Meine Empfehlung: Stellt diese Deko ruhig ein paar Tage vor der Erstellung der Cupcakes her, damit ihr die Arbeit etwas aufteilen könnt und damit die Deko gut aushärten kann.

Für jeden Cupcake werden 1 rote Schleife mit weißen Punkten und zwei schwarze Ohren benötigt.

Etwas Blütenpaste am besten auf einer Silikonunterlage und etwas Puderzucker oder Speisestärke weich kneten. Für die roten Schleifen nun etwas rote Farbpaste auf die Blütenpaste geben, dies kann man super mit einem Zahnstocher dosieren, da von der Paste nicht so viel Farbe benötigt wird. Die Farbpasten sind meistens sehr farbintensiv. Die Farbe nun in die Zuckerpaste einarbeiten, indem es geknetet wird. Sobald euch der Farbton gefällt, die Blütenpaste mit einem Teigroller circa 3 mm dick ausrollen. Je dicker ihr es ausrollt, desto leichter habt ihr es für den Anfang. Wer jedoch geübt ist, kann es auch dünner ausrollen. Mit einem Fondant-Messer oder einem normalen Messer circa 5 mm breite und circa 7 cm lange Streifen abtrennen. So viele Streifen herstellen, wie ihr auch Minnie Mouse Dekorationen haben wollt. Diese Streifen nun sofort (Zuckerpaste härtet schnell aus) zu einer Schleife formen. Dafür beide Streifenenden bis zur Mitte hinlegen und andrücken. Nun aus der übrigen roten Zuckerpaste kleine Streifen von circa 5 mm x 15 mm herstellen. Diese kleinen Streifen werden nun senkrecht auf die zwei Streifenenden der Schleife gelegt, damit die Enden überdeckt werden. Das kleine Streifenstück gut andrücken und nach Belieben nochmals kürzen. Die roten Schleifen nun auf eine glatte Unterlage legen, am besten mit etwas Krepppapier, damit nichts anklebt. Diese müssen nun für mehrere Stunden trocknen und aushärten.

Nun kommen wir zu den Ohren. Denselben Vorgang wie bei den roten Schleifen wiederholen, außer dass hier natürlich schwarze Farbe verwendet wird. 😉 Die schwarze Blütenpaste 3 mm dick ausrollen und mit einem mittelgroßen runden Ausstecher (z. B. eines das ihr auch für normales Weihnachtsgebäck verwendet) pro Cupcake zwei Ohren ausstechen. Diese Ohren sind nun fertig und müssen nun ebenfalls noch aushärten.

Nachdem die roten Schleifen ausgehärtet sind, wird nochmal weiße Blütenpaste weich geknetet und 2 mm dick ausgerollt. Beispielsweise mit dem Loch einer kleinen Lochtülle mehrere kleine Punkte ausstechen und mit etwas Zuckerkleber auf die roten Schleifen kleben. Ebenfalls gut antrocknen lassen.

Sobald alles gut getrocknet ist, jeweils zwei Ohren und eine Schleife auf das Cupcaketopping geben. Ich würde dies jedoch erst kurz vor dem Verzehr auf die Cupcakes legen, da es je nach Topping dazu kommen kann, dass sich die Blütenpaste ein wenig auflöst. Dies ist nicht gefährlich, es sieht nur unschön aus. Wenn ihr wollt, dass die Blütenpaste absolut gar nicht „verläuft“, dann müsst ihr ein anderes Topping verwenden, z. B. amerikanische Buttercreme oder Swiss Meringue Buttercream. Die deutsche Buttercreme und auch andere Sahne-/Frischkäsecremes enthalten dafür zu viel Feuchtigkeit. Und Zucker löst sich ja gern in Wasser auf, also verträgt sich das nicht ganz so toll. Da mir aber zum Beispiel die amerikanische Buttercreme nicht schmeckt, da sie im Grunde nur aus Butter und Puderzucker besteht, nehme ich das kleine Manko in Kauf. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Minnie Mouse Schoko-Cupcakes mit samtiger Vanillecreme

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Schokotraum-Torte

Schokotraum-Torte

Schokotraum-TorteSchokofans aufgepasst! Diese Torte ist einfach ein Traum aus Schokolade: Schokoboden, Schokobuttercreme und eine Ganache aus Zartbitterschokolade. Letztens mussten meine Freundinnen wieder dran glauben und meine Torte probieren. 🙂 An dieser Stelle vielen Dank meine Lieben! Ich bin immer dankbar für ehrliche Meinungen. Diese Torte ist nämlich eine von drei Hochzeitstorten, die ich diesen Samstag zur Trauung meines lieben Bruders und seiner Frau präsentieren darf. Danke euch beiden, dass ihr mir dieses Vertrauen schenkt und ich euch die Hochzeitstorten backen darf!

Immer wenn ich an das Projekt Hochzeitstorte gedacht hatte, habe ich ein total mulmiges Gefühl bekommen. Sowas hatte ich noch nie gebacken! Ok ja…einmal eine zweistöckige Hochzeitstorte als Probe. Sie hatte eigentlich auch echt gut geklappt. Aber bei fast 80 Hochzeitsgästen reicht eine zweistöckige nicht aus. So wären wir bei einer mindestens dreistöckigen Torte gelandet. Da ich dies aber noch nie versucht hatte (wer soll das auch einfach mal so ohne richtigen Anlass vernaschen? :-D) und ich noch nie eine mehrstöckige Torte mit dem Auto selbst transportiert hatte, hatte ich davor zu große Angst. Also sind aus einer mehrstöckigen Torte drei einzelne Torten entstanden. Die anderen zwei Sorten werde ich euch ebenfalls noch zeigen. Ich hoffe, dass ich euch die schlichte Hochzeitstorte noch anhand von Bildern zeigen kann. 🙂

Diese leckere und nicht all zu süße Schokotorte ist also eine der drei Hochzeitstorten. Ich habe sie nun mehrmals gebacken und habe immer mal wieder etwas gefunden das man noch verbessern kann. Das unten stehende Rezept ist aber nun das fertige Endprodukt. Meine Freundinnen und ich fanden sie unheimlich lecker. Schön schokoladig, aber nicht endlos süß. Die Torte ist gefüllt und eingestrichen mit einer deutschen Schokoladenbuttercreme.

Ich habe die Torte als Probelauf für die Hochzeit in einem 26 cm Tortenring gebacken. Wer die Torte jedoch nicht so groß haben möchte, kann sich die Zutaten ganz einfach mit meiner „Umrechnungstabelle“ ausrechnen. 😉

Wie immer habe ich die Herstellung der Torte auf zwei Tage aufgeteilt. Wenn ihr die Torte jedoch an einem Tag herstellen möchtet, dann solltet ihr euch mehrere Stunden Warte- und Kühlzeit zwischendurch einplanen.

Schokotraum-Torte
Schokotraum-Torte


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Zubereitung: 45 min
Backzeit: 60 bis 70 min
Kühl- bzw. Wartezeit: 2 Std.
Zeit insgesamt: 3 Std. 55 min

Zutaten für eine 26 cm Torte:

Für den Teig:
6 Eier (Kl. L) oder 7 Eier (Kl. M)
300 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
330 ml Milch
330 ml Öl, neutrales (z. B. Sonnenblumenöl)
500 g Mehl
1,5 Pck. Backpulver
25 g Kakao

Für die Buttercreme:
700 ml Milch
85 g Zucker
60 g Speisestärke
3 Eigelbe
1 Prise Salz
2 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote

420 g Butter, weich
35 g Puderzucker

140 g Zartbitterschokolade

Für die Ganache:
125 g Zartbitterkuvertüre
50 g Butter

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine oder Handrührgerät
Tortenschneidhilfe oder sehr langes scharfes Messer
Spritzbeutel mit Lochtülle

Zubereitung:
1. Tag:

Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen Tortenring mit Backpapier auskleiden, sodass kein Teig auslaufen kann.

Die Eier mit dem Salz, Zucker und Vanille weißcremig aufschlagen. Das Volumen sollte sich verdreifachen und die Eiermasse sollte ein wenig standfest sein. Dies kann durchaus 5 bis 7 min mit einer Küchenmaschine dauern.

Anschließend auf langsamer Stufe weiter rühren und die Flüssigkeit mit dem Öl zur Eiermasse gießen. Etwas unterrühren. Nun alle trockenen Zutaten vermischen und zur bereits aufgeschlagenen Masse sieben. Nun mit einem Schneebesen von Hand sorgfältig unterheben. Es sollten keine Klümpchen der trockenen Zutaten mehr zu sehen sein.

Den Teig in den Tortenring füllen und bei mittlerer Schiene circa 60 bis 70 min backen. Vergesst bitte die Stäbchenprobe nicht.

Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nach 10 min den Tortenring lösen und das Backpapier entfernen. Sobald der Tortenboden komplett abgekühlt ist, in etwas Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen. So lässt er sich am nächsten Tag besser durchschneiden und krümelt weniger.

Für die Buttercreme wird nun der Pudding hergestellt. Dafür Milch, Zucker, Speisestärke, Eigelbe, Salz und Vanille in einem Topf mit einem Schneebesen sorgfältig verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Nun alles aufkochen lassen und dabei immer rühren. Sobald ein Pudding entstanden ist noch 1 min weiterrühren und köcheln lassen. Aufpassen, dass der Pudding nicht anbrennt!
Nun die Herdplatte ausschalten und den Pudding in eine Schüssel umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann. So bleibt der Pudding nun für mindestens 3 Stunden (oder über Nacht, wenn man sich die Arbeit auf zwei Tage aufteilen möchte) bei Zimmertemperatur stehen.

Die Butter aus dem Kühlschrank holen und am besten auch mehrere Stunden (oder über Nacht) auf Zimmertemperatur kommen lassen.

2. Tag:

Zartbitterschokolade über einem Wasserbad zum schmelzen bringen. Anschließend die Schokolade wieder etwas abkühlen lassen.

Um die Buttercreme fertig zu stellen, die Butter und den Puderzucker mit einem Handrührgerät oder mit einer Küchenmaschine 5 min weißcremig aufschlagen. Wer möchte kann nun den Pudding noch durch ein feines Sieb streichen, um mögliche Klümpchen zu entfernen. Anschließend esslöffelweise den Pudding zur Butter hinzufügen. Die flüssige Schokolade langsam zur Buttercreme gießen. Sobald die komplette Schokolade hineingegeben wurde, die Creme noch etwa 2 min weiterschlagen lassen.

Den Tortenboden nun in drei gleichdicke Böden teilen. Dies funktioniert super mit einem Tortenschneider. Wer so etwas jedoch nicht besitzt, kann den Tortenboden auch mit einem langen Messer durchschneiden.

Einen der drei Tortenböden auf eine Etagere setzen und einen Tortenring außen herum fixieren. 1/3 der Buttercreme auf den Boden streichen. Den zweiten Tortenboden darauflegen und das Ganze für 15 min in den Kühlschrank stellen. Anschließend erneut 1/3 der Creme auf den Boden streichen. Den letzten Tortenboden auf die Creme legen und alles nochmals 30 min im Kühlschrank durchkühlen lassen. Nach der Kühlzeit den Tortenring entfernen und etwa die Hälfte der übrig gebliebenen Creme außen auf die Torte streichen. Dies muss nicht perfekt aussehen, da hiermit nur die Krümel gebunden werden. Die Torte nun für weitere 30 min kaltstellen. Einen kleinen Teil der Creme für die Deko in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und beiseite stellen. Mit der übrig gebliebenen Creme nun sauber die Torte einstreichen. Erneut 30 min kühlen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüre zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen lassen. Ein wenig abkühlen lassen und anschließend auf die Torte geben. Mit einer Winkelpalette oder einem Messer die Ganache glatt streichen und ein klein wenig über den Tortenrand hinunter laufen lassen. Die Ganache wird nun 15 min im Kühlschrank gefestigt. Danach mit der restlichen Buttercreme aus dem Spritzbeutel die Torte verzieren. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise zwei Reihen „Tupfer“ auf der Torte verteilen (siehe Bild von Ofenliebe).

Die Torte ist nun eeendlich fertig und verzehrbereit. 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Schokotraum-Torte

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