Brot & Brötchen

Dinkelvollkorn-Möhren-Brot

Dinkelvollkorn-Moehren Brot

Dinkelvollkorn-Moehren BrotJaaa ich weiß…dieses Brot sieht mehr aus wie ein (gesunder) Kuchen. 😀 Es ist jedoch das beste Dinkelvollkornbrot, das ich bisher je gebacken habe! Es ist weich und saftig durch die Möhren. Die Inspiration zu diesem Brot habe ich mir von der lieben Mercedes von dem Food-Blog Backeifer geholt. Ein wunderschöner Blog übrigens, mit ganz vielen tollen Leckereien. Ich habe das Brot jedoch noch ein wenig abgewandelt und so bearbeitet, bis es mir komplett gefallen hat. Dinkelvollkorn ist gesund, Möhren sind gesund. Das ganze Brot ist einfach der Hammer! Was will man mehr? Dadurch, dass ich es in einem Tortenring gebacken habe, ist es auch schön hoch und vor allem gleichmäßig hoch geworden. Ja dadurch hat es nicht die typische Brotform erhalten, aber es ist einfach praktisch! Alle Stücke haben dieselbe Höhe und alles ist gleich durchgebacken und gleich knusprig. Sieht also untypisch aus, hat aber definitiv seine Vorteile.Dinkelvollkorn-Moehren BrotWie ihr eventuell bereits wisst, bin ich eine totale Brotback-Skeptikerin, weil es doch das ein oder andere Mal überhaupt nicht geklappt hat. Ich schwärme also wirklich nicht oft von selbst gebackenen Broten. Wie bei Brötchen stehe ich jedes Mal voller Erwartung vor dem Backofen und schaue gefühlt tausend Mal rein, ob es auch wirklich so schön wird wie man es sich vorstellt. Bei diesem Brot hat einfach alles geklappt. Es ist wunderbar gleichmäßig aufgegangen, es war nicht kompliziert in der Bearbeitung und das Duftergebnis während des Backvorgangs hat schon einiges versprochen. In der ganzen Wohnung duftete es himmlisch nach selbst gebackenem Brot.

Dann kommt also dieser magische Moment…man holt das fertig gebackene Brot aus dem Ofen. Super, es hat dieses Mal geklappt!!! Hurraaa! Die Minuten, in denen man das Brot abkühlen lassen musste bis zum ersten Anschnitt gingen überhaupt nicht vorbei. Kennt ihr das? Ihr wollt eine Sache unbedingt tun und die Zeit vergeht einfach gar nicht? Dieses Gefühl hatte doch bestimmt schon jeder von euch, oder? Haltet mich nicht für bekloppt, aber so ging es mir tatsächlich bei diesem Brot. Ich wollte es unbedingt anschneiden, damit ich das Innenergebnis betrachten und bewerten kann. Ja beim Brot- und Brötchenbacken bin ich wirklich skeptisch und eine totale Kritikerin. Es muss einfach passen. Hier ist also mein wunderbares Dinkelvollkornbrot mit Möhren. Es ist wirklich lecker! Ansonsten (und das könnt ihr mir glauben) würde ich es hier nicht mit euch teilen.

Plant bitte für das Brot mehr Zeit ein. Ihr solltet bereits am Vortag den Sauerteig herstellen, damit es perfekt wird. Bitte erschreckt nicht bei der Zeitangabe! Ja es stehen tatsächlich 27 Stunden dran! Die meiste Zeit davon müsst ihr eigentlich nur „warten“ bis der Teig gegangen ist (und die 24 Stunden Ziehzeit vom Sauerteig sind auch mit berechnet worden.) Naaaa, seid ihr nun auch begeistert und gespannt, ob das Brot euch genauso gut gefällt und schmeckt wie uns? Dann testet es! Ich freue mich auf eure Berichte! ♥ 🙂

Dinkelvollkorn-Moehren Brot
Dinkelvollkorn-Moehren Brot


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 26 bis 26,5 Std.
Backzeit: 40 bis 45 min
Zeit insgesamt: ca. 27 Std.

Zutaten für 1 Brot:

Für den Sauerteig (bereits am Vortag herstellen!):
100 ml warmes Wasser
100 g Dinkel-Vollkornmehl
70 g Natursauerteig
4 g Salz

Für das Brühstück:
200 ml Wasser, kochend
100 g Dinkelflocken, grob

Für den Teig:
250 g Dinkelvollkornmehl
50 g Dinkelmehl (Typ 1050)
250 g Sauerteig (siehe oben)
Dinkelflockengemisch (siehe oben)
8 g Salz
½ Würfel Frischhefe (21 g)
60 ml Wasser, lauwarm
100 g Möhren

Ansonsten:
Handvoll Dinkelflocken oder Haferflocken

Besonderes Werkzeug:
Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine
(verstellbaren) Tortenring mit 18 cm Durchmesser

Zubereitung:

Als aller erstes solltet ihr den Sauerteig zubereiten. Dies muss 24 Stunden vor der Weiterverarbeitung stattfinden. Dafür die oben genannten Zutaten wie Mehl, Natursauerteig, Salz und Wasser in einer Schüssel vermischen und mit Klarsichtfolie abdecken. So bleibt diese Schüssel nun bei Raumtemperatur 24 Stunden stehen und quellt vor sich hin.

Am nächsten Tag etwa 30 min vor der Teigherstellung das Brühstück vorbereiten. Dafür die Dinkelflocken in eine kleine Schüssel geben. Das Wasser aufkochen (z. B. in einem Wasserkocher) und kochend heiß über die Dinkelflocken gießen. Das Ganze mit einem Löffel umrühren und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Nun kommen wir zum eigentlichen Teig:
Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und darin auflösen lassen. Das Dinkelvollkornmehl, Dinkelmehl und Salz in eine große Rührschüssel geben. Den Sauerteig und das Brühstück hinzugeben. Das Hefe-Wasser-Gemisch nun ebenfalls dazu geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine für etwa 8 bis 10 min kneten. In der Zwischenzeit die Möhre schälen und sehr fein raspeln. Die Möhrenraspel zum Teig hinzugeben und nochmals kurz kneten lassen bis sich alles gut verteilt hat. Die Rührschüssel nun mit einem feuchten Küchentuch abdecken und im warmen Backofen für 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen. Dazu den Backofen auf 50°C erwärmen und anschließend wieder ausschalten. Der Teig sollte nun mindestens doppelt so groß sein.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Tortenring auf 18 cm einstellen und mit etwas Butter dünn einpinseln. Den Tortenring auf das Backblech stellen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit angefeuchteten Händen zu einer Kugel formen. Ein Handvoll Dinkelflocken/Haferlocken auf einen Teller streuen. Die Oberseite des Teiges auf die Flocken legen und leicht andrücken.

Die Teigkugel in den vorbereiteten Tortenring legen und nochmals im warmen Backofen so lange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Bei mir hat das ungefähr 40 min gedauert.

Das Brot aus dem Ofen nehmen, den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot nun für 10 min backen. Anschließend die Hitze auf 190 °C reduzieren und in 30 bis 35 min fertig backen. Hier könnt ihr den Klopftest machen: Klopft auf die Oberseite des Brotes. Wenn es hohl klingt ist es fertig.

Den Backofen ausschalten und das Brot 5 bis 10 min darin ruhen lassen. Anschließend herausnehmen, mit etwas kaltem Wasser besprühen/bepinseln und 10 min in der Form abkühlen lassen. Form lösen und vollständig abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Das Brot hält sich luftdicht verpackt im Brotkasten etwa 3 Tage lang.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Dinkelvollkorn-Moehren Brot

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Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

Focaccia mit frischen Tomaten und RucolaFocaccia ist ein Fladenbrot, das aus Hefeteig hergestellt wird. Woher kommt dieses Fladenbrot? Natürlich aus Italien. 🙂 Durch die Hefe wird das Fladenbrot wunderbar locker und bekommt diesen typischen Hefegeschmack. Ich mag ja sowieso (fast) alles mit Hefe. Diese Focaccia überzeugt durch die frischen Tomaten und Rucola. Außen knusprig, innen locker und weich. 🙂 Das italienische Fladenbrot kann man ein wenig mit einer Pizza oder sogar eher mit einem Pizzabrot vergleichen. In Italien werden sie auch ab und zu zum Frühstück verzehrt, es gibt sie in süßen und herzhaften Varianten. Mittlerweile sind sie jedoch auch in Deutschland angekommen, hier werden sie meistens herzhaft belegt und zum Mittag- oder Abendessen serviert.

Focaccia mit frischen Tomaten und RucolaMeiner Meinung nach passen sie hervorragend zu Gegrilltem oder einfach zu einem Salat. Es wird immer so hergestellt, dass auf den fertigen Hefeteig Olivenöl, Kräuter und (in meinem Fall) Tomaten verteilt werden. Anschließend wird es knusprig gebacken. Wir essen zur Focaccia sehr gern Blattsalat mit gebratenen Champignons und Parmesansplitter.

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola
Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 1 Std.
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 40 min

Zutaten für 2 Stück:

Für den Teig:
½ Würfel Frischhefe (21 g)
200 ml Wasser, lauwarm
400 g Mehl, Typ 550
1 TL Salz
½ TL Zucker
2 EL Öl

Für den Belag:
100 g Kirschtomaten, z. B. rote und gelbe
1 Handvoll Rucola
1 TL Oregano
1 TL Majoran
1 TL italienische Kräuter (z. B. von Knorr*)
½ TL Meersalz
4 EL Olivenöl

Besonderes Werkzeug:
Knethaken eines Handrührgeräts

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe in das lauwarme Wasser hineinbröckeln und darin auflösen lassen. Das Mehl mit Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Das Hefe-Wasser-Gemisch zusammen mit 2 EL Olivenöl zum Mehl geben. Das Ganze nun mit den Knethaken eines Handrührgeräts kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Falls die Knethaken irgendwann nicht mehr durchkommen, notfalls mit den Händen weiterkneten. Das kann schon mal 5 bis 10 min dauern. Den Teigballen in der Schüssel liegen lassen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 45 min gehen lassen bis der Teig doppelt so groß ist.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und halbieren.

Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Anschließend den Teig halbieren und zu 2 ovalen Fladen (jeweils circa 1,5 cm dick) ausrollen. Diese Fladen auf das Backblech legen.

Tomaten leicht andrücken, mit Kräutern und Meersalz bestreuen. 4 EL Olivenöl darüber träufeln.

Die fertig belegten Focaccia nun nochmals 15 min gehen lassen.

Nun werden die Focaccia bei mittlerer Schiene 20 min im Backofen knusprig gebacken. Anschließend herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Wenn die Focaccia nicht mehr so heiß sind, den gewaschenen Rucola darauf verteilen und noch warm genießen.

Dazu passt hervorragend ein Blattsalat mit Rucola, gebratenen Champignons und Parmesansplitter.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

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Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Brötchen und Tomaten-Zimt-Ketchup

Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Broetchen und Tomaten-Zimt-Ketchup

Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Broetchen und Tomaten-Zimt-KetchupFast Food Burger? NEIN! Wir machen unsere Burger lieber selbst. Mit frisch gebackenen Hamburgerbrötchen, selbst gekochtes Tomaten-Zimt-Ketchup, Guacamole, Rindfleisch-Patty und natürlich darf das frische Zeug auch nicht fehlen. Im Sommer einfach den Grill anschmeißen, Fleisch darauf brutzeln lassen, Brötchen darauf erneut erwärmen und leckeren Käse auf dem Fleisch zum Schmelzen bringen. Mhhhmmm…ein Gedicht. Natürlich funktioniert all das auch in einer herkömmlichen Pfanne. An unserem Burgerabend war aber super gutes Wetter und wir hatten absolut keine Lust in der Küche zu stehen. Also alle raus auf den Balkon und dort wurde dann gebrutzelt, geschichtet und genossen. 🙂 Burger kann man nämlich auch im Sommer genießen…Oh, da bekomme ich ja gleich wieder Lust drauf! Her mit den Burgern! 😀 Na, habt ihr nun auch Lust auf eine Ladung Cheeseburger? Dann druckt euch schnell das Rezept aus und macht es nach. 🙂

Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Broetchen und Tomaten-Zimt-Ketchup
Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Broetchen und Tomaten-Zimt-Ketchup


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Zubereitung: 20 min (die Zeit wurde ohne Brötchen- und Ketchup-Herstellung berechnet, die Anleitungen dafür findet ihr hier: Burger Buns – Hamburgerbrötchen und Tomaten-Zimt-Ketchup)

Zutaten für 6 mittelgroße Burger:

Für das Rindfleisch-Patty:
500 g Rinderhackfleisch
1 Ei (Kl. M)
2 EL Mehl
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Für den Belag:
¾ Fleischtomate
¼ Gurke
eine Handvoll Blattsalat nach Wahl
6 Schmelzkäsescheiben, z. B. Cheddar oder Gouda
6 EL Ketchup (z. B. diesen hier)

Für die Guacamole:
1 reife Avocado
¼ Fleischtomate (Rest vom Belag)
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Außerdem:
6 Burgerbrötchen (z. B. diese hier)

Besonderes Werkzeug:
Grill oder Pfanne/Backofen

Zubereitung:
Für das Rindfleisch-Patty alle dafür genannten Zutaten in eine Schüssel geben und kräftig mit den Händen verkneten, sodass sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Nun in 6 gleich große teilen, mit den Händen zu einer Kugel formen und anschließend platt drücken. Die Pattys sollten im Durchmesser mindestens 2 cm größer sein als die Brötchen, da sich meistens das Fleisch beim Braten ein wenig zusammenzieht und dabei kleiner wird.

Die Tomate und Gurke waschen und anschließend in Scheiben schneiden. Den Salat ebenfalls gut waschen und etwas kleiner auseinanderreißen (sollte nicht wesentlich größer als die Brötchen sein).

Die Avocado halbieren, den Kern davon entfernen und das Avocadofleisch mit Hilfe eines Löffels herauslösen. Das Avocadofleisch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Die Tomate in ganz kleine Stücke schneiden, zur Avocado-Creme geben und unterrühren. Fertig ist die Guacamole.

Die Brötchen halbieren und auf den Grill legen. Jede Seite braucht circa 1 bis 2 min. Wer keinen Grill verwenden will, der backt die Brötchen im 100 °C warmen Backofen kurz auf, bis sie leicht knusprig sind.

Die Pattys auf den heißen Grill oder in die heiße Pfanne geben. Pro Seite circa 3 min scharf braten. Kurz vor Schluss den Käse auf das Fleisch legen und warm werden lassen. Sobald es anfängt zu verlaufen, ist das Cheese-Patty fertig.

Der Burger kann nun nach Lust und Laune gestapelt werden, z. B. so: Zuerst natürlich die Brötchenunterseite, dann Salat, 1 EL Ketchup, das Cheese-Patty, 2 Gurkenscheiben, 1 Tomatenscheibe, 1 EL Guacamole und zum Schluss die Brötchenoberseite.

Den Burger nun noch mit einem Holzspieß fixieren, damit nicht alles verrutscht beim Essen. 😉

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Grill-Cheeseburger mit selbstgemachten Broetchen und Tomaten-Zimt-Ketchup

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Burger Buns – Hamburgerbrötchen

Burger Buns - Hamburgerbroetchen

Burger Buns - HamburgerbroetchenPerfekt für einen selbstgemachten Burger zuhause! Backt euch eure eigenen Burger Buns für euren Hamburger. Schmeckt einfach viel besser als gekaufte Brötchen, das verspreche ich euch. 🙂 Meine Erwartungen waren hoch. Klappt das auch wirklich? Jedes Mal, wenn ich Brot und Brötchen backe, stehe ich ganz gespannt vor dem Backofen und hoffe, dass auch alles klappt. Jedes einzelne Mal. 😀 Sie dürfen nicht zu hart werden, nicht zu trocken, nicht zu klein und und und…Ja! Es hat funktioniert! Erleichterung! Das Rezept darf ich euch einfach nicht vorenthalten. 🙂 Diese Burger Buns stecken z. B. in diesen Grill-Cheeseburgern.

Burger Buns - Hamburgerbroetchen
Burger Buns - Hamburgerbroetchen


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Zubereitung: 30 min
Wartezeit (Gehen): 90 min
Backzeit: 12 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 12 min

Zutaten für 10 mittelgroße Brötchen:
1 Pck. Trockenhefe
300 ml Milch 3,8 %

550 g Weizenmehl Typ 550
1 TL Salz
30 g Zucker
1 TL Honig
60 g Butter, geschmolzen
2 Eier (Kl. M)

1 Ei (Kl. M)
1 Prise Salz
1 EL Milch
eine Handvoll Sesamkörner

etwas Mehl zum Arbeiten

Besonderes Werkzeug:
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken

Zubereitung:
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen lassen. Alle anderen Zutaten von Mehl bis Eier in eine große Rührschüssel geben. Das Milchgemisch dazugeben und mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts kneten. Circa 8 bis 10 min kneten. Wer von Hand knetet, muss mindestens 10 min kneten bis sich alles perfekt miteinander verbunden hat. Den Teig in der Schüssel lassen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort circa 60 min gehen lassen. Dafür reichen 20 bis 30 Grad aus. Der Teig sollte nun doppelt so groß sein.

Den Backofen auf 50 °C Umluft vorheizen. Eine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. In 10 gleich große Teigballen teilen. Die einzelnen Teigstücke zu runden Brötchen formen. Dabei den Teig auf der Arbeitsfläche kreisen, damit er rund wird. Anschließend in die Handfläche nehmen und den Teig von außen nach innen einarbeiten. So bekommt der Teig eine schöne Oberfläche. Die umgeschlagenen Teigenden in der Mitte zusammendrücken, sodass der Teig nicht mehr aufgehen kann. Nun diese „unschönere“ Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. So kann die schönere, prallere Seite nach oben hin aufgehen. Zwischen den einzelnen Brötchen mehrere Zentimeter Abstand lassen, da sie noch weiter aufgehen.

Den Ofen wieder ausschalten. Das Backblech mit den Brötchen hineingeben und 30 min gehen lassen. Anschließend wieder herausnehmen.

Den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In der Zwischenzeit das Ei mit Salz und Milch gut verquirlen. Die Brötchen damit einpinseln und mit beliebig vielen Sesamkörnern bestreuen.

Die Brötchen nun auf mittlerer Schiene für circa 12 min backen. Ab der 10. Minute immer wieder in den Ofen schauen. Die Brötchen können je nach Ofen schneller oder langsamer braun werden.

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Burger Buns - Hamburgerbroetchen

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Brötchensonne – 10 kleine Weizenbrötchen

Brötchensonne

BrötchensonneWer liebt das nicht? Morgens zum Frühstück frisch gebackene Brötchen, die noch warm serviert werden. Dazu einen leckeren Kaffee und schon kann der Tag beginnen. 🙂 Und wie toll ist es, wenn man diese leckeren Brötchen nicht am Morgen vorbereiten muss, sondern schon am Abend vorher? Natürlich kann man nicht aus dem Bett morgens aufstehen und die Brötchen liegen schon fertig auf dem Teller… 😉 Aber man schiebt sie morgens nur noch in den Ofen und wartet circa 25 min bis sie goldgelb gebacken sind. In dieser Zeit kann man sich schon einmal fertig für den Tag richten und alles weitere für ein tolles Frühstück vorbereiten.

Brötchensonne
Brötchensonne


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Zubereitung: 1 Std.
Wartezeit: 14 bis 16 Std.
Backzeit: 20 bis 25 min

Zutaten für 10 Brötchen:
150 g Weizenmehl, Typ 1050
350 g Weizenmehl, Typ 550
250 ml Wasser, kalt
evtl. bis zu 50 ml mehr Wasser
10 g Frischhefe
10 g Salz
20 g Butter, weich
1 TL Honig

Außerdem:
verschiedene Körner nach Belieben

Besonderes Werkzeug:
Springform mit 28 cm Durchmesser (ich empfehle diese*)

Zubereitung:
Die Hefe in das Wasser zerbröckeln und darin ein wenig auflösen lassen, dabei mit einem Löffel kurz rühren. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und das Wasser-Hefe-Gemisch hinzugeben. Das Salz, die Butter und den Honig ebenfalls in die Schüssel geben. Alles mit der Hand etwa 10 min verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Falls der Teig noch zu trocken ist, einfach noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Je nach Mehlsorte kann dies variieren.

Den Teig nun für 5 bis 10 min beiseite stellen und ruhen lassen. Anschließend den Teig in 10 gleich große Stücke teilen. Ich verwende hierfür eine Waage und wiege die Stücke ab, damit sie auch tatsächlich gleich groß werden. 😉

Den Boden einer Springform mit Backpapier auskleiden. Die Teigstücke ohne Mehl auf einer Arbeitsfläche rund formen, indem man immer in dieselbe Richtung kreist. Dadurch bildet sich an der Unterseite ein kleiner „Wirbel“. Sobald sie schön rund sind, im Kreis in die Springform legen. 7 Stück außen herum und 3 Stück innen. Genug Abstand zwischen allen lassen, damit sie gut aufgehen können.

Die Brötchen mit Wasser besprühen und beliebig mit Körnern versehen. Beispiele: Sonnenblumenkerne, Mohn, Sesam, Kümmel und grobe Salzkörner.

Anschließend die gesamte Springform in eine Tüte geben, diese fest verschließen und in den Kühlschrank geben. Falls ihr die Brötchen zum Frühstück haben möchtet, solltet ihr sie 14 bis 16 Stunden über Nacht im Kühlschrank aufgehen lassen.

Am Morgen die Brötchen aus dem Kühlschrank nehmen, die Folie/Tüte abnehmen und die Brötchen an einem warmen Standort für 30 min gehen lassen. Dafür den Backofen auf 50 °C erwärmen und anschließend wieder ausschalten, Brötchen hineinstellen und 30 min warten, bis die Brötchen fast ganz zusammen gegangen sind und aneinander kleben. Dieser Schritt kann ausgelassen werden, falls die Brötchen im Kühlschrank schon sehr gut aufgegangen sind, sodass sie aneinander kleben.

Nun den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze aufheizen lassen und dabei die Brötchen darin stehen lassen. Nach dem Aufheizen die Temperatur auf 180 °C reduzieren und auf Heißluft umschalten. So backen die Brötchen nun für 20 bis 25 min bis sie goldgelb sind.

Die Brötchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Anschließend sofort verzehren. Mmhmmm… 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

*Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.

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