Brot & Brötchen

Vollkorn Burger Buns – perfekte gesunde Grundlage für eure Burger

Ihr esst gern selbstgemachte Burger? Verständlich! 🙂 Wir lieben sie auch! Und dazu müssen einfach selbstgemachte Burger Brötchen her. Diese Vollkorn Burger Buns sind einfach perfekt! Extrem soft und dazu natürlich die gesunde Alternative zu normalen Buns durch 100 % Vollkorn und ohne Haushaltszucker.

Wie ihr vielleicht bereits wisst, habe ich so manchmal ein Problem mit dem Backen von Brot und Brötchen. Vor allem wenn es sich um Vollkornvarianten handelt. Jedes Mal hoffe ich, dass der Teig aufgeht. Jedes Mal schaue ich ganz gespannt beim Backen zu. Jedes Mal bibbere ich, ob das Ganze auch gegessen werden kann oder ob es doch für die Restmülltonne ist. 😀 So auch bei diesen Vollkorn Burger Buns. Aber hey! Sie schmecken einfach genial, sind suuuper weich (was ich absolut nicht erwartet hatte) und sind einfach perfekt für eure Burger.

Falls ihr jedoch lieber ganz normale Burger Buns – ohne Vollkorn – möchtet, dann schaut doch mal bei meinen ersten Buns vorbei. Sie sind ebenfalls sehr zu empfehlen. 🙂


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 1 Std. 15 min
Backzeit: 12 min
Zeit insgesamt: etwa 1 Std. 50 min

Zutaten für 9 Brötchen:
100 ml Milch, lauwarm
21 g Hefe
40 g Honig (etwa 2 EL)
150 ml Wasser, lauwarm
1 TL Salz
450 g Dinkelvollkornmehl
2 Eier (Kl. M)
40 g Butter, sehr weich

Zum Bestreichen:
1 Ei (Kl. M)
1 Prise Salz
1 EL Milch
eine Handvoll Sesamkörner
etwas Blaumohn

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken

Zubereitung:
Die Hefe zusammen mit dem Honig in der lauwarmen Milch auflösen lassen. Das Ganze etwa 5 min stehen lassen. In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten wie Mehl, Salz, Eier, lauwarmes Wasser und die sehr weiche Butter in eine große Rührschüssel geben. Die aufgegangene Hefe nun hinzugeben und mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts etwa 5 bis 7 min kneten. Den Teig in der Schüssel lassen, mit etwas Mehl bestäuben und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort (etwa 40 °C) circa 60 min gehen lassen. Der Teig sollte nun mindestens doppelt so groß sein.

Den Backofen auf 50 °C einheizen. Einen Topf mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals kräftig durchkneten. Falls der Teig sehr nass sein sollte, ruhig noch etwas mehr Mehl nehmen und einkneten bis der Teig zu einer angenehmen, nicht klebenden Masse wird. In 9 gleich große Teigballen teilen. Die einzelnen Teigstücke zu runden Brötchen formen. Dabei den Teig in eine bemehlte Handfläche geben und von außen nach innen einarbeiten. So bekommt der Teig eine schöne Oberfläche. Die umgeschlagenen Teigenden in der Mitte zusammendrücken, sodass der Teig nicht mehr aufgehen kann. Nun diese „unschönere“ Seite nach unten auf eine saubere Arbeitsfläche geben und etwas rund kreisen.

Die Teigbälle nun auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. So kann die schönere, prallere Seite nach oben hin aufgehen. Zwischen den einzelnen Brötchen mehrere Zentimeter Abstand lassen, da sie noch weiter aufgehen werden. Teiglinge nun mit etwas Mehl bestäuben, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und im ausgeschalteten, aber warmen Ofen etwa 15 min gehen lassen. Anschließend wieder herausnehmen, das Küchentuch abnehmen.

Tipp: Wenn das erste Backblech voll ist, einfach in den Ofen schieben und die Teiglinge wie beschrieben 15 min gehen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Brötchen formen und auf das zweite Backblech legen. Mit Mehl bestäubt und abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen bis die erste Ladung fertig gebacken ist.

Den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit das Ei mit Salz und Milch gut verquirlen. Die Brötchen damit einpinseln und mit beliebig vielen Sesamkörnern und Mohn bestreuen.

Die Brötchen nun auf der mittleren Schiene für circa 10 bis 12 min backen. Ab der 10. Minute immer wieder in den Ofen schauen. Die Brötchen können je nach Ofen schneller oder langsamer braun werden.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

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5-Minuten Vollkornbrot – einfacher geht’s nicht

5-Minuten VollkornbrotKennt ihr den Duft von frisch gebackenem Brot? Ist das nicht genial? Seitdem wir dieses Brot kennen, wird es bei uns ständig gebacken und alle paar Tage schwirrt dieser tolle Brotduft durch unsere Wohnung. Es ist so unglaublich einfach gemacht und sowas von supersaftig und alltagstauglich, dass bei uns gerade kein gekauftes Brot mehr auf dem Tisch landet.

5-Minuten VollkornbrotMir fallen spontan mindestens zwei gute Gründe ein, dieses Brot selbst zu backen: 1. Es ist günstiger und 2. Man weiß, was drin steckt. Achja und eins muss ebenfalls sehr hervorgehoben werden: Das Brot lässt sich vielseitig variieren. Ist das nicht toll? Ihr könnt alle möglichen Körner, Nüsse, Samen oder auch mal Speck und Röstzwiebeln hinzufügen. Oder wie wäre es mit der Kombi aus getrockneten Tomaten und etwas Oregano? Ihr könnt den Anteil an Vollkornmehl und normalem (Dinkel-)Mehl so gestalten wie es euch lieb ist. Entscheidend sind nur die gesamten Mengenangaben. Sprich 500 g Mehl, 500 g Wasser, 100 g Körner/Saaten/Nüsse, etc. Eurer Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Wir essen sehr gern die Version wie im angegebenen Rezept, oder auch mit Haferflocken, Mohn und etwas zerhackten Walnüssen.

5-Minuten VollkornbrotWir vespern sehr gern dieses Brot – es ist tatsächlich mittlerweile unser Lieblingsbrot. Es ist so leicht zu machen und vor allem benötigt ihr kein spezielles Werkzeug. Ein (stink)normaler Löffel und zwei Schüsseln reichen aus. Außerdem braucht ihr nur etwa 5 Minuten Vorbereitungszeit, müsst das Brot nicht gehen lassen, stellt dann das ungebackene Brot in den UNVORGEHEIZTEN Ofen und lasst ab da die Uhr laufen. Je nach Ofen muss das Brot etwa eine Stunde backen. Ich hole es immer nach 55 min raus. Es kann aber auch sein, dass es in eurem Ofen noch schneller fertig ist oder ihr dem Brot ein paar Extraminuten gönnen solltet. Das müsst ihr für euch und euren Geschmack herausfinden.

5-Minuten VollkornbrotAlso was spricht nun noch dagegen selbst Brot zu backen? Ihr benötigt 5 Minuten Vorbereitungszeit, rührt eure Zutaten zusammen, müsst nicht mal daran denken euren Ofen vorzuheizen und eine Stunde später ist euer superleckeres, saftiges und lockeres Brot fertig. Das ist absolut kein Hexenwerk und sollte jeder hinbekommen. 😉

So nun aber genug gequatscht. Jetzt geht es zum Rezept! 🙂 Nachmachen lohnt sich.

5-Minuten Vollkornbrot
5-Minuten Vollkornbrot


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Zubereitung: 5 min
Backzeit: 1 Std.
Zeit insgesamt: 1 Std. 5 min

Zutaten für ein Brot:
300 g Dinkelvollkornmehl
200 g Dinkelmehl Type 630
½ Würfel frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe
10 g Zucker
500 ml lauwarmes Wasser
10 g Salz
100 g Körner/Saaten/Nüsse, z. B. 30 g Amaranth gepufft, 30 g Sonnenblumenkerne, 40 g grobe Haferflocken

Ansonsten: Körner/Saaten/Nüsse auch zum Bestreuen

Besonderes Werkzeug:
Kastenform 30 cm *

Zubereitung:
Etwa 100 ml lauwarmes Wasser abmessen und darin den Zucker und die zerbröckelte Hefe gut durchrühren und auflösen lassen.

In eine andere Rührschüssel alle anderen trockenen Zutaten sowie das restliche lauwarme Wasser geben. Das Hefewasser hinzugießen und alles gut mit einem Löffel durchrühren bis ein zäher Teig entsteht.

Die Kastenform mit Backpapier auskleiden, den Teig hineinfüllen und etwas glatt streichen. Körner/Saaten/Nüsse nach Wahl auf den Teig streuen. Das Brot nun auf die mittlere Ebene im KALTEN Ofen auf ein Ofengitter stellen. Den Backofen nun auf 190 °C Ober- und Unterhitze einstellen und das Brot für etwa 1 Stunde plus minus 10 min backen.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, das Brot aus der Kastenform heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

5-Minuten Vollkornbrot

* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Kürbisbrot mit Hokkaidopüree

Kürbisbrot mit HokkaidopüreeHat dieses Brot nicht eine tolle Farbe? Dieses Kürbisbrot besteht aus Hefeteig und püriertem Hokkaido-Kürbis. Es hat tatsächlich eine total locker-fluffige Konsistenz wie ein Hefezopf und durch den Kürbis ist es sogar leicht süßlich angehaucht. Es schmeckt also wunderbar zu süßen Aufstrichen, wir mögen es jedoch auch gern herzhaft belegt. Ihr könnt natürlich auch einen anderen Kürbis dafür verwenden. Ich mag jedoch den Hokkaido sehr, da man hier auch die Schale verwenden kann und man ihn somit nicht erst noch schälen muss.

Kürbisbrot mit HokkaidopüreeDas Brot ist sehr einfach in der Herstellung. Wer schon ab und zu einen Hefezopf gebacken hat, wird hier sicherlich keine Probleme haben.

Kürbisbrot mit HokkaidopüreeGefällt euch das Brot? Was für Brotsorten backt ihr denn gern bzw. was für ein Brotrezept wünscht ihr euch mal?

Kürbisbrot mit Hokkaidopüree
Kürbisbrot mit Hokkaidopüree


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Zubereitung: 25 min
Wartezeit: 30 min
Backzeit: 45 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 40 min

Zutaten für ein Brot:
200 g Hokkaido-Kürbis
400 g Mehl
½ Würfel Hefe
4 EL Milch, lauwarm
1 EL Zucker
1 TL Salz
1 Ei (Kl. M)
50 g Butter, zerlassen
eine Handvoll Kürbiskerne
2 EL Milch

Besonderes Werkzeug:
Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken
Mixstab

Zubereitung:
Den Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Wer Hokkaido verwendet, kann hier die Schale dran lassen. Bei einer anderen Sorte, den Kürbis bitte schälen. Das Kürbisfleisch zusammen mit 100 ml Wasser in einem kleinen Topf zugedeckt weich dünsten. Anschließend mit einem Mixstab fein pürieren und abkühlen lassen bis es lauwarm ist.

In einer Schüssel die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, Zucker hinzugeben und so lange rühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.

In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Das Hefegemisch hinzugeben. Butter, Ei und Kürbispüree ebenfalls hinzufügen und alles mit den Knethaken zu einem glatten und geschmeidigen Teig kneten. Falls der Teig zu nass sein sollte, eventuell noch etwas mehr Mehl verwenden.

Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel zurücklegen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. Den Hefeteig nun in einem 50 °C warmen Ofen etwa 30 min gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und anschließend zu einem Brotlaib formen. Die Oberfläche mit einem Messer einschneiden, mit Milch bepinseln und die Kürbiskerne darauf verteilen.

Den Brotlaib nun auf einem mit Backpapier belegten Backblech bei mittlerer Schiene etwa 45 min backen bis er goldbraun ist.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Kürbisbrot mit Hokkaidopüree

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Dinkelvollkorn-Möhren-Brot

Dinkelvollkorn-Moehren Brot

Dinkelvollkorn-Moehren BrotJaaa ich weiß…dieses Brot sieht mehr aus wie ein (gesunder) Kuchen. 😀 Es ist jedoch das beste Dinkelvollkornbrot, das ich bisher je gebacken habe! Es ist weich und saftig durch die Möhren. Die Inspiration zu diesem Brot habe ich mir von der lieben Mercedes von dem Food-Blog Backeifer geholt. Ein wunderschöner Blog übrigens, mit ganz vielen tollen Leckereien. Ich habe das Brot jedoch noch ein wenig abgewandelt und so bearbeitet, bis es mir komplett gefallen hat. Dinkelvollkorn ist gesund, Möhren sind gesund. Das ganze Brot ist einfach der Hammer! Was will man mehr? Dadurch, dass ich es in einem Tortenring gebacken habe, ist es auch schön hoch und vor allem gleichmäßig hoch geworden. Ja dadurch hat es nicht die typische Brotform erhalten, aber es ist einfach praktisch! Alle Stücke haben dieselbe Höhe und alles ist gleich durchgebacken und gleich knusprig. Sieht also untypisch aus, hat aber definitiv seine Vorteile.Dinkelvollkorn-Moehren BrotWie ihr eventuell bereits wisst, bin ich eine totale Brotback-Skeptikerin, weil es doch das ein oder andere Mal überhaupt nicht geklappt hat. Ich schwärme also wirklich nicht oft von selbst gebackenen Broten. Wie bei Brötchen stehe ich jedes Mal voller Erwartung vor dem Backofen und schaue gefühlt tausend Mal rein, ob es auch wirklich so schön wird wie man es sich vorstellt. Bei diesem Brot hat einfach alles geklappt. Es ist wunderbar gleichmäßig aufgegangen, es war nicht kompliziert in der Bearbeitung und das Duftergebnis während des Backvorgangs hat schon einiges versprochen. In der ganzen Wohnung duftete es himmlisch nach selbst gebackenem Brot.

Dann kommt also dieser magische Moment…man holt das fertig gebackene Brot aus dem Ofen. Super, es hat dieses Mal geklappt!!! Hurraaa! Die Minuten, in denen man das Brot abkühlen lassen musste bis zum ersten Anschnitt gingen überhaupt nicht vorbei. Kennt ihr das? Ihr wollt eine Sache unbedingt tun und die Zeit vergeht einfach gar nicht? Dieses Gefühl hatte doch bestimmt schon jeder von euch, oder? Haltet mich nicht für bekloppt, aber so ging es mir tatsächlich bei diesem Brot. Ich wollte es unbedingt anschneiden, damit ich das Innenergebnis betrachten und bewerten kann. Ja beim Brot- und Brötchenbacken bin ich wirklich skeptisch und eine totale Kritikerin. Es muss einfach passen. Hier ist also mein wunderbares Dinkelvollkornbrot mit Möhren. Es ist wirklich lecker! Ansonsten (und das könnt ihr mir glauben) würde ich es hier nicht mit euch teilen.

Plant bitte für das Brot mehr Zeit ein. Ihr solltet bereits am Vortag den Sauerteig herstellen, damit es perfekt wird. Bitte erschreckt nicht bei der Zeitangabe! Ja es stehen tatsächlich 27 Stunden dran! Die meiste Zeit davon müsst ihr eigentlich nur „warten“ bis der Teig gegangen ist (und die 24 Stunden Ziehzeit vom Sauerteig sind auch mit berechnet worden.) Naaaa, seid ihr nun auch begeistert und gespannt, ob das Brot euch genauso gut gefällt und schmeckt wie uns? Dann testet es! Ich freue mich auf eure Berichte! ♥ 🙂

Dinkelvollkorn-Moehren Brot
Dinkelvollkorn-Moehren Brot


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 26 bis 26,5 Std.
Backzeit: 40 bis 45 min
Zeit insgesamt: ca. 27 Std.

Zutaten für 1 Brot:

Für den Sauerteig (bereits am Vortag herstellen!):
100 ml warmes Wasser
100 g Dinkel-Vollkornmehl
70 g Natursauerteig
4 g Salz

Für das Brühstück:
200 ml Wasser, kochend
100 g Dinkelflocken, grob

Für den Teig:
250 g Dinkelvollkornmehl
50 g Dinkelmehl (Typ 1050)
250 g Sauerteig (siehe oben)
Dinkelflockengemisch (siehe oben)
8 g Salz
½ Würfel Frischhefe (21 g)
60 ml Wasser, lauwarm
100 g Möhren

Ansonsten:
Handvoll Dinkelflocken oder Haferflocken

Besonderes Werkzeug:
Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine
(verstellbaren) Tortenring mit 18 cm Durchmesser

Zubereitung:

Als aller erstes solltet ihr den Sauerteig zubereiten. Dies muss 24 Stunden vor der Weiterverarbeitung stattfinden. Dafür die oben genannten Zutaten wie Mehl, Natursauerteig, Salz und Wasser in einer Schüssel vermischen und mit Klarsichtfolie abdecken. So bleibt diese Schüssel nun bei Raumtemperatur 24 Stunden stehen und quellt vor sich hin.

Am nächsten Tag etwa 30 min vor der Teigherstellung das Brühstück vorbereiten. Dafür die Dinkelflocken in eine kleine Schüssel geben. Das Wasser aufkochen (z. B. in einem Wasserkocher) und kochend heiß über die Dinkelflocken gießen. Das Ganze mit einem Löffel umrühren und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Nun kommen wir zum eigentlichen Teig:
Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und darin auflösen lassen. Das Dinkelvollkornmehl, Dinkelmehl und Salz in eine große Rührschüssel geben. Den Sauerteig und das Brühstück hinzugeben. Das Hefe-Wasser-Gemisch nun ebenfalls dazu geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine für etwa 8 bis 10 min kneten. In der Zwischenzeit die Möhre schälen und sehr fein raspeln. Die Möhrenraspel zum Teig hinzugeben und nochmals kurz kneten lassen bis sich alles gut verteilt hat. Die Rührschüssel nun mit einem feuchten Küchentuch abdecken und im warmen Backofen für 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen. Dazu den Backofen auf 50°C erwärmen und anschließend wieder ausschalten. Der Teig sollte nun mindestens doppelt so groß sein.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Tortenring auf 18 cm einstellen und mit etwas Butter dünn einpinseln. Den Tortenring auf das Backblech stellen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit angefeuchteten Händen zu einer Kugel formen. Ein Handvoll Dinkelflocken/Haferlocken auf einen Teller streuen. Die Oberseite des Teiges auf die Flocken legen und leicht andrücken.

Die Teigkugel in den vorbereiteten Tortenring legen und nochmals im warmen Backofen so lange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Bei mir hat das ungefähr 40 min gedauert.

Das Brot aus dem Ofen nehmen, den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot nun für 10 min backen. Anschließend die Hitze auf 190 °C reduzieren und in 30 bis 35 min fertig backen. Hier könnt ihr den Klopftest machen: Klopft auf die Oberseite des Brotes. Wenn es hohl klingt ist es fertig.

Den Backofen ausschalten und das Brot 5 bis 10 min darin ruhen lassen. Anschließend herausnehmen, mit etwas kaltem Wasser besprühen/bepinseln und 10 min in der Form abkühlen lassen. Form lösen und vollständig abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Das Brot hält sich luftdicht verpackt im Brotkasten etwa 3 Tage lang.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Dinkelvollkorn-Moehren Brot

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Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

Focaccia mit frischen Tomaten und RucolaFocaccia ist ein Fladenbrot, das aus Hefeteig hergestellt wird. Woher kommt dieses Fladenbrot? Natürlich aus Italien. 🙂 Durch die Hefe wird das Fladenbrot wunderbar locker und bekommt diesen typischen Hefegeschmack. Ich mag ja sowieso (fast) alles mit Hefe. Diese Focaccia überzeugt durch die frischen Tomaten und Rucola. Außen knusprig, innen locker und weich. 🙂 Das italienische Fladenbrot kann man ein wenig mit einer Pizza oder sogar eher mit einem Pizzabrot vergleichen. In Italien werden sie auch ab und zu zum Frühstück verzehrt, es gibt sie in süßen und herzhaften Varianten. Mittlerweile sind sie jedoch auch in Deutschland angekommen, hier werden sie meistens herzhaft belegt und zum Mittag- oder Abendessen serviert.

Focaccia mit frischen Tomaten und RucolaMeiner Meinung nach passen sie hervorragend zu Gegrilltem oder einfach zu einem Salat. Es wird immer so hergestellt, dass auf den fertigen Hefeteig Olivenöl, Kräuter und (in meinem Fall) Tomaten verteilt werden. Anschließend wird es knusprig gebacken. Wir essen zur Focaccia sehr gern Blattsalat mit gebratenen Champignons und Parmesansplitter.

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola
Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola


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Zubereitung: 20 min
Wartezeit: 1 Std.
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 40 min

Zutaten für 2 Stück:

Für den Teig:
½ Würfel Frischhefe (21 g)
200 ml Wasser, lauwarm
400 g Mehl, Typ 550
1 TL Salz
½ TL Zucker
2 EL Öl

Für den Belag:
100 g Kirschtomaten, z. B. rote und gelbe
1 Handvoll Rucola
1 TL Oregano
1 TL Majoran
1 TL italienische Kräuter (z. B. von Knorr*)
½ TL Meersalz
4 EL Olivenöl

Besonderes Werkzeug:
Knethaken eines Handrührgeräts

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe in das lauwarme Wasser hineinbröckeln und darin auflösen lassen. Das Mehl mit Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Das Hefe-Wasser-Gemisch zusammen mit 2 EL Olivenöl zum Mehl geben. Das Ganze nun mit den Knethaken eines Handrührgeräts kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Falls die Knethaken irgendwann nicht mehr durchkommen, notfalls mit den Händen weiterkneten. Das kann schon mal 5 bis 10 min dauern. Den Teigballen in der Schüssel liegen lassen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 45 min gehen lassen bis der Teig doppelt so groß ist.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und halbieren.

Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Anschließend den Teig halbieren und zu 2 ovalen Fladen (jeweils circa 1,5 cm dick) ausrollen. Diese Fladen auf das Backblech legen.

Tomaten leicht andrücken, mit Kräutern und Meersalz bestreuen. 4 EL Olivenöl darüber träufeln.

Die fertig belegten Focaccia nun nochmals 15 min gehen lassen.

Nun werden die Focaccia bei mittlerer Schiene 20 min im Backofen knusprig gebacken. Anschließend herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Wenn die Focaccia nicht mehr so heiß sind, den gewaschenen Rucola darauf verteilen und noch warm genießen.

Dazu passt hervorragend ein Blattsalat mit Rucola, gebratenen Champignons und Parmesansplitter.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Focaccia mit frischen Tomaten und Rucola

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