Blechkuchen

Rhabarber-Zimtschnecken – wunderbar weich und saftig

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftigSucht ihr eventuell noch nach einer Osterbrunch-Idee? Ich hätte das etwas für euch: unglaublich weiche Hefeschnecken gefüllt mit Rhabarber und Zimtzucker. Der Rhabarber macht die Schnecken schön saftig und frühlingshaft! Eigentlich finde ich meistens, dass man ein Hefegebäck, z. B. einen Hefezopf, am selben Tag noch verzehren sollte an dem er gebacken wurde. Ansonsten kann es manchmal etwas trocken werden. Aber diese Rhabarber-Zimtschnecken sind auch am zweiten Tag noch super schön luftig-locker und saftig. Hört sich das nicht toll an?

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftigOb für Ostern oder einfach für eine schöne Wochenendverwöhnung: diese Schnecken solltet ihr unbedingt ausprobieren. Dass ich auf Hefegebäck jeglicher Art stehe, wissen meine treuen Leser bereits. 🙂 Und das nun in Kombination mit frischem Rhabarber und Zimt. Mehr braucht mein „süßes“ Herz nicht um glücklich zu sein.

Ich habe die Schnecken alle in eine Backform gepackt und darin gebacken. So wachsen sie ein wenig zusammen, lassen sich jedoch trotzdem gut aus der Form holen. Ihr könnt sie aber auch ganz normal als einzelne Schnecken auf einem Backblech backen, wenn euch das lieber ist. Hier müsst ihr dann eventuell drauf achten, dass ihr die Schnecken ein paar Minuten früher aus dem Backofen nehmt.

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig
Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig


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Zubereitung: 20 min
Warte-, Gehzeit: 1 Std. 30 min
Backzeit: 20 bis 25 min
Zeit insgesamt: 2 Std. 10 min

Zutaten für 1 kleines Blech (etwa 20 x 23 cm) oder 12 Schnecken:

Für den Hefeteig:
300 g Mehl, 405er
125 ml Milch, lauwarm
25 g Zucker
11 g Hefe, frisch (1/4 Würfel)
40 g Butter, zimmerwarm
1/2 TL Salz
1 Ei
1 Prise Zimt

Für die Rhabarberfüllung:
250 g Rhabarber, geschält
20 ml Wasser
1 TL Zitronensaft
10 g Vanillezucker, etwa  1 EL

Für die Zimtzucker-Mischung:
50 g brauner Zucker
1 EL Zimt
1 Prise gem. Vanille
30 g Butter, geschmolzen

Für den Guss:
30 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
60 g Puderzucker
1 Prise gemahlene Vanille
1 EL Milch
1 TL Zitronensaft

Besonderes Werkzeug:
Kleine Backform (etwa 20 x 23 cm)oder Backblech
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken
Schneebesen
Wellholz/Nudelholz

Zubereitung:
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Die Milch in einem separaten Gefäß lauwarm erhitzen und darin den Zucker und die Hefe auflösen lassen. Die gemahlene Vanille und das Ei unterrühren. Dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit sich wirklich alles gut verteilt.

Die Flüssigkeit zum Mehl gießen, die zerlassene Butter und das Salz hinzugeben. Alles etwa 7 bis 8 min mit den Knethaken durchkneten lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Teig zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken. In einem 50 °C erwärmten Ofen um das Doppelte aufgehen lassen. Dies kann etwa 60 min dauern. Im Sommer könnt ihr den Ofen an dieser Stelle auslassen und den Teig bei den warmen Temperaturen im Zimmer oder z. B. auf dem Balkon aufgehen lassen. Dies kann dann je nach Temperatur 1,5 bis 2 Stunden dauern.

In der Zwischenzeit kann der Rhabarber verarbeitet werden. Hierfür den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Wasser, Zitronensaft und Vanillezucker in einen Topf geben und etwa 10 min lang weich köcheln lassen. Es sollte eine leicht dickflüssige Masse entstehen. Falls es noch zu flüssig ist, einfach bei offenem Deckel weiterköcheln lassen. Anschließend die Masse abkühlen lassen.

In einer kleinen Schüssel den braunen Zucker mit Zimt und Vanille verrühren. Die Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf zerlassen. Anschließend abkühlen lassen.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben und kurz durchkneten. Mit einem bemehlten Wellholz ein Rechteck (etwa 30 cm x 35 cm) auswellen. Hierauf die geschmolzene und abgekühlte Butter pinseln. Das Zimtzucker-Gemisch großzügig darauf streuen und das Rhabarber-Kompott mit einem Löffel darauf glatt streichen. Aus diesem Rechteck werden nun 12 gleich breite Streifen geschnitten, die anschließend zu Schnecken aufgerollt werden. Die Schnecken dann auf ein vorbereitetes Backblech oder in eine mit Backpapier ausgelegte Backform legen.

Die Schnecken nun nochmals in den 50 °C warmen Ofen stellen und etwa 20-25 min gehen lassen. Anschließend herausnehmen, den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Sobald der Ofen warm ist, die Schnecken bei mittlerer Schiene etwa 20 bis 25 min lang backen lassen bis sie goldbraun werden. Achtet bitte darauf, dass ihr die Schnecken nicht zu lang im Backofen lasst, denn Hefeteig kann schnell austrocknen. Also lieber ein paar Minuten früher herausholen als zu spät. 😉

Den Guss aus den oben genannten Zutaten herstellen und komplett glatt rühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Mit einem Löffel auf den abgekühlten/lauwarmen Schnecken verteilen.

Lauwarm schmecken diese Schnecken natürlich wie ein Gedicht! ♥

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Rhabarber-Zimtschnecken - wunderbar weich und saftig

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Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeZum Wochenende darf man sich doch ruhig mal ein Stückchen Kuchen gönnen, oder nicht? Wie wäre es zum Beispiel mit der Donauwelle? Ein absoluter Klassiker, der auch auf meinem kleinen Food-Blog nicht fehlen darf. Ich kenne kaum jemanden der die Donauwelle nicht mag. Das ist ja auch wirklich verständlich. Auch ich bekenne mich zu den Donauwellen-Fans. Dieser Kuchen vereint ja auch mehrere Träumchen in einem. Locker-leichter Rührteig aus Vanille und Schoko, fruchtige Kirschen, eine supercremige Buttercreme und zu guter Letzt ein Guss aus Schokolade. Wer kann dazu schon nein sagen? Dieser Kuchen ist alles andere als trocken! Er ist wunderbar saftig und cremig. So muss (meiner Meinung nach) ein Klassiker schmecken.

Klassische Donauwelle mit Kirschen und ButtercremeIch habe meine Donauwelle in einer Blechkuchen-Springform gebacken. Diese ist schön hoch und nicht ganz so groß wie eine Fettpfanne. Ich nehme diese Springform immer sehr gern für Blechkuchen jeglicher Art, da kein typischer Rand entsteht, sondern alle Stückchen gleich hoch und relativ gleichermaßen geschichtet werden können. Wenn ihr jedoch ein ganz normales Backblech/Fettpfanne nehmen möchtet, dann wird der Kuchen dementsprechend niedriger. Ihr könnt die Zutaten aber auch gern auf 500 g Mehl hochrechnen.

Die Buttercreme habe ich dieses Mal mit Vanillepuddingpulver gemacht. Ihr könnt sie aber natürlich auch wie in meinem Grundrezept für Buttercreme angegeben nachmachen. 🙂

Kennt ihr auch schon meinen Klassiker in Kleinformat? Die Donauwellen-Cupcakes sind auch eine super süße Sache und vielleicht interessant für euch?

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme
Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme


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Zubereitung: 40 min
Backzeit: 25 bis 30 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 10 min (ohne Kühlzeit)

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *):

Für den Teig:
250 g Butter, zimmerwarm
220 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (L) oder 5 Eier (M), zimmerwarm
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
15 g Kakaopulver
evtl. 3 EL Milch, zimmerwarm
1 Glas Sauerkirschen

Für die Buttercreme:
500 ml Milch
40 g Zucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Prise gemahlene Vanille
250 g Butter, zimmerwarm!

Für die Glasur:
200 g Zartbitterkuvertüre
20 g Palmin

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Schneebesen
Teigkarte oder Winkelpalette

Zubereitung:
Da der Pudding für die Buttercreme nach dem Kochen auf Zimmertemperatur kommen muss, bereiten wir ihn als erstes zu. Dafür das Vanillepuddingpulver mit Zucker und ein paar EL Milch in einer Schüssel klümpchenfrei verrühren. Die restliche Milch mit der gemahlenen Vanille in einem Topf aufkochen lassen. Sobald sie kocht, den Topf vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und mit einem Holzlöffel oder Schneebesen schnell verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Anschließend erneut auf die Herdplatte stellen und den Pudding einmal kurz aufkochen lassen. Den fertigen Pudding in eine Schale füllen, mit etwas Frischhaltefolie direkt den Pudding bedecken – damit keine Haut entsteht – und so den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Butter nun aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die Backform mit Butter einpinseln und den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Sauerkirschen über einem Sieb abtropfen lassen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker, der Vanille und dem Salz schaumig schlagen bis es weißcremig ist. Einzeln die Eier hinzugeben und jedes Ei sorgfältig unterrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zum Rest sieben. Mit 2 EL Milch nur kurz glattrühren bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Zum restlichen Teig wird nun noch Kakaopulver gesiebt und mit 1 EL Milch glatt gerührt. Den Schoko-Teig nun auf dem Vanilleteig verstreichen. Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. So wandert der Kuchen nun für 25 bis 30 min bei mittlerer Schiene in den Ofen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen!

Anschließend den Kuchen vollständig erkalten lassen.

Die Butter in einer Rührschüssel mindestens 3 min schaumig aufschlagen. Den Pudding kurz mit einem Löffel verrühren und esslöffelweise zur Butter geben. So weiter verfahren bis der komplette Pudding in die Butter eingearbeitet wurde. Die Buttercreme auf den abgekühlten Kuchen geben und mit einer Teigkarte oder einer Winkelpalette glatt streichen.

Für die Glasur die Zartbitterschokolade klein hacken und zusammen mit dem Palmin über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Mit einem Pinsel/Teigkarte oder Winkelpalette die Glasur auf der Buttercreme verteilen. Wer mag, kann noch mit einer gezackten Teigkarte Wellen in die Glasur ziehen.

Den Kuchen nun bis zum Verzehr kühl stellen, mindestens jedoch zwei Stunden.

Zum Anschneiden das Kuchenmesser am besten immer wieder in warmes Wasser eintauchen, damit die Schokolade beim Schneiden nicht bricht.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Klassische Donauwelle mit Kirschen und Buttercreme* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom BlechDarf es mal wieder ein Kuchen vom Blech sein? Solche Blechkuchen finde ich immer super, wenn irgendwelche Feiern anstehen. Man erhält mit fast derselben Menge an Arbeit wie für einen normalen Kuchen einfach mehr Kuchenstücke. Dieses Mal habe ich einen Apfelkuchen mit Apfelmus und Streuseln für euch. Herrlich saftig durch die Äpfel und zugleich knusprig durch die Streusel.

Ich finde Apfelkuchen ist so ein Klassiker, der einfach immer geht. Egal in welcher Form, ob mit Streusel oder versunken in einem Rührteig, oder auch als Muffin…das ist doch einfach immer wieder lecker. Und eine gute Resteverwertung kann es auch mal sein, falls man daheim zu viele „unschöne“ Äpfel liegen hat.

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom BlechIhr habt Lust auf einen Blechkuchen, aber nicht unbedingt auf Äpfel? Wie wäre es dann zum Beispiel mit meinen Schwarzwälder Schnitten oder mit dem Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln?

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech
Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech


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Zubereitung: 35 min
Backzeit: 50 min
Zeit insgesamt: 1 Std. 25 min

Zutaten für 1 Blech (z. B.: Blechkuchen-Springform mit 42 x 29 cm *)

Für den Mürbteig:
500 g Mehl
250 g Butter/Margarine
90 g Zucker
2 Eier (Kl. M)
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise gemahlene Vanille

Für die Füllung:
6 Äpfel, ca. 700 g geschält und entkernt
400 g Apfelmus
½ ausgepresste Zitrone
1 TL Zimt
10 g Zucker

Für die Streusel:
100 g Butter/Margarine
200 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Zimt
1 kleine Prise Salz

Besonderes Werkzeug:
Blechkuchenspringform * oder normales Backblech mit höherem Rand
Küchenmaschine/Handrührgerät mit Knethaken

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Zimt und Zucker vermischen. Zunächst beiseite stellen.

Ein Backblech/Blechkuchenspringform mit Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Mürbteig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken zu einem festen aber dennoch geschmeidigen Teig kneten, dies kann durchaus 5 min dauern.

Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verteilen und dabei einen 1,5 cm hohen Rand ziehen. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Boden des Teiges einstechen.

Das Apfelmus auf dem Teig verteilen. Die Apfelstückchen darüber geben.

Die Butter für die Streusel etwas schmelzen lassen. Anschließend die Butter zusammen mit den restlichen Zutaten für die Streusel mit den Händen vermengen. Den Streuselteig mit den Händen zu großen und kleinen Streuseln formen und auf den Äpfeln verteilen.

Den Kuchen nun auf der mittleren Schiene für etwa 45 bis 50 min backen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit Sahne serviert wie ein Gedicht. Aber auch kalt schmeckt er natürlich wunderbar.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Apfelmuskuchen mit Streuseln vom Blech* Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Was bedeutet das? Ich erhalte eine kleine Provision, falls du über Ofenliebe einkaufst. Für dich ändert sich nichts.

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Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten

Baileys-Schnitten / Kaffee-SchnittenFreunde, ich schwebe gerade im absoluten Kuchenhimmel! Dieser traumhafte Baileyskuchen zergeht auf der Zunge. Der Teig ist butterweich und super fluffig. Oben drauf eine Baileysglasur! Oh dear! So ein einfacher Kuchen und SO verdammt gut! Befolgt einfach nur der Anleitung und ihr habt in weniger als einer Stunde einen fix und fertigen Kuchentraum auf der Kaffeetafel!

Ihr bekommt kurzfristig noch Besuch? Oder habt ihr gerade allgemein nicht so viel Zeit um lange in der Küche zu stehen? Hier seid ihr genau richtig! Ihr habt das perfekte Rezept gefunden. 🙂 Diesen Kuchen bekommt jeder hin, auch Backanfänger (behaupte ich nun mal).

Falls ihr den Kuchen mit nicht ganz so viel Schuss möchtet, dann gebt Kaffee statt Baileys in den Kuchenteig und macht den Baileys nur in die Glasur hinein. So habe auch ich es gemacht. 🙂 Ich trinke mittlerweile so wenig Alkohol, dass ich ansonsten direkt nach einem Stück Kuchen unterm Tisch liegen würde. 😀 Aber die Hartgesottenen unter euch dürfen natürlich auch Baileys in den Teig geben! Jeder wie er mag…

Baileys-Schnitten / Kaffee-SchnittenDiesen Kuchen kann man so abwandeln wie man gerade möchte. Ich könnte hier eine Menge aufzählen, z. B. einen Teil Mehl durch gemahlene Nüsse austauschen, Orangenschale und –saft in den Teig und die Glasur geben, den Teig mit Zimt auf winterlich trimmen…Hachja, ihr könnt hier tun und lassen was ihr wollt und was euer Vorratsschrank und Obstteller gerade so hergibt. Ihr könntet auch noch Sauerkirschen oder Bananenstücke unter den Teig jubeln…oder ihr verwendet Rum statt Baileys…alles ist möglich. Da ich den Kuchen aber Baileys-Schnitten getauft habe, bleibe ich nun auch bei der Baileysvariante. 😀 Meine Backfreunde, ich kann mich nur wiederholen, diese Schnitten sind göttlich!

Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten
Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten


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Zubereitung: 15 min
Backzeit: 20 min
Zeit insgesamt: 35 min

Zutaten für eine Brownie-Form (ca. 23 x 23 cm, etwa 9 große Stücke):
3 Eier, zimmerwarm
1 Prise Salz
40 g Zucker
15 g Vanillezucker
100 g Butter, zimmerwarm
40 g Puderzucker
170 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zartbitterschokolade
20 ml Baileys oder Kaffee, abgekühlt

Für die Glasur:
100 g Puderzucker
30 ml Baileys
1 Handvoll Mocca-Schokoladenbohnen (zartbitter)

Besonderes Werkzeug:
kleines Backblech oder Brownie-Form (ca. 23 cm x 20 cm)
Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Schneebesen

Zubereitung:
Eine Brownie-Form oder ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen. Ein kleines Stück Butter von der Gesamtmenge abnehmen und zur Schokolade geben. Dies nun zusammen in einem Wasserbad oder ganz einfach in der Mikrowelle langsam schmelzen lassen und dabei immer wieder umrühren.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Den Zucker und Vanillezucker dazurieseln lassen und nochmals 1 min rühren bis die Masse glänzt.

Die restliche Butter mit dem Puderzucker 3 min schaumig schlagen. Die Eigelbe hinzugeben und unterrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die leicht warme Schokolade dazugießen und kurz verrühren. Das Mehl und Backpulver mischen und zur Butter-Eier-Mischung geben. Den Baileys oder den Kaffee an dieser Stelle mit hinzugeben und alles ganz kurz glattrühren. Anschließend den Eischnee dazugeben und mit einem Schneebesen oder Teigschaber langsam und sorgfältig unterheben.

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und bei mittlerer Schiene etwa 20 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Währenddessen die Glasur aus Puderzucker und Baileys in einer Schüssel glattrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Glasur anschließend auf den noch warmen Kuchen streichen. Sofort mit Mocca-Schokobohnen verzieren und vollständig abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Baileys-Schnitten / Kaffee-Schnitten

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Schoko Brownies – einfach und schnell

Schoko Brownies - einfach und schnellAlso liebe Backfreunde, Brownies gehen doch einfach immer, oder? Da bislang noch ein tolles Rezept hierfür auf meinem Blog gefehlt hat, hole ich das schnell mal mit diesen leckeren Schoko Brownies nach! Sie sind super einfach in der Herstellung und auch schnell gemacht. Aber eines noch vorweg: Wer nun ein Brownie-Rezept für richtige „fudgy“ (innen noch etwas wabbelig und nass) Brownies erwartet, ist hier leider an falscher Stelle. Diese Schoko Brownies sind nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken. Wenn die Brownies noch halb roh sind, mag ich es einfach nicht. Oder vielleicht habe ich noch keine guten davon gegessen. Werde ich sicherlich auch noch ausprobieren, aber ich finde einfach, dass Brownies nicht vom Teller laufen sollten. Da hat jeder eine andere Ansicht, klar. Wer also nun aber ebenfalls Schoko Brownies mag, die nicht furztrocken sind, aber auch nicht zu wabbelig, ist hier nun richtig und liest am besten einfach weiter. 🙂

Schoko Brownies - einfach und schnellDiese leckeren Teilchen sind auch nicht übertrieben süß. Sie sind genau richtig. Meiner Meinung nach natürlich. Manchmal ist es auch sehr von Vorteil, wenn man ein Rezept zur Hand hat, das gelingsicher ist und schnell gemacht ist. Wenn nun beispielsweise unangekündigter Besuch vor der Türe steht, und man ihnen trotzdem etwas leckeren zum Naschen anbieten möchte, dann ist so ein Rezept immer gut. Schokolade mag ja eigentlich so fast jeder Mensch unter uns…und die Zutaten hierfür hat auch fast jeder, der ab und zu mal bäckt, immer zuhause. Ihr erwartet in paar Minuten Gäste? Oder ihr habt einfach nicht so viel Zeit in der Küche rum zu stehen, weil ihr noch viele andere Dinge erledigen müsst? Oder ihr habt schlicht und ergreifend einfach keine Lust ewig lang zu rühren, zu kneten, usw.? Ihr habt aber trotz allem total Lust auf etwas Schokoladenes? Etwas kuchiges? Na dann ran an die Rührschüssel und los geht’s.

Schoko Brownies - einfach und schnell
Schoko Brownies - einfach und schnell


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Zubereitung: 5 min
Backzeit: 20 bis 25 min
Zeit insgesamt: 25 bis 30 min

Zutaten für eine Brownie-Backform (ca. 20 x 20 cm, oder maximal 23 x 20 cm):
100 g Butter
3 Eier (Kl. M)
120 g Mehl
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
50 g Kakaopulver, ungesüßt
50 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
50 g Schokodrops, zartbitter

Besonderes Werkzeug:
Schneebesen oder Handrührgerät
Brownie-Bachblech (20 x 20 cm oder maximal 23 x 20 cm)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Brownie-Backblech mit Butter fetten oder mit Backpapier auslegen.

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle leicht schmelzen. Es muss nicht komplett geschmolzen sein. Die Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen oder mit den Quirlen eines Handrührgeräts kurz verquirlen. Die leicht flüssige Butter hinzugeben und weiterrühren. Nun das Mehl, Backpulver und Kakaopulver hineinsieben. Das Salz, brauner und weißer Zucker und die Schokodrops ebenfalls mit in die Rührschüssel geben. Alles ganz kurz verrühren bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Aber bitte nicht zu lange rühren.

Den Teig nun in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und etwa 20 bis 25 min auf mittlerer Schiene backen. Bitte schaut ab der 20. Minute öfter mal in den Ofen. Die Brownies sollten nicht zu fest werden, aber auch nicht mehr wabbelig sein. Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, darf ruhig noch ein klein wenig Teig daran hängen bleiben. Die obere Schicht sollte aber auf jeden Fall schon „trocken“ sein, ansonsten wird es ein sehr feuchter Brownie.

Das Backblech aus dem Ofen nehmen, gut abkühlen lassen. Anschließend in Quadrate schneiden, mit Puderzucker bestäuben und schon sind sie fertig. Sie schmecken sehr gut lauwarm, aber natürlich auch kalt.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit!

Eure Sarah ♥

Schoko Brownies - einfach und schnell

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